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Western

Insgesamt 196 Einträge in 3 Kategorien

3 Bücher von insgesamt 19

Christophe Bec / Michel Rouge: Gunfighter. Band 1

Cover
Splitter Verlag, Bielefeld 2019
ISBN 9783962194000, Gebunden, 56 Seiten, 16.00 EUR
[…] Aus dem Französischen von Harald Sachse. Irgendwo in Arizona. Die Longhorn-Rinder brauchen Platz zum Weiden, und der ist spärlich. Die Einführung des Stacheldrahts - dieses "Teufelsstrangs",…

Xavier Dorison / Ralph Meyer: Undertaker. . Der Goldfresser. Band 1

Cover
Splitter Verlag, Bielefeld 2020
ISBN 9783962194673, Gebunden, 64 Seiten, 59.00 EUR
[…] Aus dem Französischen von Tanja Krämling. Die Deluxe-Vorzugsausgabe des herausragenden Edelwesterns von Xavier Dorison und Ralph Meyer! Diese luxuriöse Ausgabe präsentiert das gesamte…

Ole Könnecke: Desperado. Ein Western. (Ab 3 Jahre)

Cover
Carl Hanser Verlag, München 2019
ISBN 9783446264342, Gebunden, 36 Seiten, 14.00 EUR
[…] Jeden Morgen reitet Roy auf seinem Pferd Desperado in den Kindergarten - voller Vorfreude. Doch eines Tages ist alles anders: Der Kindergarten ist verwüstet, die Wippe kaputt, die Schaukel…
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3 Presseschau-Absätze von insgesamt 170

Magazinrundschau 01.06.2019 […] aber ein paar schöne Beobachtungen finden sich eben doch: "Designer Carlo Simi ist ein unbesungenes Genie - Leones Geheimwaffe, genau wie Ennio Morricone. Die Sets und Kostüme in den amerikanischen Western der späten 60er waren nichts besonderes: Die Kostüme kamen stets aus dem Fundus des Studios, für das eben gerade gedreht wurde. Carlo Simi hingegen schuf Outfits mit einem Elan wie aus einem Comicheft […] als Ritterrüstung. Und aus ihnen spricht der popkulturelle Zeitgeist. Die Staubtücher in 'Spiel mir das Lied vom Tod' sind genauso zeitlos wie die Trenchcoats bei Melville. Spricht man über Leones Western, dann spricht man über das beste Produktionsdesign, das beste Kostümdesign und über die Filme mit den besten Requisiten aller Zeiten. Es gibt einfach nichts Vergleichbares." Unten eingebettet: Ein […]
Magazinrundschau 02.10.2018 […] Der Western war nicht nur beim Filmfestival in Venedig wieder auffällig präsent, auch zahlreiche DVD-Labels arbeiten dessen Geschichte derzeit auf - insbesondere, was den nicht-kanonisierten Western der 50er und 60er betrifft, erklärt der Filmkritiker Hans Schifferle, der zehn Filme vorstellt, die ihm bei der Wiederbegegnung mit dem Genre und dessen Geschichte besonders aufgefallen sind. "Es versetzt […] versetzt in Erstaunen, dass man selbst als Cinephiler beim Betrachten dieser vielen wieder zugänglichen Filme erkennen muss, dass der gute alte amerikanische Western tatsächlich ein terrain vague ist, eine geradezu unbekannte filmische Gattung", die sich allein mit dem Studium des Kanons noch nicht erschlossen hat. "Man kann jetzt den Humus eines Genres entdecken, der die Meisterwerke erst ermöglicht hat […] Produktionsmethoden, die vom Fernsehen kamen. Aus dieser Kombination resultieren eine lustvolle, ökonomische Erzählweise und eine besondere visuelle Qualität. Seriell produziert, sind die kleinen Western stets in sich geschlossen. Manchmal gleichen sie Gedichten, manchmal Romanheften, manchmal Rock-ʼnʼ-Roll-Songs. Manchmal ist gar ein Hauch von Shakespeare zu spüren in diesem großen Kino der kleinen […]
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3 Artikel von insgesamt 7

