Bestellen Sie bei eichendorff21!Heute sind wir mit disruptiven Technologien konfrontiert, die das Zeug haben, die ganze Welt ins Chaos zu stürzen, sagt der Schriftsteller Giuliano da Empoli, Autor des Essays "Die Stunde der Raubtiere", im Gespräch mit der FR. Eine dieser Technologien sind Drohnen, die den Angriff billig, die Verteidigung teuer machen. Die andere, schlimmer, die KI. Solche Technologien begünstigen Aggressoren. Da ist Empolis Vergleich drastisch: "Als die Konquistadoren an den Ufern Mexikos landeten, standen ihnen mächtige Reiche gegenüber - die Azteken waren eine organisierte, urbane Zivilisation mit Hunderttausenden. Und doch erschienen drei-, vierhundert Männer aus der Fremde mit Feuerstäben, die Tod und Entsetzen brachten, begleitet von Pferden, die den Einheimischen völlig unbekannt waren. Die Azteken konnten das nicht einordnen: Waren das Götter? Aus einer anderen Welt? Ähnlich verhält es sich heute mit Technologieakteuren."
Bestellen Sie bei eichendorff21!Im Interview mit der SZ spricht die israelische SoziologinEva Illouz über den größten Fehler der Linken, der zum Wahlsieg Donald Trumps beitrug: ihren hochtrabenden Moralismus. Und über den Antisemitismus vieler Linker, der sich nach dem 7. Oktober offenbarte. Begründet findet sie den unter anderem in einem "Sammelsurium französischer Theorien, darunter Postmoderne, Dekonstruktion und postkoloniale Studien", das Theorie über Geschichte und Narrativ über Wahrheit stellte: "Da ist erstens die Idee der 'Superstruktur', mit der Beobachtungen über Strukturen von einem Kontext auf einen anderen übertragbar sind: Der Siedlerkolonialismus in Australien und jener in den Vereinigten Staaten wird mit dem Siedlerkolonialismus Israels vergleichbar, obwohl dies nur durch radikale Vereinfachungen möglich ist, die nichts mit der Realität zu tun haben. Juden haben zum Beispiel immer in einem Gebiet gelebt, das die Römer Palästina nannten - und in dem Juden politische Souveränität hatten." Sodann die Superkritik: "Superkritik ist der Impuls, die vorherige Kritik zu kritisieren, mehr als andere zu kritisieren, sogar das, was Fortschritt ist. Kritik wird so zum Endziel des Denkens. Und zuletzt - gibt es noch das, was ich 'Pan-Hermeneutik' nenne: Alles ist ein Text. Wer so denkt, hat die Autorität, Texte - also die Wirklichkeit - so zu interpretieren, wie sie oder er will."
Am Samstag staunten wir über die Liste der "besten deutschen Denker" in der FAS. 28 Autoren wurden mit kleinen Erläuterungen als die maßgeblichen Intellektuellen der Gegenwart vorgestellt. Wir haben die Namen aus der FAS abgeschrieben und dabei fälschlich den Staatsrechtler Christoph Möllers als Nummer 1 gesehen. Hier müssen wir uns korrigieren: Nummer 1 war Steffen Mau, dicht gefolgt von Hito Steyerl.
Nie war der Begriff des Fortschritts unheimlicher als heute, befürchtet Richard Kämmerlings (Welt) in einem kleinen Essay für die "Literarische Welt": "Der rein technologisch gedachte Fortschritt droht auf den als 'Singularität' bezeichnenden Kipppunkt zuzusteuern, an dem die KI sich verselbstständigen könnte. An die Stelle utopischen Vorscheins auf das Tech-Schlaraffenland ist die Angst vor einer Dystopie bislang unvorstellbaren Ausmaßes getreten. Angesichts dieser Lage scheint es weniger erstrebenswert, den Fortschritt zu befördern, als ihn vielmehr aufzuhalten, wie es einst die Maschinenstürmer des 19. Jahrhunderts mit dem Mut der Verzweiflung - und natürlich vergeblich - versuchten."
