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Eva Menasse

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3 Bücher von insgesamt 7

Eva Menasse: Tiere für Fortgeschrittene. Erzählungen

Cover
Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2017
ISBN 9783462047912, Gebunden, 320 Seiten, 20.00 EUR
[…] Raupen, die sich ihr eigenes Grab schaufeln, Enten, die noch im Schlaf nach Fressfeinden Ausschau halten, Schafe, die ihre Wolle von selbst abwerfen. Jede von Eva Menasses

Thomas Geiger (Hg.): Luftsprünge. Eine literarische Reise durch Europa

Cover
dtv, München 2015
ISBN 9783423260701, Taschenbuch, 368 Seiten, 16.90 EUR
[…] seine Landschaften und Metropolen und vor allem auf die Menschen und die Art, wie sie heute leben, leiden, lieben. Mit aktuellen Texten z.B. von Colm Tóibín, Aris Fioretos, Juri Andruchowytsch,…

Norbert Kron (Hg.) / Amichai Shalev (Hg.): Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen. Israelische und deutsche Autoren schreiben über das andere Land

Cover
S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main 2015
ISBN 9783100023919, Gebunden, 320 Seiten, 18.99 EUR
[…] Aus dem Hebräischen von Barbara Linner. Vor 50 Jahren nahmen die Staaten Israel und Deutschland ihre diplomatischen Beziehungen auf. Ging es früher vorrangig um Vergangenheitsbewältigung,…
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3 Artikel von insgesamt 13

Strengste Diskretion

Vom Nachttisch geräumt 11.05.2016 […] Sekunde lang gibt Eva Menasse dem Wahn nach, der von einer Literatur ohne Literaten träumt, der glaubt, zwischen Autor und Werk strengstens scheiden zu müssen. Der Hass, der im Werk Doderers eine so große Rolle spielt, das ist Doderers Hass. Die dicken Frauen, die er im Werk so gerne beschreibt, hat er sich im Leben per Zeitungsanzeige gesucht. Die Selbstverständlichkeit, mit der Eva Menasse von Werk zu […] Eva Menasse hat einen fulminanten Essay über Heimito von Doderer geschrieben. Ich habe ihn in einem Zug von Anfang bis Schluss gelesen. Dort kommt eine "Kurzbeschreibung wichtiger Werke (in der Reihenfolge, in der sie die Autorin Doderer-ungeübten Lesern weniger emp-, als befiehlt)". Das ist die Tonart. In einem Buch sind Befehle amüsant. Der Leser ist schließlich der, dem ein Autor nichts befehlen […] verborgen gehalten werden müssen. Menasses Essay ist so gut, weil er nicht das eine gegen das andere ausspielt. Sie schreibt nicht, Doderer sei ein hochbegabter Autor, der aber ein paar Macken habe. Wer Eva Menasse liest, der begreift: Der eine Doderer ist ohne den anderen nicht zu haben. Wir müssen, wir dürfen uns freuen, einfach freuen, dass wir ihn haben. Wir müssen nicht leben mit ihm, nicht mit seinen […] Von Arno Widmann
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