"Die
Süddeutsche Zeitung plant, ihre Außenbüros in den Landkreisen rund um die Landeshauptstadt München zu schließen",
meldet Spiegel online, basierend auf nicht online stehende Recherchen
Medieninsider. "Die Chefredaktion der
SZ teilte die Umstrukturierung am Mittwoch gemeinsam mit der Ressortleitung den etwa sechzig Mitarbeitenden der Außenbüros in einer außerordentlichen Konferenz mit. Laut der Mitteilung von Ver.di soll die Berichterstattung aus den Landkreisen rund um München in diesem Zuge
stark zurückgefahren werden." Auch David Rech berichtet auf
Zeit online: "Die eigenständigen Regionalteile der Zeitungsausgaben rund um München wird das Blatt aufgeben... Für die Beschäftigten sei die Nachricht
überraschend gekommen, sagte
SZ-Journalist und Landesvorsitzender der Deutschen Journalisten Union ver.di in Bayern, Franz Kotteder, gegenüber
Zeit Online. 'Die Leute sind vor den Kopf gestoßen.'"
In der
taz interviewt Daniel Bax
Jodie Ginsberg vom "Komitee zum Schutz von Journalisten" (CPJ), die Israel vorwirft, Journalisten im Gazastreifen systematisch zu verfolgen. "Journalisten werden von Israel ins Visier genommen und getötet. Und niemand wird dafür zur Rechenschaft gezogen." Ob Journalisten Terrororganisationen angehören, lässt sich für Ginsberg meist nicht ausmachen. "Es gibt die Redensart:
der Terrorist des einen ist der Freiheitskämpfer des anderen. Für uns ist es sehr wichtig, kein Urteil darüber zu fällen, welche Medien gut oder schlecht sind." In der
FAZ berichtet Christian Meier.