24.01.2026. Im Taschenbuch-Januar stehen die Preisträgerinnen Schlange! Zu entdecken gibt es Martina Hefters buchpreisprämierten Roman "Hey, guten Morgen, wie geht's dir?". Oder "Die Achse der Autokraten" von Friedenspreisträgerin Anne Applebaum. Und nicht zuletzt den Roman "Griechischstunden" von Literaturnobelpreisträgerin Han Kang, empfohlen von Arnim Eisenhut. Dies alles und mehr in unseren besten Taschenbüchern des Monats Januar.
Bestellen Sie bei eichendorff21!Im Taschenbuch-Januar stehen die Preisträgerinnen Schlange! Wir haben Literaturnobelpreis-, Buchpreis- und Friedenspreisträgerinnen und mehr! Da ist zum Beispiel die Lyrikerin Martina Hefter, die gleich mit ihrem Debütroman "Hey, guten Morgen, wie geht's dir?" den Deutschen Buchpreis gewann: Die Jury zeichnete die Geschichte über eine Künstlerin, Mitte 50, die nachts mit einem nigerianischen Liebesschwindler, einem sogenannten Lovescammer, chattet, für die klug choreografierte Mischung aus "Melancholie, Euphorie" und Reflexionen über Vertrauen und Täuschung aus. Zurecht hat der Roman den Preis auch für die "fantasievolle, poetische" Sprache erhalten, urteilte der Dlf Kultur.
Bestellen Sie bei eichendorff21!Mindestens preiswürdig sind auch die Stories, die uns George Saunders in "Tage der Befreiung" erzählt: Die Geschichten, die uns in unterirdische Vergnügungsparks, moralische Abgründe und allerlei Alltagsgefängnisse führen, zeichnen auch eine dystopische Version der USA als Faschistenstaat, meinte die faszinierte NZZ. Die "Kraft biblischer Gleichnisse" attestierte die Zeit diesen auch sprachlich brillanten Stories - und die SZ sieht hier schon einen künftigen Klassiker.
Bestellen Sie bei eichendorff21!Patrick Bringleys "All die Schönheit dieser Welt" ist ein schönes Antidot gegen die Krisen der Welt. Nach dem Tod seines Bruders gab der amerikanische Autor seinen Job auf und arbeitete für ganze zehn Jahre als Aufseher im New Yorker Metropolitan Museum of Art: Die Beobachtungen, die Bringley, zu Ausstellungen, Besuchern und Mitarbeitern macht, aber auch die Dialoge, die er mit einzelnen Kunstwerken führt, begeisterten NZZ und Dlf Kultur: "Ein Glücksfall" befand der Dlf Kultur und die NZZ freute sich nicht zuletzt über spannende und seltene Einblicke hinter die Kulissen eines der größen Museen der Welt.
Bestellen Sie bei eichendorff21!2024 erhielt Anne Applebaum den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, im gleichen Jahr erschien ihr Buch "Die Achse der Autokraten", das seit seinem Erscheinen nichts an Aktualität eingebüßt hat: Zu lernen ist hier, wie Autokratien kooperieren, um sich an der Macht zu halten - beispielsweise wenn der Iran Drohnen an Russland liefert. Die RezensentInnen aller großen Zeitungen haben das Buch einstimmigt empfohlen, und "atemberaubend gut geschrieben" ist es auch noch, befand die FAS.
Persönliche Empfehlung von Arnim Eisenhut zu Han Kangs Roman "Griechischstunden"
Bestellen Sie bei eichendorff21!Weshalb Han Kang 2016 den Bookerpreis und acht Jahre später den Literaturnobelpreis erhielt, lässt sich in diesem im Original 2011 erschienenen Roman bereits erkennen: So eigenartig die Geschichte um zwei einsame Außenseiter - eine Lyrikerin, die nach Tod der Mutter und verlorenem Sorgerechtsstreit ihre Sprache verliert und einen Griechischlehrer, der kurz vor der Erblindung steht - vielleicht auch anmuten mag: Kang beweist in diesem frühen Werk bereits ihr feines Gespür für die "Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens", für das sie die Jury in Stockholm auszeichnete. Darüber hinaus aber offenbart der Roman insbesondere Kangs ganz außergewöhnlichen Umgang mit Sprache. Während ihre beiden Helden über das Altgriechische zarte Bande zueinander knüpfen, tastet die südkoreanische Autorin Sprache in all ihren Qualitäten ab. Sie reflektiert über Gebärdensprache und Übersetzungen ebenso wie über die lautliche Seite von Sprache, vor allem aber macht sie uns immer wieder deren Schönheit bewusst. Mitunter philosophisch, nie akademisch. Kang vermag Sätze zu schreiben, die präzise, reduziert und doch sinnlich sind. Man darf "Griechischstunden" guten Gewissens virtuos nennen.
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