Entgegen aller Versprechungen will Mark Zuckerberg nun doch Chat-Technik und Daten seiner drei Social-Media-Dienste
Facebook,
Whatsapp und
Instagram verschmelzen,
meldet Jannis Brühl in der SZ online: "Skeptiker hielten die formelle Unabhängigkeit der Tochter-Apps immer für ein
Feigenblatt: Irgendwann werde Facebook sein Anzeigenmodell samt Datenhunger auch Whatsapp überstülpen. Es lässt sich nun nicht mehr leugnen: Hier entsteht ein
Monopolist. Er baut ein Ökosystem der Kommunikation, in dem der Preis für Verzicht immer höher wird. Aussteigern droht bald der Verlust ihres sozialen Netzwerks über drei Apps hinweg." Da sollte man jetzt schon mal über die "
Zerschlagung des Konzerns" reden, meint Brühl.
Erny Gillen und Ranga Yogeshwar wenden sich in der
FAZ gegen eine
Facebook-Spende in Höhe von 6,5 Millionen Euro an die TU München für Forschung zur Ethik in der
Künstlichen Intelligenz. Ihr Argument ist, dass Facebook hier natürlich aus
Eigeninteresse handelt. Die Konsequenzen sehen sie als grundstürzend: "Auch
die Indios konnten sich weder vorstellen, dass man
mit Gold auf der anderen Seite der Welt reich wurde, noch erkannten sie, dass die importierte Kultur der Konquistadoren ihre eigene Zivilisation zerstören würde. Genau hier schließt sich der Kreis der Geschichte. Auch wir werden Zeugen eines
unerhörten kulturellen Auflösungsprozesses. Die Basis des Gemeinsamen löst sich auf." Wir sind die Indios Mark Zuckerbergs!