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Sex

Insgesamt 341 Einträge in 3 Kategorien

3 Bücher von insgesamt 115

Manfred Geier: Die Liebe der Philosophen. Von Sokrates bis Foucault

Cover
Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2020
ISBN 9783498025434, Gebunden, 352 Seiten, 24.00 EUR
[…] Liebe ist ein Dauerbrenner der Philosophie. Doch was geschah wirklich, wenn Philosophen nicht nur dachten, sondern auch liebten, von den anfänglichen Spielen der Verführung bis zum…

Katrin Rönicke: Beate Uhse. Ein Leben gegen Tabus

Cover
Residenz Verlag, Salzburg 2019
ISBN 9783701734665, Gebunden, 208 Seiten, 22.00 EUR
[…] ethoden und hatte bald das Startkapital, um ihr Versandgeschäft für "Ehehygiene" auszubauen. Bald hatte Uhse über eine Million Kunden. Sie eröffnete den ersten Sex-Shop der…

Hannah Witton: Untendrumherumreden. Alles über Liebe und Sex (Ab 14 Jahre)

Cover
Carlsen Verlag, Hamburg 2018
ISBN 9783551317438, Kartoniert, 304 Seiten, 8.99 EUR
[…] Fliedner. Mit Vignetten und Zeichnungen. Youtuberin Hannah Witton nimmt kein Blatt vor den Mund und erzählt einfach drauf los, wie es ist, mit dem Sex und der Liebe. Es geht…
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3 Presseschau-Absätze von insgesamt 222

Efeu 21.09.2020 […] Mit lustvoller Erwartung übt sich Zeit-Kritiker Jens Balzer im Genuss am Verzicht, während er "Sex" hört, eine Anne Imhofs gleichnamige Performance flankierende Musikveröffentlichung. Spuren in die Kulturgeschichte erotischen Aufschubs finden sich darin zuhauf, etwa hin zu Marlene Dietrich, die "ihr Glück nicht im Glück selbst sucht, weil sie dann eben 'Heimweh nach dem Traurigsein' hätte. ... Vielleicht […] Imhofschen Ästhetik: in der Beschwörung des Wartens als eines Zustands des Noch-nicht-Festgelegten, in dem gerade darum der sich sehnende Mensch erst den ganzen Reichtum der Lust erfährt. Beim Hören von 'Sex' erscheint jedenfalls die Idee des Begehrens noch schärfer, die Imhof mit ihrer Performance umkreist: ein Begehren, das seine Befriedigung aus dem endlosen Aufschub der Befriedigung gewinnt und das sich […]
Magazinrundschau 01.12.2018 […] Teenager und junge Erwachsene haben immer weniger Sex, jedenfalls in den USA und in Europa, lernt Kate Julian, die sich für die Titelgeschichte mit dem Thema beschäftigt hat. Die Gründe dafür sind vielfältig, aber besonders schwerwiegend dürfte die Tatsache sein, dass immer mehr Menschen unfähig sind zu sozialer Interaktion mit Unbekannten. "Ich erwähnte gegenüber mehreren Personen, die ich für dieses […] Buchhandlung anmachen würde. (Sie würde ihr Lieblingsbuch in der Hand halten. 'Was ist das für ein Buch?', würde er sagen.) Aber dann schien sie aus ihrer Träumerei auszubrechen und wechselte das Thema zu 'Sex and the City' und wie hoffnungslos veraltet die Serie heute erscheine. 'Miranda trifft Steve in einer Bar', sagte sie in einem Ton, der darauf hindeutet, dass das Szenario genauso gut aus einem Roman […]
Magazinrundschau 17.08.2017 […] Books erfährt Annette Gordon-Reed, woher die Amerikaner ihr verkrampftes Verhältnis zum Sex haben, vom Christentum nämlich. Geoffrey R. Stones Buch 'Sex and the Constitution' klärt sie auf: "Das amerikanische Verständnis von Sex ist über Jahrhunderte von religiösen, namentlich christlichen Überzeugungen von Sex, Sünde und Scham geprägt worden. Diese Geschichte, so Stone, wirft eine irritierende Frage […] US-amerikanischen Kultur verankert, dass man zum Beginn des Christentums zurückgehen muss, um amerikanische Haltungen zum Thema Sex verstehen zu können … In einem Überblick über das Verständnis von Sex in der Antike macht Stone die frühen Christen dafür verantwortlich, dem Sex jeden Spaß genommen zu haben." […] Frage für die Praxis des Verfassungsrechts auf. Jahrelang haben sich Gerichte in Sachen Sex an christlichen Traditionen orientiert, obwohl die Trennung von Kirche und Staat gilt. Bei den Themen sexuelle Orientierung, Abtreibung, Verhütung, Pornografie haben Richter immer wieder religiöse Prinzipien in ein säkulares Gewand gekleidet, und zwar, indem sie zwischen ihren moralischen und den religiösen Ansichten […]
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3 Artikel von insgesamt 4

