9punkt - Die Debattenrundschau - Archiv

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2272 Presseschau-Absätze - Seite 27 von 228

9punkt - Die Debattenrundschau vom 03.12.2024 - Ideen

In Amerika will Donald Trump seinen Mitstreitern Elon Musk und Vivek Ramaswamy die Kettensäge in die Hand drücken, um Bürokratie abzubauen, berichtet Johan Schloemann in der SZ. Diejenigen, die sich ähnlich rabiates Vorgehen in Deutschland wünschen, ruft er auf, sich zurückzuhalten: "Die Neigung wächst, den Staat als Gegner zu sehen, nicht als gemeinsame Angelegenheit. Da darf zwischendurch auch mal daran erinnert werden, dass Verwaltung nicht bloß selbstgenügsam Akten vermehrt, sondern ja auch Gesetze anwendet, die von Parlamenten demokratisch beschlossen wurden. Experten für das Thema kommen immer wieder zu dem Schluss, dass man Verwaltung in Deutschland nicht abschaffen muss, aber sehr wohl verbessern, vereinfachen, beschleunigen, digitalisieren." Mehr will in der Regel ja auch niemand.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 27.11.2024 - Ideen

Auf den Forschung- und Lehre-Seiten der FAZ fasst sich Thomas Thiel an den Kopf angesichts des Protestbriefs, in dem Wissenschaftler um die Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger und die ehemalige Verfassungsrichterin Susanne Baer vor der ergänzenden Antisemitismusresolution des Bundestags für deutsche Hochschulen warnen. In der Resolution gefordert "werden eine Stärkung der Antisemitismusforschung und die konsequente Anwendung des Hausrechts bis hin zur Exmatrikulation bei antisemitischen Vorfällen. Darüber hinaus enthält die Resolution ein klares Bekenntnis zu der von vielen Staaten und Institutionen geteilten Antisemitismusdefinition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) und die Forderung, die Verbreitung von israelbezogenem Antisemitismus zu unterbinden." Die Autoren des Protestbriefs sind "nicht nur gegen die Bekämpfung von Antisemitismus, nein, es reicht ihnen nicht, den Antisemitismus allein zu bekämpfen, es sollen im selben Atemzug auch die Demokratie und andere Minderheiten gestärkt werden. Das ist in etwa so, als würde dem Lieferkettengesetz noch eine Klausel zur Stärkung des Mathematikunterrichts eingeschrieben."

Seit vergangenem Jahr gibt es an der Universität Tübingen das Institut für Rechtsextremismusforschung, die Pädagogin Heike Radvan, die Medienwissenschaftlerin Annett Heft und die Politikwissenschaftlerin Léonie de Jonge bieten ab diesem Winter Seminare an, schreibt Thomas Thiel, der, ebenfalls auf den Forschung und Lehre-Seiten der FAZ, mit den Dozentinnen gesprochen hat: "Heike Radvan benutzt im Gespräch mehrfach den undifferenzierten Sammelbegriff rechts, mit dem vom Liberaldemokraten bis zum Rechtsradikalen so ziemlich alles gemeint sein kann. Das nährt die Kritik aus dem bürgerlichen Lager, kritische Meinungen würden heute vorschnell oder aus taktischen Gründen als rechtsextrem abqualifiziert, was zur Indifferenz gegenüber dem Rechtsextremismusvorwurf führe und entscheidend zum Aufstieg rechtspopulistischer Parteien beigetragen habe."

Auf den Geisteswissenschaftenseiten der FAZ resümiert Martin Otto außerdem eine von der Historikerin Gabriele Metzler organisierte Diskussion am Berliner Humboldt Forum, an der auch der postkoloniale Historiker und einst schärfste Kritiker des Humboldt Forums Jürgen Zimmerer beteiligt war. Es ging um die koloniale Vergangenheit von Universitäten.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 26.11.2024 - Ideen

Im Zeit-Online-Interview mit Peter Neumann fordert der Politologe Kolja Müller, den Begriff "Volkswillen" aus dem politischen Vokabular zu streichen, da dieser nur Populisten in die Hände spiele. "Der Populismus ist widersprüchlich. Einerseits mobilisiert er den Volkswillen gegen die Eliten und setzt damit eine Kritik der Machtverhältnisse ins Werk. Andererseits hat er ein Grundproblem: Ihm fehlen die Reflexionsmechanismen, um auf den gesellschaftlichen Problemhaushalt zuzugreifen. Die organisierte Willensstärke wird zur Kardinaltugend, und man weiß immer schon im Vorhinein: Fehlentwicklungen in Politik und Gesellschaft sind stets auf die mangelnde Berücksichtigung des jeweiligen Volkswillens zurückzuführen. Solange wir aber den Bereich der Politik so verstehen, dass er sich auf die Volkssouveränität gründet, wird man den Populismus auch nicht los. Man kann ihn nicht aus dem Spiel der Politik einfach so herausdefinieren."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 23.11.2024 - Ideen

