Im
Tagesspiegel erklärt Klaus Staeck, warum er kurz vor Schluss noch einmal die Ausstellung
"Kunst für alle" als
Feier des Multiplen in der Berliner Akademie der Künste organisiert: "Die Frage ist doch, inwieweit man sich von diesem
hypertrophen Kunstmarkt anstecken lässt, oder ob man anfängt wieder darüber nachzudenken, Gegenmodelle zu schaffen. Die Ausstellung ist als Anregung gedacht, dem
Wahnsinn des Marktes etwas entgegenzusetzen. Im Mai höre ich als Präsident der Akademie der Künste auf. Das ist
mein letztes Aufbäumen hier."
Kia Vahland ärgert sich in der
SZ über Abzocker wie
Helge Achenbach und
Wolfgang Beltracchi, die sich als Mischung aus Schlitzohr und Robin Hood inszenieren: "Mal ein Linker gewesen zu sein, der für den chilenischen Präsidenten Salvador Allende schwärmte, schadet hier gar nichts, im Gegenteil: Es passt zum
Bild des Rebellen, der nun zwar nicht mehr im Dienst der Revolution, sondern für die eigene Sache kämpft, dies aber mit der gewitzten Dreistigkeit von einst."
Der
Langenscheidt-Verlag baut massiv Personal ab,
meldet buchreport.de: 29 von 90 Mitarbeitern müssen mit betriebsbedingten Kündigungen rechnen.