Buchautor

Ngugi wa Thiong'o

Stichwort: Dekolonisierung
Ngugi wa Thiong'o, geboren 1938 als Sohn einer traditionellen Bauernfamilie in Kamirithu/Limuru in Kenia, gestorben 2025 im US-Bundesstaat Georgia, zählte mit seinem umfangreichen Romanwerk und vielen literarischen und politischen Essays zu den bedeutendsten Schriftstellern Afrikas und galt lange Zeit als aussichtsreicher Anwärter auf den Literaturnobelpreis, den er nie erhalten hat. Nach dem Besuch einer Missionsschule studierte er am Makerere University College in Kampala/Uganda und an der University of Leeds/Großbritannien und begann dort seine schriftstellerische Laufbahn. 1977 wurde er wegen eines Theaterstücks in Kenia verhaftet und ohne Anklage für ein Jahr inhaftiert. Unter der Präsidentschaft von Daniel arap Moi wurden seine Bücher verboten; 1982 musste er sein Heimatland verlassen und ging ins Exil nach London und schließlich in die USA, wo er als Professor in Yale und Irving lehrte. Ngugi wa Thiong'o starb 2025 in Buford, Georgia, USA.
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