Im FAS-Interview erklärt der Historiker Alan Kahan, weshalb der Liberalismus keine Antwort auf den Populismus von links und rechts findet: "Im 19. Jahrhundert beruhte der Liberalismus auf drei Säulen: politische Freiheit, Märkte und schließlich Moral. Die Religion und der Liberalismus waren mal gute Freunde. Die Liberalen haben aber nach dem Zweiten Weltkrieg aufgehört, eine moralische oder religiöse Sprache zu verwenden. Der Populismus stößt in das moralische Vakuum, das der Liberalismus hinterlässt." Und: "Zum ersten Mal seit dem Fall der Berliner Mauer hat der Liberalismus wieder zwei Feinde, links und rechts. Liberale haben komplett verlernt, wie man mit Feinden von rechts umgeht, und sie dachten, von links gebe es keine ernsthaften Gegner mehr. Das hat sich als völlig falsch herausgestellt. Den Liberalen ist die moralische Sprache abhandengekommen, die für Konservative von Bedeutung ist."

Die Trump-Wahl hat auch gezeigt, dass es so etwas wie ein "Bündnis der Minoritäten" nicht gibt, notiert Dirk Knipphals in der taz. Deshalb ruft er der identitätspolitisch zerstreuten Linken zu, den "reinen Kampf um Eigeninteressen" aufzugeben: "Vielleicht wäre es also an der Zeit, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass man auch selbst nicht nur für seinen spezifischen Punkt, sondern auch für das Ganze verantwortlich ist. Nachdem die spezifischen Anliegen ja klar geworden sind, könnte jetzt der Punkt gekommen sein, das dialektische Pendel wieder zurückschwingen zu lassen, wieder etwas universalistischer zu werden und nach Gemeinsamkeiten zu suchen."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 19.11.2024 - Ideen

In der FAZ schreibt Konstantin Sakkas den Nachruf auf den Philosophen Christoph von Wolzogen, der am 12. November im Alter von 76 Jahren verstorben ist. Von Wolzogen promovierte mit einer Arbeit über Martin Heidegger, auch später blieben die "Vertreter der philosophischen Phänomenologie, Husserl, Heidegger, auch Derrida und Leibniz, blieben seine Leitsterne, daneben die Geschichtswissenschaft. Auch die bildende Kunst war seine Heimat, er konnte Bezüglichkeit und Transzendenz zusammendenken, was ihn in der akademischen Philosophie zum Außenseiter" machte. "Gelehrtheit und Grandseigneuralität lebten in diesem feinen, sensiblen Mann in seltener Symbiose", schreibt Sakkas, "als Zeitgenosse aller Zeiten war er kein Antimodernist."
Stichwörter: Wolzogen, Christoph von

9punkt - Die Debattenrundschau vom 18.11.2024 - Ideen

Eva Illouz hat den Frank-Schirrmacher-Preis erhalten. Die FAZ druckt ihre Dankrede ab, in der sie sich über modernen Opferkult und Identitätspolitik Gedanken macht. Zwar hat Identitätspolitik das Verdienst, "die Opferrolle nicht mehr zu einer Quelle der Scham zu machen", weil die Schande nun beim Täter liegt. Aber etwas ist doch schief gelaufen, und das hat mit dem Holocaust zu tun, dessen Opfer sakralisiert worden seien. Gerade hieraus, so Illouz, entstand "ein Ressentiment gegen den Holocaust", das zum Beispiel James Baldwin in einem berühmten Text zum ersten Mal formulierte. Baldwin bestritt hier, dass die Juden mehr gelitten hätten als die Schwarzen und gestand seinen Hass auf sie ein. "Die Sakralisierung der jüdischen Opfer in der westlichen Kultur warf einen Schatten auf die Anerkennung anderer gefährdeter Gruppen, als ob die Anerkennung von Opfern eine seltene Ressource und damit Gegenstand des Wettbewerbs sei. Baldwins brutal ehrlicher Text ist somit das vernichtendste Zeugnis für das Scheitern der Identitätspolitik und der Opferkultur." Die FAZ druckt auch die Laudatio von Saba-Nur Cheema.

