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Freiheit

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3 Bücher von insgesamt 75

Giorgio Agamben: An welchem Punkt stehen wir?. Die Epidemie als Politik

Cover
Turia und Kant Verlag, Wien 2020
ISBN 9783851329964, Taschenbuch, 155 Seiten, 16.00 EUR
[…] Aus dem Italienischen von Federica Romanini. Die Bedrohung durch das Covid-19-Virus wird uns nicht nur als globaler Gesundheitsnotstand in Erinnerung bleiben, sondern auch als Verschärfung…

Martin Schäuble: Cleanland. (Ab 12 Jahre)

Cover
Fischer KJB, Frankfurt am Main 2020
ISBN 9783737342575, Gebunden, 208 Seiten, 14.00 EUR
[…] Schilo verliebt sich in Toko, einen der Cleaner, die nachts Straßen und Gebäude desinfizieren müssen. Da begreift sie, wie hoch der Preis wirklich ist. Was ist wichtiger: die Gesundheit…

Amartya Sen: Elemente einer Theorie der Menschenrechte. [Was bedeutet das alles?]

Cover
Reclam Verlag, Stuttgart 2020
ISBN 9783150113219, Kartoniert, 122 Seiten, 12.00 EUR
[…] die Theorie der Menschenrechte zu besinnen. Menschenrechte, so Amartya Sen, sind erst einmal moralische Forderungen, die sich auf wichtige und sozial beeinflussbare Freiheiten
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3 Presseschau-Absätze von insgesamt 23

9punkt 08.02.2021 […] Wissenschaftsfreiheit" (unser Resümee), weshalb sie die Freiheit der Wissenschaft gefährdet sieht und was ihr heute fehlt: "Ich wünsche mir, dass die gesellschaftliche Mitte geistig befruchtet wird. Es ist immer ein Problem gewesen, dass viele Intellektuelle früher eher links waren. Es fehlten Intellektuelle, die wie etwa Ralf Dahrendorf die Freiheit ins Zentrum stellten, streitlustig waren und neue Ideen […] ist immer noch Jürgen Habermas. Etwas Vergleichbares auf liberaler Seite haben Sie nicht. Sie finden in Deutschland nirgends prominent besetzte Lehrstühle, wo beispielsweise eine Ideengeschichte der Freiheit gelehrt wird. Sie haben eigentlich keine Tradition der liberalen Köpfe." Im Tagesspiegel möchte Gregor Dotzauer das Netzwerk liebend gerne an den rechten Rand rücken, indem er einzelne herauspickt […]
9punkt 07.12.2020 […] was an ihrer Vorstellung von Freiheit, ähm, verquer ist: "Man spürt offenbar seine Freiheit nur, wenn man sie wüst verwenden kann: Die Meinungsfreiheit ist erst zu spüren, indem man andere verletzen darf, die Konsumfreiheit, indem man in Benzinschleudern fahren kann, und die öffentliche Bewegungsfreiheit, indem man anderen ins Gesicht husten darf. Die liberale Freiheit der Wahl ist ja bereits ein recht […] recht enger Freiheitshorizont, aber hier verfinstert sich dieser noch autoritär. Solche Freiheit gebärdet sich als gefährliche Rücksichtslosigkeit, wenn wir die Schranke, die die anderen für uns sind, einfach durchbrechen wollen. In meinen Augen beruht diese Haltung darauf, dass wir den modernen Bürger nach dem Modell des Eigentümers konzipiert haben, der in seiner eigenen Domäne nach Belieben schalten […]
9punkt 01.12.2020 […] Der Philosoph Otfried Höffe denkt in der NZZ darüber nach, was Freiheit heute noch bedeuten kann, obwohl einige Hirnforscher seit dreißig Jahren behaupten, es gebe keine Freiheit. "Dem trete ich mit einem einzigen Argument entgegen, dem eines pragmatischen Widerspruchs. Obwohl freiheitsskeptische Hirnforscher die Freiheit unter einem Berg von Zweifeln begraben wollen, bleiben wir in unserem täglichen […] täglichen Leben davon so gut wie unberührt. Die Wissenschaftler verhalten sich nicht anders. Während ihre Äußerungen die Freiheit bestreiten, nehmen sie sie kräftig in Anspruch, was die Philosophie einen pragmatischen Widerspruch nennt." Thomas M. Eppinger kritisiert bei Mena-Watch die Voreingenommenheit der heutigen "woken" Linken für das Religiöse: "'Religionskritik' galt noch vor wenigen Jahren als linke […]
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