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Erich Fried

Insgesamt 21 Einträge in 4 Kategorien

3 Bücher von insgesamt 7

Thomas Wagner: Der Dichter und der Neonazi. Erich Fried und Michael Kühnen - eine deutsche Freundschaft

Cover
Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2021
ISBN 9783608983579, Gebunden, 176 Seiten, 20.00 EUR
[…] 21. Januar 1983: Eine unwahrscheinliche Begegnung bahnt sich an. Michael Kühnen - Wortführer der Neonazi-Szene - und Erich Fried - jüdischer Dichter und glühender Antifaschist…

Elias Canetti: Ich erwarte von Ihnen viel. Briefe

Cover
Carl Hanser Verlag, München 2018
ISBN 9783446260191, Gebunden, 864 Seiten, 42.00 EUR
[…] ergibt der Schatz seiner Briefzeugnisse einen einmaligen Lebensroman. Knapp 600 Briefe an Gefährten und Freunde, Kritiker und Leser ebenso wie an Kollegen wie Theodor W. Adorno, Thomas…

Dylan Thomas: Unter dem Milchwald - Under Milk Wood. 6 CDs. Deutsch - Englisch

Cover
DHV - Der Hörverlag, München 2014
ISBN 9783844514100, CD, 24.99 EUR
[…] in einer Box: die Sendung der BBC (1963), die Hörspielfassung des NWDR (1954) sowie die 50 Jahre später entstandene Fassung des MDR (2003). Den deutschen Produktionen liegt die Übersetzung…
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3 Artikel

Leseprobe zu F.C. Delius: Als die Bücher noch geholfen haben. Teil 1

Vorgeblättert 20.02.2012 […] Warum ich kein Kritiker wurde Zu dem zweifelhaften Glück, kein Kritiker werden zu müssen, hat mir ein Buch verholfen, das ich als Kritiker verrissen habe. Ein Buch oder vielmehr sein Autor, Erich Fried. Zwischen 1964 und 1967 verfasste ich an die zwanzig Rezensionen für die "Welt der Literatur", das "Spandauer Volksblatt", die "Weltwoche", meistens kritisches, deutliches Lob, dazu ein paar saftige […] Am leichtesten war es, sich hin und wieder das diebische Vergnügen eines Verrisses zu gönnen.      Einer davon traf den Prosaband "Kinder und Narren" des damals noch nicht sehr bekannten Lyrikers Erich Fried - berühmt wurde er erst mit den Gedichten "und vietnam und". Die Kritik erschien im März 1966 in der Schweizer "Weltwoche" ("Frieds Fiasko") und wies Fried mit durchaus soliden Argumenten und en […] Princeton gefahren. Es gab nicht genug Sitzplätze, sechs oder acht der Jüngsten standen im hinteren Teil des Busses und hielten sich an der Gepäckablage fest, einer davon ich. In der Mitte sitzend Erich Fried. Beim Einsteigen hatte ich darauf geachtet, möglichst nicht in sein Blickfeld zu geraten. Schon im Hotel, beim Empfang im Algonquin, hatte ich seine Nähe gemieden, ihm nur kurz die Hand gegeben. […]