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Ist der Mensch von Natur aus ein kriegerisches Wesen? Gar nicht, behaupten der Evolutionsbiologe Carel van Schaik und der Historiker Kai Michel, die gerade zusammen mit dem Archäologen Harald Meller das Buch "Die Evolution der Gewalt" veröffentlicht haben. In der Vorzeit waren unsere Vorfahren sehr friedlich, versichern die beiden im Interview mit der NZZ. "Menschen haben erkannt, dass sie von guten Beziehungen zu anderen Gruppen profitieren. Da sie als mobile Jäger und Sammler lebten, keinen nennenswerten Besitz hatten und die Populationsdichten gering waren, lohnten sich Kriege nicht. Und im Konfliktfall konnte man der Eskalation aus dem Weg gehen", sagt van Schaik. Hinweise auf kollektive Gewalt gab es erst nach der letzten Eiszeit, als sich das Klima stabilisierte und die Menschen sesshaft wurden, erklärt Michel. "Plötzlich hat man etwas zu verlieren, das man beschützen muss. Es bilden sich Clans, und heute stoßen Archäologen wie unser Co-Autor Harald Meller regelmäßig auf Massengräber." Mit der Abschaffung der Sklaverei und des Patriarchats seien wir aber auf gutem Weg zu besseren Zeiten, glauben die beiden.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 16.11.2024 - Ideen

Felix Philipp Ingold hat gestöbert und in Russland doch noch ein Medium gefunden, in dem in eng gesteckten Maßen frei nachgedacht wird, nämlich die Neue Literarische Rundschau (Novoe literaturnoe obozrenie). Ihr Hauptthama ist, so Ingold in der virtuellen Tiefdruckbeilage der FAZ, Russlands Imperialismus, und es werde unter anderem versucht, "eine nicht imperiale, mitunter auch antiimperiale Denk- und Handlungstradition aufzuzeigen, die dem sonst dominanten großrussischen Imperialismus zuwiderläuft. Statt also die innen- wie außenpolitische 'Imperialität' des Zarenreichs, der Sowjetunion und der heutigen Russischen Föderation kritisch zu hinterfragen (und damit behördlichen Unmut zu riskieren), verlegt man sich darauf, in neutraler Präsentation unterschiedliche Strategien aufzuzeigen, die im Geschichtsverlauf - zumeist erfolglos - gegen imperiale Machtanmaßung aufgeboten wurden."

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Unsere Leichen dagegen leben noch. Peter Sloterdijks letztes Buch handelt von Europa. Im Gespräch mit René Scheu von der NZZ schildert er die von ihm ergründete Paradoxie des europäischen Modells: "Es genügt, die Landkarte zu visualisieren und von ganz weit westlich bis in den fernen Osten zu wandern - von Lissabon nach Wladiwostok. Da haben Sie die postimperiale Bescherung komplett vor Augen. In politisch-dramaturgischer Sicht ist Europa ein Konglomerat aus den Resten von zwölf gescheiterten oder aufgegebenen Imperien. Dann aber hat es sich zu etwas Neuem aufgerafft: Es hat sich unter einem historisch beispiellosen Muster neu zusammengefügt, und wie ich immerzu betone, ist das neue Gebilde wesensmässig sowohl postimperial als auch antiimperial verfasst."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 14.11.2024 - Ideen

Im Interview mit Zeit online denkt die Philosophin Lisa Herzog über den Liberalismus nach, oder vielmehr über die verschiedenen Formen des Liberalismus, die es inzwischen gibt: Sie selbst "habe den Begriff Liberalismus inzwischen fast aufgegeben. In der politischen Landschaft sehe ich eine linksliberale Linie kaum noch. Ich spreche deshalb lieber von Wirtschaftsdemokratie und knüpfe damit an meine damaligen Argumente an: Mir geht es um die Idee, dass Menschen am Wirtschaftsleben beteiligt sein sollten und die Freiheit haben, sich einzubringen. Es geht mir also um eine positive Form von Freiheit", die auch darin bestehe, "die Frustration von Eigeninitiativen im bürokratischen Dschungel nicht hinnehmen zu wollen. Die gegenwärtige Regelungswut und das Maß an Verrechtlichung, das den Einzelnen entgegensteht, erzeugen eine Asymmetrie und frustrieren junge Start-ups ebenso wie Bürgerinitiativen. Nur große professionelle Player und Platzhirsche mit Finanz- und Rechtsabteilungen haben die Mittel, im großen Stil zu handeln. ... Lokale Player mit ihren Lösungsansätzen von unten sind da machtlos."
Stichwörter: Liberalismus

9punkt - Die Debattenrundschau vom 13.11.2024 - Ideen

Eher ein bisschen fromm und vor allem ratlos klingt, wie der linke österreichische Autor Robert Misik in der taz auf den zweiten Wahlsieg Trumps reagiert. "Die Gegenwart lehrt uns, dass die Abwehr der Barbarei nicht gelingen wird, wenn sie rein defensiv bleibt. Gegenwart und Geschichte lehren, dass man einerseits das Verstunkene, das Verstockte, das Autoritäre und Repressive angreifen, dabei aber auch ein Bild künftiger besserer Lebensweisen entstehen lassen muss. Diese Visionen bilden sich im Brodelnden, Elektrisierenden des Neuen, in der Kunst, der Literatur, der Poesie, den Wissenschaften, der Architektur, mit Rationalismus, mit Stilrevolutionen; in der Verbesserung von Stadtteilen, in den kleinen Utopien hier und da, der Freude an der Freiheit..."

