Stichwort-Übersicht

Hass

Insgesamt 22 Einträge in 4 Kategorien

3 Bücher von insgesamt 10

Ute Frevert: Mächtige Gefühle. Von A wie Angst bis Z wie Zuneigung - Deutsche Geschichte seit 1900

Cover
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2020
ISBN 9783103970524, Gebunden, 496 Seiten, 28.00 EUR
[…] und was sie bewirkten: im Kaiserreich, der Weimarer Republik, dem NS-Staat, der DDR und der alten und neuen Bundesrepublik. Sie stellt Liebe und Hass, Scham und Stolz, Empörung…

Bernhard Pörksen / Friedemann Schulz von Thun: Die Kunst des Miteinander-Redens. Über den Dialog in Gesellschaft und Politik

Cover
Carl Hanser Verlag, München 2020
ISBN 9783446265905, Gebunden, 224 Seiten, 20.00 EUR
[…] Hass und Hetze, Gerüchte und Falschmeldungen verbreiten sich rasend schnell. Öffentliche Debatten eskalieren zum giftigen Streit. Und in der Breite der Gesellschaft regiert…

Karl Heinz Bohrer: Mit Dolchen sprechen. Der literarische Hass-Effekt

Cover
Suhrkamp Verlag, Berlin 2019
ISBN 9783518428818, Gebunden, 493 Seiten, 28.00 EUR
[…] im literarischen Hasseffekt etwas ganz anderes. Nicht um den Hass als die begleitende Emotion eines politisch-weltanschaulichen Programms geht es ihm, sondern einzig um den…
mehr Bücher


2 Presseschau-Absätze

Efeu 05.09.2020 […] interessant, weil er in seinen Aufzeichnungen den existenziellen Hass geradezu sucht. ... Der Hass ist bei ihm sozusagen das Medium, überhaupt in die Welt zu treten", wohingegen es beispielsweise in der Literatur der noch jungen Bundesrepublik "keinen Versuch gibt, die Schändlichkeit und Bestialität des 'Dritten Reiches' und KZ-Staates über Hass darzustellen." Weiteres: Der Standard spricht mit der Autorin […] Mara Delius spricht in der Literarischen Welt mit Karl Heinz Bohrer über den Hass in der Literatur, der insbesondere in der französischen Literatur des 19. Jahrhunderts virulent wird, erklärt der Literaturwissenschaftler, der im vergangenen Jahr zum Thema auch ein Buch veröffentlicht hat: "Mit dem ganzen Kosmos des Aufbruchs der deutschen Literatur im ausgehenden 18. Jahrhundert aus der Aufklärung […]
Efeu 17.12.2016 […] Ende. Schlingensief trieb fortan sein blödes Theatertrallala, starb später an Krebs, was uns nicht traurig stimmte. Verzeihen mag süß sein. Hass und Rachsucht sind bisweilen jedoch bekömmlich." Weitere Artikel: Ute Frevert schreibt - ebenfalls in der NZZ - über Hass als politischer Kampfbegriff. Schriftstellerin Angelika Overath reist für die FAZ in die Schweizer Region Engadin, wo man das sehr alte und […] Die NZZ bringt einen Schwerpunkt zum Thema Hass. Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff betreibt darin Selbsterforschung: Sie war ein außerordentlich braves Kind, hatte aber in der turbulenten Pubertät aufwallende Gewaltfantasien, was Hetzjagd auf Nazis betritt. Statt in die RAF trat sie aber in die Welt der Literatur ein, sodass es bei einem einzigen Gewaltexzess in ihrem Leben biieb, nachdem der […]


3 Artikel von insgesamt 8

No peace, no pussies: Spike Lees 'Chi-Raq' (Wettbewerb)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 17.02.2016 […] und Irak zusammen. Noch vor dem ersten Bild sieht man auf der schwarzen Leinwand eine Landkarte der USA, zusammengesetzt aus Pistolen, Revolvern und Gewehren. Dazu wummert ein Rap über die Stadt, den Hass und die Blödheit. Es ist der Rapper Chi-Raq, der da sein Territorium besingt. Kaum ist er im Bild, geht die Ballerei auch schon los: Trojaner haben sich in sein Konzert geschlichen. Chi-Raq geriert […] Von Thekla Dannenberg

Vorsicht, SZ: Nicht provozieren

Redaktionsblog - Im Ententeich 27.11.2013 […] wir im posthistoire angekommen waren. Denn das steckt hinter dieser Formel: Ein tiefes Unverständnis darüber, dass man an etwas glaubt, aber ein noch viel sehr tieferes Unverständnis – bis hin zum Hass – dafür, dass man vom Glauben abfallen und für eine Ethik des Zweifels und der Skepsis einstehen könnte. Das ist das, was Abdel-Samad meint, wenn er "vom Himmel Abschied" nimmt. Eigentlich sagt der […] Von Thierry Chervel

Diesen Kuss der ganzen Welt

Redaktionsblog - Im Ententeich 16.02.2012 […] sie bekommen. Und seltsamerweise fällt auf ihn nicht ein Schatten jener Kritik, die Bill Gates – der anders als Jobs immerhin für plattformübergreifende Offenheit stand – einst ertragen musste. Jobs hasste alles Offene. Seine Geräte lassen sich nicht öffnen, ohne sie gleichzeitig zu zerstören. In seiner geplanten kreisrunden Konzernzentrale, berichtet Jobs' Biograf Walter Isaacson, wird niemand ein Fenster […] kontrollierbar, Geld ausschwitzend. Einen großen Teil seiner obszönen Gewinne macht Jobs' Konzern mit 30 Prozent Provision auf "geistiges Eigentum". Er schaffte es, den Kulturindustrien seinen eigenen Hass aufs Offene als Lösung ihres Problems zu verkaufen. Es passte allzu gut zusammen! Stets gab sich Jobs als Verteidiger des "geistigen Eigentums". Die traditionellen Kulturindustrien haben in der D […] Von Thierry Chervel
mehr Artikel