
Warum ist
TechCrunch-Gründer
Michael Arrington unter die Venture-Kapitalisten gegangen? Ganz einfach,
schreibt Felix Gillette in einem ausführlichen Porträt über den durchaus umstrittenen Großblogger und zitiert einen anderen Risikofinanzier: "'Der Traum der Unternehmer ist, ein
neues Google zu gründen', sagt Chris Dixon, Kopf des Founder Collecticve, eines 40 Millionen Dollar schweren Risikokapitalfonds. 'Die zweitbeste Lösung ist, die Person zu sein, die als erste an Google glaubte.' Er braucht gar nicht hinzuzufügen, dass der erste Blogbeitrag über Google bei weitem
nicht so glamourös ist - und bei weitem nicht so profitabel. 'Es ist nun mal sehr viel lukrativer, in Firmen zu investieren als über sie zu schreiben.'" Arrington selbst fügt noch einen zweiten Aspekt hinzu: "Ich mag die Idee, Geld zu investieren, das nicht meines ist, und damit selbst Geld zu verdienen. Kommt mir wie ein gutes Geschäftsmodell vor."
Außerdem in dieser immer lesenswerten Wirtschaftszeitung: David Kamp
schickt eine Reportage aus dem italienischen
Prato, einer 190.000-Einwohner-Stadt, in der 40.000 Chinesen illegal in Sweatshops arbeiten. Und die interessante Frage, die Kamp dabei stellt: Wird sich etwas an den europäisch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen ändern, wenn China die
Staatsanleihen der europäischen Länder aufkauft?