Hier die Liste der laut FASwichtigsten deutschen Intellektuellen (man hätte gern ein bisschen mehr dazu gesagt, aber es ist so mühsam, diese Zeitung im Epaper zu lesen). Christoph Möllers (an erster Stelle!), Omri Boehm, Nicole Deitelhoff, Dan Diner, Navid Kermani, Friederike Offo, Jan Philipp Reemtsma, Philip Manow, Christina Morina, Moritz Schularick, Herfried Münkler, Elfriede Jelinek, Philipp Hübl, Aladin El-Mafaalani, Herta Müller, Jürgen Habermas, Kai Vogelsang, Klaus Theweleit, Isabella M. Weber, Eva Horn, Guido Steinberg, Götz Aly, Marina Weisband, Joseph Vogl, Juliane Rebentisch, Sebastian Hohnholz. Korrektur vom 22. September: Steffen Mau steht an erster Stelle, mehr hier.
In der SZ haben wir es mit Armin Nassehi, Herfried Münkler (omnipräsent), Luisa Neubauer, Lamia Messari-Becker, Nils Lahmann, Elsa van Damke, Wolf D. Prix, Jonas Ludwig Walter und Frank Schätzing zu tun, die auf die Frage "In was für einer Welt leben wir in zwanzig Jahren" "kluge, überraschende, utopische Antworten" geben.
Bestellen Sie bei eichendorff21!Im Interview mit der FAZ erklärt der Ökonom und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, der gerade ein Buch zum Thema veröffentlicht hat, wie er sich einen progressiven Kapitalismus vorstellt: bessere Checks and Balances, die verhindern, dass sich zuviel Macht in den Händen reicher Unternehmer ansammelt, und eine gezielte Industriepolitik, die sicherstellt, dass ein Land in den wichtigsten wirtschaftlichen Bereichen unabhängig ist. Wie Trump das gerade macht, lehnt Stiglitz allerdings vehement ab: "Ist es sozialistisch oder rechts, wenn er zehn Prozent der Intel-Aktien übernimmt? Ich würde sagen, es ist vor allem mafiös. In einem Rechtsstaat stellt man die Frage: Wie organisieren wir solche Dinge im Rahmen von geordneten Verfahren? Ich glaube, es ist nicht unvernünftig, dass die Regierung massive Subventionen unternimmt und dass der Staat dann am Gewinn beteiligt wird. Aber es sollte einen rechtlichen Rahmen dafür geben. Man verhandelt nicht von Fall zu Fall. Trumps Verwaltung tritt den Rechtsstaat mit Füßen. Wenn es zum Beispiel einen Verstoß gegen eine Regel gibt, gibt es im Rechtsstaat ein Verfahren mit Urteil. Dann kann man prüfen: Hat es einen Verstoß gegeben oder nicht? Aber Entscheidungen werden nicht nach dem Willen einer einzelnen Person getroffen. Dieser Prozess ist in Demokratien wichtig. Für Trump aber ist alles reine Verhandlungssache. Sein Ansatz ist willkürlich, er belohnt Freunde und bestraft Gegner - ohne klare Regeln. Das ist eher Mafia-Stil als verantwortliche Industriepolitik."
Auch der HistorikerIlko-Sascha Kowalczuk macht sich im Spiegel Gedanken über die Demokratie, die er vom Populismus bedroht sieht. Neu sei das allerdings nicht: "Populismus gab es schon immer. Und nicht immer war er reaktionär." Populisten ging es eigenen Aussagen zufolge immer darum, die Welt besser zu machen, also nach ihrem Gestus umzufunktionieren. Die große Idee dahinter heißt, die Gesellschaft der Zukunft und die Zukunft der Gesellschaft zu gestalten, zu formen, zu lenken, zu bändigen, einzuhegen - letztlich aber vor allem: selbst zu führen. Dieser Populismus von links und rechts, von oben und unten behauptete immer, im Namen der 'kleinen Leute', der Geknechteten und Entrechteten zu agieren. Diejenigen, die sich da aufschwangen, im Namen von wem auch immer zu reden und zu handeln, gaben vor, stellvertretend für eine deutliche Mehrheit zu agieren. Dabei entstammten sie, sofern sie einer populistischen Bewegung vorstanden, selbst nie jener sozialen Gruppe, deren Bedürfnisse sie angeblich vertraten." Er plädiert dafür, dass Demokraten den Positionen der Populisten entgegentreten, statt sie zu übernehmen, "heikle Themen" selbst besetzen und die "Katastrophenrhetorik" entschärfen.
