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NSU

Insgesamt 198 Einträge in 3 Kategorien

3 Bücher von insgesamt 19

Manuela Freiheit / Wilhelm Heitmeyer / Peter Sitzer: Rechte Bedrohungsallianzen. Signaturen der Bedrohung II

Cover
Suhrkamp Verlag, Berlin 2020
ISBN 9783518127483, Kartoniert, 325 Seiten, 18.00 EUR
[…] Nach Ereignissen wie dem Mord an Walter Lübcke, dem Anschlag in Halle oder den rassistischen Morden in Hanau im Februar 2020 wird regelmäßig darüber diskutiert, inwiefern es sich um…

Ronen Steinke: Terror gegen Juden. Wie antisemitische Gewalt erstarkt und der Staat versagt

Cover
Berlin Verlag, Berlin 2020
ISBN 9783827014252, Kartoniert, 256 Seiten, 18.00 EUR
[…] In Deutschland hat man sich an Zustände gewöhnt, an die man sich niemals gewöhnen darf: Jüdische Schulen müssen von Bewaffneten bewacht werden, jüdischer Gottesdienst findet unter Polizeischutz…

Wolfgang Engler / Jana Hensel: Wer wir sind. Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein

Cover
Aufbau Verlag, Berlin 2018
ISBN 9783351037345, Gebunden, 288 Seiten, 20.00 EUR
[…] Den Osten verstehen. Wer sind diese Ostdeutschen?, fragt sich die Öffentlichkeit nicht zuletzt seit Pegida, NSU und den Wahlerfolgen der AfD. Antidemokraten, Fremdenfeinde,…
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3 Presseschau-Absätze von insgesamt 173

9punkt 27.05.2021 […] die veröffentlichte Meinung die Opfer mehr beschwiegen als betrauert. Die sehr realen Corona-Toten gehören nicht zur Schweizer Realität." Ausgerechnet die Grünen weigern sich in Hessen, Akten zu den NSU-Ermittlungen, bei denen sich ein krasses Versagen der Behörden erwies, öffentlich zu machen - aus Rücksicht auf den Koalitionspartner CDU. Die Grünen offenbaren hier mit ihrer bloß formalen Argumentation […] Beamtenlogik", kommentiert Ulrich Schulte in der taz: "Der Rechtsstaat hat gegenüber diesen Menschen eine Bringschuld. Er muss nicht nur vollständig aufklären, sondern auch das Trauma heilen, das der NSU-Terror verursacht hat. Die Grünen in Hessen scheitern an diesem Anspruch bisher grandios." Es war ein "schwerer Fehler", dass sich die Grünen für eine Kanzlerkandidatur entschieden haben, meint Thomas […]
9punkt 05.05.2021 […] Die Polizei konnte den Mann festnehmen, der unter dem Pseudonym "NSU 2.0" Drohbriefe an Politikerinnen, Anwältinnen und Journalistinnen schrieb, deren Adressen zuvor über Polizeicomputer ermittelt wurden. "Es ist ein 53-jähriger rechtsextremer Arbeitsloser aus Berlin", berichtet unter anderem Christian Rath in der taz. "Noch wichtiger ist: Der Mann war (soweit bisher ersichtlich) nicht Teil eines […] benutzen konnte. Er soll diese vielmehr durch Anrufe als vermeintlicher Kollege und ähnliche Amtsanmaßung herausgelockt haben." Fragen bleiben dennoch, so Rath: Denn im Zuge der Nachforschungen über NSU 2 stellte sich unter anderem tatsächlich heraus, dass es rechtsextreme Netzwerke in der Polizei gibt. Konrad Litschko und Christoph Schmidt-Lunau schildern für die taz die Hintergründe der Ermittlung […]
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3 Artikel von insgesamt 6

Die Ethnozentriker, ihre Vordenker und die Deutschen

Essay 22.04.2016 […] Initiativen, die immer wieder aus der Anonymität heraus menschengefährdende Anschläge verüben. Es ist nicht auszuschließen, dass diese sich eines Tages zu einer mit dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) vergleichbaren terroristischen Struktur verselbständigen und vielleicht irgendeines Tages einmal als bewaffneter Arm von "Pegida" und AfD verstanden werden müssen. Wie stark in Deutschland im Laufe […] von osmotischem Prozess nur noch eine Emotion, die ohnehin in der Bevölkerung da ist." Mithilfe dieser Einschätzung könnte auch begreifbar werden, warum es beispielsweise dem in Jena so gut vernetzten NSU-Trio möglich war, auch während seiner über so viele Jahre hinweg verübten Mordserie unentdeckt zu bleiben. Wenn es genügend Sympathisanten und Unterstützer gibt, die sich in diesen Taten wiedererkennen […] e und bereits vor zwei Jahrzehnten ausgeprägte Tendenz zu Verharmlosung und Beschwichtigung fremdenfeindlicher Attacken hat die SZ-Journalistin Annette Ramelsberger neulich in ihrem, anlässlich des NSU-Prozesses verfassten Artikel "Dunkeldeutschland" problematisiert. Das seit nunmehr beinahe drei Jahren laufende Münchner Verfahren gegen Beate Zschäpe und andere stelle eine "Tiefenbohrung in die deutsche […] Von Wolfgang Kraushaar
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