in jeder Hinsicht tief gehängt: Kelly Reichardts "First Cow" (Wettbewerb)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 22.02.2020 […] Der Westen war eine männliche Welt, besonders oben im kalten Norden, in Oregon. Hierhin verschlug es nur Heimatlose und Trapper, die sich um die Forts herum ansiedelten, in selbst zusammengehauenen Bretterverschlägen. Frauen nahmen sie sich mit List oder Gewalt von den indianischen Bewohnern Amerikas oder ließen sie aus New Orleans und Saint Louis kommen, mit der Bahn oder dem Schaufelraddampfer. […] ein Geschäft zum gegenseitigen Nutzen. Mit den Frauen kamen die Hoffnung auf eine Familie, das Gefühl von Zuhause, der Duft gebackenen Kuchens. Kelly Reichardt lässt in ihrem fantastischen Oregon-Western eine Kuh den Fluss hoch schaffen. Es ist ein unspektakuläres Ereignis. Die Kuh steht angebunden auf einem Floß, die sanften, schön geschwungenen Augen verraten nichts über die Seelenlage des edlen […] der feine Herr aus England sein wird, ist Cookie allerdings von Anfang an klar: Er ist sich seiner selbst einfach zu sicher um zu glauben, dass man ihn bestehlen könnte. "First Cow", revidiert die Western-Erzählung in jeder Hinsicht. Reichardts Bilder vermeiden das Erhabene, Weite, Offene. Sie sind in jeder Hinsicht tief gehängt. Die Kamera bewegt sich wenig, sie zeigt die Menschen im Unterholz beim […] Von Thekla Dannenberg

Unterschiedlich gealterte Kinokörper

Im Kino 17.04.2019 […] Restaktivität, die ihren Niederschlag auf der Tonspur findet. Stefanie Diekmann Der Funktionär - Deutschland 2018 - Regie: Andreas Goldstein - Laufzeit: 72 Minuten. --- Mit dem amerikanischen Western ist es wie mit dem Kapitalismus: Er befindet sich immer schon in seiner Spätphase. Der sogenannte Spätwestern ist, so gesehen, weniger Entwicklungsstufe als Strukturprinzip. Eigentlich geht es im Genre […] innerlich alte Männer, die noch einmal in den Sattel steigen, im Namen von Prinzipien, die längst keine Geltung mehr haben. Seither ist es höchstens zu einer selbstreflexiven Schließung gekommen: Die Western der letzten paar Jahrzehnte haben kaum noch ein anderes Thema als die Bedingungen und Spezifikationen ihrer eigenen Verspätung. Im Fall von "The Highwaymen" beginnt das schon beim Titel. Schließlich […] Von Stefanie Diekmann, Lukas Foerster

Alle Ideologien sind falsch - der zweite Berlinale-Tag im Pressespiegel

Außer Atem: Das Berlinale Blog 17.02.2018 […] "widerspricht der simplen Handlungsplausibilität um ein Quäntchen zu viel; die krampfhafte Bemühung um Originalität wird so sichtbar. Mit Subversion des Western-Genres hat das herzlich wenig zu tun." Auch Andreas Busche vom Tagesspiegel winkt ab: Zum Western hätten die beiden Regie-Brüder wenig zu sagen. "Das leicht infantile Fantum der Zellners, das sich mit der Rekonstruktion der eigenen Obsessionen begnügt […] raus." Immerhin interessant findet Beatrice Behn von Kinozeit, wie der Film mit der "Idee von westernhafter Maskulinität" umgeht, "die er erst aufstellt, um sie komplett zu demontieren. Eine Art Meta-Western also." Flucht als Normalzustand: Paula Beer und Franz Rogowski in "Transit" (Bild: Schramm Film/Marco Krüger) Christiane Peitz spricht im Tagesspiegel mit Christian Petzold, dessen neuer Film "Transit" […] Von Thomas Groh
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