Der 7. Oktober ist quasi unter den Genozidvorwürfen gegen Israel, die sozusagen gleich ab dem 8. Oktober die Wahrnehmung dominierten, verschwunden. Bernd Rheinberg sucht bei den Salonkolumnisten eine Erklärung für dieses Phänomen: "Die Postmodernen wie der französische Philosoph Jean Baudrillard dachten noch, das große Trauma ihres Zeitalters wäre die Agonie fester Bezüge, die Agonie des Realen und Rationalen, was zu einem Zeitalter der Simulation führe. Aber das Reale ist weiterhin sichtbar, es wird nur von Lüge und Leugnung dissimiliert, sprich: abgebaut zur Gewinnung von Energie für die eigenen Zwecke. Es ist eine politische Verstoffwechselung. Daher spielen die Realitäten beziehungsweise die Gegebenheiten des asymmetrischen Kriegs als Erklärungen im jetzigen Gaza-Krieg keinerlei Rolle mehr - sei es, weil man das nicht einzuschätzen weiß oder schon wieder vergessen hat oder weil es politisch nicht in den Kram passt."
Bestellen Sie bei eichendorff21!Die albanisch-britische PhilosophinLea Ypi erzählt in ihrem neuen Buch "Aufrecht" vom Leben ihrer Großmutter zwischen Osmanischem Reich, Faschismus und Kommunismus. Im FAS-Interview mit Florian Siebeck spricht sie über die Macht der Archive und verteidigt die Aufklärung gegen die Kritik durch den Postkolonialismus: "Einer der Gründe, warum die Ideen der Aufklärung von der Linken derzeit so herausgefordert werden, ist der Kolonialismus, aber ich glaube, dass man zwischen dem philosophischen Beitrag und der politischen Aneignung und Manipulation der Ideen der Aufklärung unterscheiden kann. Die sogenannten Zivilisierungsmissionen der Europäer in anderen Teilen der Welt waren das Gegenteil von Aufklärung, denn sie leugneten die Menschenrechte und unterwarfen Menschen. Es ist sehr unglücklich, dass die Aufklärung ausgerechnet in dem Moment am meisten kritisiert wird, wo sie am meisten gebraucht wird. Das macht uns völlig machtlos im Kampf gegen Dogmatismus und Autoritarismus."
Weitere Artikel: Auf den Ereignisse und Gestalten-Seiten der FAZ macht sich die Schriftstellerin Stephanie von Hayek Gedanken über das weltweite Ausladen Intellektueller, das sie als "Zeichen für eine wachsende Kulturfeindlichkeit" wertet.
Auch in Indonesien und Serbien gehen zur Zeit große Teile der Bevölkerung gegen ihre autoritären Regierungen auf die Straße. Diese Protestbewegungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht zentral, sondern dezentral und eher laschere Strukturen aufweisen, so die ProtestforscherinDonatella Della Porta im Zeit-Online-Interview mit Tobias Bachmann. Ähnliches lässt sich auch bei der neuen französischen Protestbewegung "Bloquons tout" erkennen. "Tatsächlich sind solche Organisationsstrukturen relativ neu. Und sie bieten eine ganze Reihe strategischer Vorteile: Von außen ist es schwieriger, Führungsstrukturen zu erkennen. Außerdem sorgen horizontale Strukturen dafür, dass sich Menschen innerhalb der Protestbewegung auf Augenhöhe begegnen - niemand mag es, herumkommandiert zu werden. So können Bewegungen innovativ bleiben und schnell wachsen, auch aus den Städten hinaus in ländliche Gebiete."
