Foto: Wikimedia Commons.Die IS-Milizen haben die wichtigsten antiken Bauwerke in der syrischen Ruinenstadt
Palmyra zerstört: den Baalschamin-Tempel, der im 2. Jahrhundert nach Christus errichtet worden war,
berichtet Spiegel online unter Berufung auf den Direktor der syrischen Antikensammlungen, Maamoun Abdulkarim: "Bei der Explosion sei die sogenannte
Cella des Tempels, ihr innerster heiliger Bereich, zerstört worden. Die umgebenden Säulen seien eingestürzt."
Die
Versklavung religiöser Minderheiten, und besonders ihrer Frauen, durch die IS-Milizen kann sich nicht nur auf den Koran, sondern auf eine jahrhundertealte Praxis in der islamischen Welt berufen, die erst unter der
Kolonisierung gestoppt wurde,
schreibt der
Economist: "Fast hundert Jahre lang war der Nahe Osten zumindest auf dem Papaier frei von Sklaven. "Menschen sind frei geboren, und niemand hat das Recht, sie zu versklaven, erniedrigen, unterdrücken oder auszubeuten", verlangte die Kairoer Menschenrechtserklärung von 1990. Frühe dschihadistische Gruppen folgten diesem Trend und stellten sich als Befreiungsbewegungen dar. Aber selbst wenn Sklaverei verurteilt wird, machen Beobachter auf die
andauernde Knechtschaft aufmerksam. Der
Global Slavery Index (GSI), dessen Zahlen von einer Australischen NGO und der Hull University erstellt werden, hält fest, dass in 14 Staaten über ein Prozent der Bevöllkerung versklavt sind, die Mehrheit davon islamische Länder."