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Rudolf Kolisch

Rudolf Kolisch, geboren 1896 in in Klamm, Niederösterreich, gestorben 1978 in Watertown, Massachusetts, war ein österreichisch-amerikanischer Violinist und gehörte als Interpret dem engsten Kreis der Zweiten Wiener Schule um Arnold Schönberg an. Das von ihm 1924 gegründete Wiener Quartett, das sich ab 1931 Kolisch-Quartett nannte und bis 1944 bestand, brachte Werke von Schönberg, Berg, Webern und Bartók zur Uraufführung und erlangte Weltruhm. Nach dem Krieg blieb Kolisch in den USA und nahm verschiedene Lehrtätigkeiten auf, war aber auch immer wieder in Europa präsent. So engagierte er sich zusammen mit Adorno bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt.
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