Einparken kann sie tadellos: Lars von Triers "Nymphomaniac" (Wettbewerb)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 10.02.2014 […] Alle reden über die Sexszenen. Dabei zelebriert Lars von Triers "Nymphomaniac Volume I" das uneigentliche und metaphorische Sprechen über Sex mindestens so sehr wie den eigentlichen und explizit gezeigten Sex. Ein Tarkovsky-hafter Einstieg, Schwarzbild, man hört ein leichtes Brummen und Tröpfeln; erst nach einer Weile wird etwas sichtbar, die Kamera tastet dunkle Backsteinmauern ab, ein Lüftungsschacht […] leeren Sex durch seine pornografische Wiederholung" und handele "von der Ausdifferenzierung der Sexualität, also davon, dass sie sich in der modernen Gesellschaft von religiösen und kulturellen Deutungen abspaltet, bis nur noch die symbolisch 'nackte' Libido übrig bleibt, ein metaphernfreies Begehren, der 'basic instinct'." Abgesehen davon, dass Assheuer einer Entgegensetzung von "leerem Sex" und "nackter […] also ist der Sex in "Nymphomaniac Volume I, Vol. 1" eines ganz bestimmt nicht: metaphernlos. Stattdessen labt sich der Film geradezu wolllüstig und bis zum Exzess an einem ganzen Gewölk von Metaphern, er suhlt sich in einer Flut von Metaphern. Alle Gespräche zwischen Seligman und Joe sind nichts als der Versuch, immer weitere und elaboriertere Analogien und Vergleiche zu ziehen, um dem Sex auf die Spur […] Von Elena Meilicke

Gott auf zwei Rädern: Koji Wakamatsus 'Caterpillar'

Außer Atem: Das Berlinale Blog 16.02.2010 […] Ein Es eher als ein Er. Seine Augen starren, sein Mund formt gurgelnde Laute. Es will etwas von seiner Frau. Es muss pissen. Es ergreift wie ein wildes Tier mit den Zähnen den Gürtel der Frau. Es will Sex. Wieder. Wieder. Wieder. Es ist, was aus einem Menschen der Krieg macht. Ein heillos traumatisiertes Bündel aus Trieben. Die größte denkbare reductio ad absurdum des Kriegers als Held. Wakamatsu ist […] Von Ekkehard Knörer

Trash-Sex im Kellerloch: Hans Peter Mollands 'En Ganske Snill Mann'

Außer Atem: Das Berlinale Blog 16.02.2010 […] An obskurem Sex ist dieser Wettbewerb gewiss nicht arm. Im begähnenswerten "Greenberg" geht Ben Stiller Greta Garwig sehr unvermittelt an die Wäsche und bricht ebenso unvermittelt wieder ab. Im sehr großartigen "Caterpillar" gibt es mehrfach Amputiertensex. Dass in "En Ganske Snill Mann" dann eine Frau fortgeschrittenen Alters mit deutlich ins Bild gesetzten schwieligen Beinen plötzlich ihre ranzige […] Von Thomas Groh
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