Die Literaturwissenschaftlerin Susanne Klingenstein lebt und lehrt in Boston. In der FAZ schildert sie die verzweifelten Reaktionen ihrer Kollegenschaft und der Studenten (inklusive ihrer Tochter) auf die Wiederwahl Trumps, ein "Heulen und Zähneklappern", für das sie nur Spott übrig hat. Die Trump-Wähler dagegen hätten zumindest aus ihrer subjektiven Sicht rational agiert: "Das Wahlverhalten der Latinos kommentierte der Militär- und Althistoriker Victor Davis Hanson, der im kalifornischen Fresno eine Farm bewirtschaftet. Latinos, sagte er in einem Gespräch mit GB News, hätten Unternehmergeist und wählten in seiner Gegend jedenfalls bevorzugt körperlich anstrengende Berufszweige ('muscular professions') wie Bau, Klempnerei oder Elektrotechnik. Während Trumps erster Amtszeit von 2016 bis 2020 waren sie erfolgreich. Danach gefährdeten die massive illegale Einwanderung und die Inflation ihre Unternehmen. Sie hielten sich die Nase zu und wählten Trump. Und so machten es viele. Den Wahlausgang, so Hanson, bestimmte 'die Botschaft, nicht der Botschafter'."
Stichwörter: Einwanderung, Rationalismus

9punkt - Die Debattenrundschau vom 12.11.2024 - Ideen

Der französische Philosoph Gaspard Koenig erzählt im Interview mit der Welt (und in seinem gerade in Frankreich erschienenen Buch "Agrophilosophie"), sein Umzug aufs Land habe ihn gelehrt, dass Liberalismus und Ökologie sehr gut zusammengehen: "Man muss zwischen den Begriffen Marktwirtschaft und Wachstum unterscheiden. Die UDSSR war sozialistisch und produktivistisch, und ihre Bilanz in Bezug auf die Umwelt ganz besonders katastrophal. Immerhin hat sie es sogar fertiggebracht, ein ganzes Meer verschwinden zu lassen (den Aralsee). Der Kapitalismus ist eine Form des Austauschs. Die Idee des ständigen Wachstums führt dazu, dass ein gewisser Prozess blockiert wird. Die Schaffung eines Mehrwerts bedeutet, etwas zu festigen und das, was man produziert, quasi unvergänglich zu machen. Damit einige Dinge wachsen können, müssen jedoch andere vergehen. Und damit neue Lebewesen heranwachsen können, muss der Boden erst molekulare Bestandteile von toten Körpern zersetzt haben. Gäbe es nur Wachstum, würde das Universum aus allen Nähten platzen! Wachstum und Zerfall sind die beiden natürlichen Atmungsbewegungen unseres Planeten. ... Wachstum darf also für die öffentliche Politik kein Ziel sein. Was jedoch nicht bedeutet, dass man keine Wirtschaftsorganisation beibehalten kann, die auf Freihandel und Kapital basiert. Es war ja schließlich auch die Landwirtschaft, die Märkte, Messen und die ersten Börsen erschaffen hat. Wenn es einem gelingt, der Erde einen kapitalistischen Wert zu verleihen, so macht man aus ihr wieder ein Objekt von wirtschaftlichem Interesse und könnte Milliarden in die Regenerierung des Bodens investieren. Das ist es, was man manchmal als regenerative Finanzierung bezeichnet."

In der taz erinnert sich Dirk Knipphals an seinen Philosophieprofessor Herbert Schnädelbach, der im Alter von 88 Jahren gestorben ist: "Den vernunftkritischen Impulsen aus Frankreich, die in der Zeit breit diskutiert wurden - Stichwort: Das Andere der Vernunft -, stand er dagegen skeptisch gegenüber, ließ sie aber in Seminaren gründlich rezipieren und kontrovers diskutieren. An einem Universalismus der Vernunft, selbstverständlich stets selbstkritisch und sprachpragmatisch aufgeklärt, hielt er fest." In der FAZ schreibt Christian Geyer.