Stichwort-Übersicht

Charlie Hebdo

Insgesamt 334 Einträge in 3 Kategorien

3 Bücher von insgesamt 11

Philippe Lançon: Der Fetzen

Cover
Tropen Verlag, Stuttgart 2019
ISBN 9783608504231, Gebunden, 551 Seiten, 25.00 EUR
[…] Nicola Denis. Der Terroranschlag auf Charlie Hebdo hat das Leben von Philippe Lançon unumkehrbar in zwei Hälften gespalten. In eindringlicher Prosa arbeitet Lançon das Erlebte…

Jacques de Saint Victor: Blasphemie. Geschichte eines "imaginären Verbrechens"

Cover
Hamburger Edition, Hamburg 2017
ISBN 9783868543087, Gebunden, 144 Seiten, 20.00 EUR
[…] Aus dem Französischen von Michael Halfbrodt. Sie scheint ein Relikt vergangener Zeiten zu sein, doch spätestens nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo 2015 in Paris hat die Diskussion…

Maryse Wolinski: Schatz, ich geh zu Charlie!

Cover
Residenz Verlag, Salzburg 2017
ISBN 9783701716784, Gebunden, 144 Seiten, 19.00 EUR
[…] Französischen von Dieter Hornig und Katrin Thomaneck. "Schatz, ich geh zu Charlie!" Mit diesen Worten verabschiedet sich Georges Wolinski, Comiczeichner und Starkarikaturist der Satirezeitschrift…
mehr Bücher


3 Presseschau-Absätze von insgesamt 242

9punkt 22.03.2019 […] einen Aufstieg von Identitätspolitik und Frömmelei, Protest und eine nicht mehr funktionierende Politik erlebt." Im Welt-Gespräch mit Ute Cohen erklärt der Journalist Philippe Lançon, der das Charlie-Hebdo-Attentat schwer verletzt überlebte und mit "Der Fetzen" aktuell ein Buch zum Thema vorgelegt hat, warum man vom Krieg der Attentäter gegen den Westen sprechen sollte und weshalb er der extremen […] Gewaltpropaganda ist keine Lösung. Das ist das Gerede einer Sekte, das sind Trunkene, besoffen von ihrer eigenen Ideologie. Darauf reagiere ich sehr empfindlich, eben weil ich mich links verorte. Charlie Hebdo übrigens ist nur in puncto Laizismus und Ökologie dezidiert links: Und natürlich in Sozialreportagen über Frankreich. Charlie ist ganz bestimmt nicht Teil jener Linken, die ein Verständnis für die […]
Magazinrundschau 06.01.2019 […] Der französische Journalist Philippe Lançon, der vor vier Jahren den Anschlag auf Charlie Hebdo knapp überlebte, antwortet auf die Frage, wie sich die französische Satire nach dem Anschlag verändert habe: "Den hassvollen Reaktionen auf den Inhalt einer Nummer entnehmen wir Kollegen oft, dass es immer schwerer wird, mit einem Scherz auf aktuelles Geschehen zu reagieren, sich über etwas Ernstes lustig […] Überempfindlichkeit gegenüber der umgebenden Welt entwickelt, und kaum einer mag über wirklich alles lachen. Es ist eine schlechte Zeit für die Satire, aber so ist es." Nach dem Januar 2015 hatte Charlie Hebdo keine Karikatur zum Islam mehr auf dem Titel - hat man damit der neuen Empfindlichkeit nachgegeben?, fragt Kateřina Šafaříková. "Das ist wohl so", antwortet Lançon, "aber der Hauptgrund ist prosaischer […] Mitarbeiter stehen unter einem extremen Druck und wollten eine weitere Tragödie vermeiden. Außerdem wollte die Redaktion jenen - meiner Meinung nach Dummköpfen - nicht rechtgeben, die behaupten, Charlie Hebdo sei eine antimuslimische, antiarabische Zeitschrift." Respekt bringt außerdem ein langes Interview mit der tschechischen Schriftstellerin Radka Denemarková anlässlich ihrer neuen Romanpublikation […]
mehr Presseschau-Absätze


3 Artikel von insgesamt 81

Glaube, Freiheit, Kunst

Redaktionsblog - Im Ententeich 10.02.2016 […] Die FU bietet in diesem Sommersemester zwei sehr interessante Ringvorlesungen. Die eine widmet sich nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo und mit Blick auf zunehmenden Forderungen nach mehr religiöser Rücksichtnahme der Freiheit der Kunst beziehungsweise den Grenzen der Freiheit. In ihrer Einladung zu der Reihe schreiben Hans Richard Brittnacher und Susanne Scharnowski: "Die Bereitschaft zur Tilgung […] Von Thekla Dannenberg

Kunst war eh nie frei

Redaktionsblog - Im Ententeich 06.05.2015 […] improvisiert. Aber er bekannte seine Sympathie für die Kritiker von Charlie Hebdo, vor allem für Teju Cole, der mit seiner "Poetik der Wut" in "Open City" den Leuten etwas entgegensetzen wolle, die sich ständig angegriffen fühlten. Womit er die weißen Männer des Westens meint. Wie wenig Bude dagegen mit dem anarchistischen Geist von Charlie Hebdo anfangen konnte, zeigte sich auch daran, dass er den berühmten […] Kurz bevor gestern Abend Charlie Hebdo vom amerikanischen PEN der Freedom of Expression Courage Award ausgezeichnet wurde, sprach in Berlin der Soziologe Heinz Bude über "Die Freiheit der Kunst und Grenzen der Freheit" und Grenzen der Kunst. Die Ringvorlesung wurde nach dem Attentat von Paris initiiert, und deshalb ging es bei Budes Vortrag natürlich auch um die New Yorker Auszeichung und die immer […] Dabei hatten es Budes Ausführungen durchaus in sich. Denn in ihnen verabschiedete Bude mit den Mitteln des Pop-Diskurs so beiläufig wie mitleidlos den Universalismus. Bude wollte die Debatte um Charlie Hebdo nicht als Missverständnis zwischen Frankreich und den USA abtun, auch wenn er zurecht noch einmal darauf verwies, dass den USA der kämpferische Antiklerikalismus fremd ist. Sie sind das Land, in […] Von Thekla Dannenberg

Bücher der Saison: Frühjahr 2015. Politische Bücher

Bücher der Saison 02.04.2015 […] heißt natürlich nicht, dass sie in der Riesenkonjunktur der Kapitalismuskritik nicht weiter munter drauf los spekulieren. Und so sind im Zeitalter des "Islamischen Staats" und der Attacken auf Charlie Hebdo nicht die religiösen und ideologischen Wahnsysteme das Thema der Saison, sondern eben das Geld. Wie schwer Geld zu verstehen ist, lernt SZ-Rezensent Burkhard Müller von Neuem, aber mit intellektueller […]
mehr Artikel