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Schreiben

Insgesamt 34 Einträge in 2 Kategorien

3 Bücher von insgesamt 32

Ilka Piepgras (Hg.): Schreibtisch mit Aussicht. Schriftstellerinnen über ihr Schreiben

Cover
Kein und Aber Verlag, Zürich 2020
ISBN 9783036958262, Gebunden, 288 Seiten, 23.00 EUR
[…] überholten Schriftstellerinnen- Klischees auf. Was bringt Schriftstellerinnen dazu, zu schreiben? Womit kämpfen sie im Alltag, was beflügelt sie, was lässt sie dranbleiben?…

Michael Maar: Die Schlange im Wolfspelz. Das Geheimnis großer Literatur

Cover
Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2020
ISBN 9783498001407, Gebunden, 656 Seiten, 34.00 EUR
[…] Was ist das Geheimnis des guten Stils, wie wird aus Sprache Literatur? Dieser Frage geht Michael Maar in seinem Haupt- und Lebenswerk nach, für das er vierzig Jahre lang gelesen hat.…

Doris Dörrie: Leben, schreiben, atmen. Eine Einladung zum Schreiben

Cover
Diogenes Verlag, Zürich 2019
ISBN 9783257070699, Gebunden, 176 Seiten, 18.00 EUR
[…] Schreiben heißt für Doris Dörrie, das eigene Leben bewusst wahrzunehmen. Wirklich zu sehen, was vor unseren Augen liegt. Oder wiederzufinden, was wir verloren oder vergessen…
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2 Presseschau-Absätze

Magazinrundschau 17.01.2020 […] Erlösung. Obschon das nicht auf das Schreiben von Prosa passt. Es kann - für mich jedenfalls - keine Erlösung bringen, und ich mag es nicht, Prosa zu schreiben. Da sitzt du allein. Die Zeit vergeht. Du schaust auf den Monitor. Nichts passiert. Du löscht es. Ein durchschnittlicher Tag. Ich habe in meinem Leben mehr Text gelöscht als ich am Ende behielt. Schreiben ist für mich daher Leiden. Ich kann […] kann mich darin nicht wohlfühlen, und damit ich Prosa schreiben kann, muss ich sehr tief fallen und mich auch während dessen und danach schlecht fühlen. Während des Prosaschreibens musst du mit dir selbst arbeiten, und dich selbst nach Möglichkeit besiegen. Es geht darum, dass du erzählst, was du eigentlich nicht sagen möchtest." […]
Magazinrundschau 06.11.2019 […] Der Schriftsteller László Krasznahorkai spricht im Interview mit Imre Körizs u.a. über das Schreiben als zwanghafter Schaffungsprozess. "Dass durch Ausblendung ein Charakter stärker wird, ist eine sehr alte Wahrheit und wenn ich Züge weglasse, egal ob ich visueller Künstler bin oder mit Wörtern arbeite, dann übergebe ich diese Lücke in jenem Augenblick dem Zuschauer und er füllt sie dann aus. Diese […] Diese Gegenseitigkeit ist das, was die künstlerische Distanz in einem Punkt verdichtet. (…) Ich habe gar nicht die Absicht zu schreiben. Ich spüre keinen romantischen Zwang. Es ist eher so, dass Figuren erscheinen und sich Ereignisse ereignen in Bereichen, die von der realen Welt unberührt sind, von deren Existenz ich aber überzeugt bin, weil ich sie erfahre. Ich verstehe das nicht so wie jemand, der mit […]