Der Vorsitzende des Bundes für Geistesfreiheit (BfG) hat gegen die Gebührenabteilung des
Bayerischen Rundfunks geklagt,
berichtet Martin Reichert in der
taz: "Michael Wladarsch hatte vor zwei Jahren sein Büro mithilfe von Nudelwasser dem "
Fliegenden Spaghettimonster" geweiht und beansprucht seitdem einen Erlass der Rundfunkgebühren. Schließlich sieht der Rundfunkstaatsvertrag vor, dass für Betriebsstätten, die gottesdienstlichen Zwecken dienen, keine Rundfunkgebühr zu entrichten sei. Der
br wiederum glaubt nicht an die
Weihewirkung von Nudelwasser und besteht auf einem "religionstypischen Widmungsakt"." Das Münchner Verwaltungsgericht hat die Klage abgewiesen.
Verschiedene Autoren befassen sich mit den
Mechanismen der Radikalisierung, die ganz normale Mittelschicht-Jugendliche dazu bringen, bei "Daech" (um nicht "Islamischer Staat" zu sagen)
Köpfe abzuschneiden. Die ersten Schritte, so
schreibt Olivier Postel-Vinay in
Libération, gleichen der Sinnsuche, die junge Leute dazu führt, in Sekten einzutreten. Der eigentliche Auslöser aber "kommt aus einer Begegnung in den sozialen Netzen der Dschihadisten. Erste Konstakte können im Internet entstehen, aber eine Bedingung ist, dass
eine starke Freundschaft mit mindestens einem anderen jungen Menschen entsteht, der genauso empfindet. Der Rest ist eine Angelegenheit der
Rekruteure, die lokal agieren, ohne dabei unbedingt von den Direktiven einer Zentrale abzuhängen." Auch
Kenan Malik denkt in seinem Blog in Antwort auf eine Rede David Camerons über "Radikalisierung" nach.