In der FAZ ist Oliver Weber nicht beeindruckt von Axel HonnethsMerkur-Essay, der sich mit dem Fortschritt auseinandersetzt. Linke Einwände gegen den Fortschritt nehme Honneth ja noch ernst, konservative nicht mehr, kritisiert Weber: "Diejenigen, die dagegen öffentlich Einwände vorbringen, sind, so heißt es im Text, lediglich 'überfordert', 'abgestoßen', 'beunruhigt' oder 'verstört'", ließen sich also ganz von ihren Gefühlen leiten, so Weber, der es durchaus vernünftig findet, auch mal zu fragen, ob sich Gemeinsinn und Solidarität in sich auflösenden Gesellschaften wirklich universalisieren lassen. Er hält es eher mit Charles Taylor, der kürzlich überlegte, ob "die gegenwärtigen 'Verfallserscheinungen der Demokratie' auch darauf zurückzuführen sind, dass die Vertreter des Fortschritts über Einwände wie diese zu schnell hinweggegangen sind. Bestimmte, an Traditionen gebundene Lebensformen lassen sich nicht in Richtung Weltgesellschaft auflösen, ohne Vereinzelung, Entsolidarisierung und schließlich politischen Protest zu riskieren. Der Widerstand, der der Globalisierung inzwischen entgegenschlägt, bietet genügend Anhaltspunkte, dieser These eine gewisse Plausibilität einzuräumen."
Schön, dass die Bundesregierung mit dem "Zukunftszentrum Deutsche Einheit und Europäische Transformation" jetzt - nicht zuletzt aus Angst vor der AfD - ein Leuchtturmprojekt in Halle an der Saale errichtet. Ein "'Harvard' der Transformationsforschung" soll es werden. Dennoch ist Marcus Böick in der FAZ eher zwiegespalten angesichts der Tatsache, dass ostdeutsche Themen in Akademia so lange vernachlässigt wurden: "Ratsam wäre es, nun auch endlich mit verschiedenen Forscherinnen und Forschern offen darüber zu sprechen, was im 200-Millionen-Euro-Glaspalast zu Halle, dessen Eröffnung selbst bei pünktlicher Fertigstellung schon in die Zuständigkeit eines AfD-Ministerpräsidenten fallen könnte, eigentlich inhaltlichpassieren soll. ... Doch es stellt sich noch ein weiteres, perspektivisches Problem - und auch dieser Text ist bislang ein beredtes Beispiel dafür: Die nationale Nabelschau muss endlich überwunden werden. Freilich, es soll bald in Halle auch um 'Europäische Transformationen' gehen - was auch immer das am Ende sein mag. Doch in der Praxis erweist sich schon der Graben zwischen Ostdeutschland und Zentral- und Osteuropa erfahrungsgemäß als viel tiefer, als man es im Jahr 2025 vielleicht erwarten könnte."
Ebenfalls in der FAZ antwortet die Historikerin Franziska Davies auf die Kritiker ihres Artikels (unser Resümee) über den russischen Historiker Alexei Miller und den Unwillen vieler westlicher Osteuropahistoriker, sich mit dem russischen Kolonialismus auseinanderzusetzen.
