Atrium der Villa des Paquius Proculus in Pompeii. Foto: Carole Raddato, Wikimedia Commons, CC.Pompeji ist doch noch nicht verloren,
freut sich Regina Kerner in der
FR, zu Weihnachten wurden die ersten sanierten Häuser fertig und wieder zugänglich: "Eines der frisch restaurierten Privathäuser ist das
Domus Criptoporticus, benannt nach einer Geheimtür im Garten. Die Villa aus dem 2. Jahrhundert vor Christus hatte eine
private Sauna und ist mit Wandmalereien dekoriert, die von Homers 'Ilias' inspiriert wurden. Die feuchten Mauern sind getrocknet worden, die Fresken restauriert. Ein Dach schützt das Haus jetzt vor Regen, dem größten Feind Pompejis. Wieder zugänglich ist auch die Villa des
Paquius Proculus, einem Kandidaten für das Bürgermeister-Amt. Auf der Hausfassade ist
sein Wahlprogramm aufpinselt."
Im
SZ-Interview mit Joseph Hanimann erläutert der Direktor des Pariser Louvre,
Jean-Luc Martinez, seine Vorschläge zum Schutz des
Weltkulturerbes in Kriegsgebieten: "Man muss den Verdacht vermeiden, hier würden westliche Vorstellungen darüber durchgesetzt, was als Weltkulturerbe schützenswert sei. Bedeutende Bauwerke und Kulturschätze müssen von allen als Universalerbe wahrgenommen werden."