Stichwort-Übersicht

ALS

Insgesamt 4 Einträge in 2 Kategorien

2 Bücher

Stephen Hawking: Meine kurze Geschichte

Cover
Rowohlt Verlag, Reinbek 2013
ISBN 9783498030254, Gebunden, 160 Seiten, 19.95 EUR
[…] Worten und in einem Buch voller Weisheit und Humor. Hawking erzählt von seiner Kindheit und Jugend in Oxford und St. Albans, vom Ausbruch der degenerativen Erkrankung des motorischen…

Jonathan Weiner: Seines Bruders Hüter. Eine Geschichte von den Grenzen der Medizin

Cover
Siedler Verlag, München 2005
ISBN 9783886807499, Gebunden, 416 Seiten, 24.00 EUR
[…] Gerstner. Im Zentrum dieser Reportage von der vordersten Front des medizinischen Fortschritts steht eine einfache Frage: "Was würdest du tun, um das Leben deines Bruders zu retten?"…


2 Presseschau-Absätze

Efeu 19.03.2016 […] Dokumentarisch authentisch Verfallsprozess: Peter Kurth als "Herbert"In der SZ schwärmt Christine Dössel von dem massigen Schauspieler Peter Kurth, den man vom Schauspiel Stuttgart her kennt, der aber gerade auch im Kino in Thomas Stubers Boxerdrama "Herbert" zu sehen ist. Unter vollem Körpereinsatz spielt er darin einen alternden Ex-Boxer, bei dem ALS diagnostiziert wird: Diese Herausforderung "bewältigt […] "bewältigt [Kurth] mit dreinschlagender Bravour - eine sensationelle Leistung. ... Wie der Körperschauspieler Kurth als ALS-Patient Hebert seine Körperfunktionen nach und nach verliert, ist beklemmend. Der Verfallsprozess wirkt so dokumentarisch authentisch, dass er einem quälend nahe geht. Der Muskelprotz wird zum lallenden Wackelpeter am Stock, schließlich zum Wrack im Rollstuhl, das gewaschen, gewindelt […]
9punkt 17.09.2014 […] Benedict Maria Mülder findet den Ice Bucket Challenge, der seit Wochen durch die Medien (den Perlentaucher ausgenommen) tollt, ziemlich nervend. Er hat selbst ALS, hat seinen Text für den Tagesspiegel durch Signalisierung von Augenbewegungen geschrieben, und beschreibt seinen Zustand so: "Die Kopfklingel ist ein Instrument, das Segen und Fluch bereithält. Vor allem nachts und wenn der Sprachcomputer […] er nicht vor meinen Augen steht, ist sie existenziell für mich. Ich kann den Kopf nur millimeterweise hin- und herbewegen, wenn sie dann falsch angelegt ist, zu nah, geht eine von vielen als Höllenlärm empfundene Melodie los, eine nervenstrapazierende Angelegenheit nicht nur für die Nachbarn. Ist sie zu weit vom Kopf entfernt und unerreichbar für mich, erlebe ich Höllenqualen." […]