Wladimir Putin ist sehr am Thema "Unsterblichkeit" interessiert, besonders, was seine eigene Person betrifft, erzählt FAZ-Korrespondent Friedrich Schmidt. Er bezieht sich auf ein Gespräch zwischen Putin und Xi bei der jüngsten Militärparade am Platz des Himmlischen Friedens, wo eine Gesprächspassage zwischen Putin und Xi zum Thema aufgeschnappt wurde. Durch den Austausch von Organen werde man demnächst 150 Jahre alt, Unsterblichkeit sei erreichbar, habe Putin schwadroniert. Eine gewisse Unendlichkeit steht auch so schon in Aussicht, so Schmidt: "In Moskau gilt weiter die Maxime, die im Oktober 2014 Wjatscheslaw Wolodin, damals Erster Stellvertretender Leiter der Präsidialverwaltung, mittlerweile Unterhausvorsitzender, formuliert hat: 'Wenn es Putin gibt, gibt es Russland. Ohne Putin kein Russland.' Putin herrscht, seine vier Jahre als Ministerpräsident (2008 bis 2012) mitgezählt, schon seit mehr als einem Vierteljahrhundert, macht keine Anstalten, das zu ändern, hat sich vielmehr 2020 per Verfassungsreform die Option geben lassen, bis 2036 im Präsidentenamt zu bleiben, und auch dann würde er erst 84 Jahre alt."
Auf Zeit online erinnert Nils Markwardt daran, dass "politische Unsterblichkeitsfantasien ihre bisher größte Konjunktur" nicht in Silicon Valley, sondern in der Sowjetunion hatten: "Vor über hundert Jahren hatten sich dort eine ganze Reihe von Denkern die Abschaffung des Todes auf die (meist roten) Fahnen geschrieben. In ihrem 2005 veröffentlichten Sammelband "Die Neue Menschheit" geben die Kulturwissenschaftler Boris Groys und Michael Hagemeister einen Überblick über die gleichermaßen obskuren wie damals durchaus einflussreichen Ideen ewigen Lebens. Angefangen hat es mit dem 1903 verstorbenen Philosophen Nikolai Fjodorow, der eine Leerstelle im zeitgenössischen Sozialismus erkannt haben wollte. Denn Letzterer müsse sich nicht nur im Raum, sondern auch in der Zeit ausbreiten. Deshalb sei es geboten, mit dem Fortschritt der Technik die Sauerei des Sterbens zu beenden. (...) Der sowjetische Kampf gegen den Tod blieb nicht nur philosophische Spekulation. Alexander Bogdanow, ein Weggefährte Lenins, gründete Mitte der 1920er-Jahre ein Institut für Bluttransfusionen zur experimentellen Verjüngung der Lebensgeister. In seinem 1927 erschienenen Text 'Der Kampf um die Vitalität' berichtet er von einem 50-jährigen Revolutionär, dem das Blut eines 20-Jährigen zugesetzt wurde. Beim Älteren sei danach angeblich die Arbeitsfähigkeit gestiegen, er konnte wieder besser sehen und habe aufgehört zu schnarchen."
Buch zur Debatte
Bestellen Sie bei eichendorff21!Ezra Klein, Kolumnist der New York Times, hat zusammen mit dem Wirtschaftsjournalisten Derek Thompson ein Buch geschrieben, "Der neue Wohlstand", das die Utopie vom guten Leben für alle schon heute für machbar hält, berichtet in der SZ Andrian Kreye. Umverteilung ist dabei - genau wie ungebremstes Wachstum - nicht die Lösung, weil sie keine Innovation beförderten, und genau die sei nötig: "Die Autoren finden dafür ein hübsches Bild: 'Würde es Ihnen gelingen, einen Blaubeerkuchen wachsen zu lassen, dann hätten Sie mehr Blaubeerkuchen', schreiben sie. 'Ökonomisches Wachstum entsteht aber nicht durch eine Anhäufung des immer Gleichen. Der Unterschied zwischen einer Volkswirtschaft, die wächst, und einer Volkswirtschaft, die stagniert, liegt im Wandel. Veranlassen Sie eine Volkswirtschaft zu wachsen, beschleunigen Sie eine andere Zukunft. Je mehr Wachstum es gibt, desto radikaler unterscheidet sich diese Zukunft von der Vergangenheit.' Aber gerade da scheitere die Konservative, die sich kulturell und gesellschaftlich viel zu sehr in der Vergangenheit verheddert", während die Linken überhaupt jeden Zukunftsglauben verloren hätten.
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