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Armut

Insgesamt 105 Einträge in 2 Kategorien

3 Bücher von insgesamt 89

Maria Barankow (Hg.) / Christian Baron (Hg.): Klasse und Kampf

Cover
Claassen Verlag, Berlin 2021
ISBN 9783546100250, Gebunden, 224 Seiten, 20.00 EUR
[…] Deutschland gibt sich gerne als ein Land, in dem Klasse unsichtbar ist. In dem die Chancen auf Bildung und Wohlstand für alle gleich sind. Klasse und Kampf räumt mit diesem Mythos auf.…

Julia Friedrichs: Working Class. Warum wir Arbeit brauchen, von der wir leben können

Cover
Berlin Verlag, Berlin 2021
ISBN 9783827014269, Gebunden, 320 Seiten, 22.00 EUR
[…] Die Generation nach den Babyboomern ist die erste nach dem Zweiten Weltkrieg, die ihre Eltern mehrheitlich nicht wirtschaftlich übertreffen wird. Obwohl die Wirtschaft ein Jahrzehnt…

Xue Mo: Die Riten der Wüste

Cover
Bacopa Verlag, Schiedlberg 2020
ISBN 9783903071650, Gebunden, 592 Seiten, 39.90 EUR
[…] Aus dem Chinesichen von Hans-Peter Kolb. Die Geschichte von Laoshun, einem Falkner in einem kleinen Dorf am Rande der Wüste im Nordwesten Chinas. Ein Leben in einer abgelegenen Welt,…
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3 Presseschau-Absätze von insgesamt 16

Efeu 07.05.2021 […] Julia Bousboua kommt in einem Essay für 54books über Armut in Kinderbüchern auf einen blinden Fleck vieler Identitätspolitikdiskurse zu sprechen: Nicht nur Diversität zählt, sondern wünschenswert wäre auch "eine größere Bandbreite der dargestellten ökonomischen Realitäten. Schaut man sich die erzählerisch vermittelten Lebensumstände der Protagonist*innen in aktueller Kinderliteratur einmal genauer […] en Berufen, abends gibt es Biogemüse und Tofu-Bratlinge, die zwar nicht den Geschmack von allen treffen, aber na gut. Mittelstandsidylle eben. Gleichzeitig lebt in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut." Früher begegnete man Frauen im Literaturbetrieb noch mit deutlich mehr Herablassung als heute, erinnert sich die amerikanische Krimiautorin Sara Paretsky in der FR, aber andererseits war es auch […]
Magazinrundschau 01.10.2020 […] Diese Bücher zeigen die Armut nicht als positive, zusammenhaltende und die Gemeinschaft der Armut erhaltende Kraft, sondern im Gegenteil: sie behaupten, dass diese Welt jeden mit Zwang gefangen hält, der einmal mit ihr in Berührung kam. Doch es ist sehr wichtig zu betonen, dass es keine bestimmbare oder vorstellbare Form der Sprache über Armut gibt. Die Bücher über Armut der letzten Jahre unterscheiden […] Erscheinungsformen und Sprache der Armut in der zeitgenössischen ungarischen Prosa, die zur Zeit der Wende vom 20. zum 21. Jahrhunderts neue Darstellungsformen gefunden habe: "Romane von László Krasznahorkai (1985), Ádám Bodor (1992), Szilárd Borbély, László Szilasi und Tibor Noé Kiss (je 2014) gehen prinzipiell von der Unerlösbarkeit der Welt der Armut und von der Armut der Welt aus und stoßen wiederholt […] vergleichbar, denn außer der thematischen Berührung, gibt es zwischen ihnen keine literaturhistorische Beziehung. (...) Ebenfalls ist es aber auch wichtig zu sehen, dass Schriftsteller aus Ungarn über die Armut in Ungarn schreiben, während diese ein weltweites Phänomen ist und es ist absolut relativ, wo jenes existentielle Niveau in welchem Land liegt, das von der jeweiligen Gesellschaft für arm gehalten wird […]
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