9punkt - Die Debattenrundschau - Archiv

Geschichte

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9punkt - Die Debattenrundschau vom 08.05.2026 - Geschichte

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Im Interview mit der FR spricht der Historiker Eckart Conze über sein Buch "Friedlos: Die Deutschen zwischen Kriegsgewalt und Friedenssuche", Krieg und Frieden in der deutschen Geschichte und die Voraussetzungen von Friedensverhandlungen. Ein Problem für den Frieden heute ist paradoxerweise, dass kriegführenden Politikern heute Strafen drohen: "Die Formel 'Vergeben und Vergessen', die im Westfälischen Frieden eine wichtige Rolle spielte, hat heute kaum noch Wirkung. Das hängt mit der massiven Ideologisierung moderner Kriege zusammen, aber auch mit der Einbeziehung moderner Massengesellschaften in Kriegsführung, Kriegsziele und Friedenserwartungen. Heute muss es eher darum gehen, einen geschlossenen Frieden - wenn er denn erreichbar ist - politisch und gesellschaftlich zu verankern. Er braucht Akzeptanz. Zugleich gibt es Institutionen und Normen, die einem bloßen Vergessen fundamental widersprechen. Denken Sie an das moderne Völkerstrafrecht. Es bedroht Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit aus sehr guten Gründen mit Strafe. Aber darin liegt auch eine Ambivalenz: Das Völkerstrafrecht trägt in gewisser Weise dazu bei, dass Krieg und Kriegsgewalt in die Nachkriegszeit hineinwirken. Frieden ist immer auch Nachkriegszeit - eine Zeit, in der der Krieg fortwirkt."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 06.05.2026 - Geschichte

Im FR-Interview sieht der Historiker Ulrich Herbert wenig Sinn in einer Dauerbeschallung mit dem Thema NS-Zeit, beispielsweise durch schlechte Fernsehfilme. Eine differenzierte wissenschaftliche Auseinandersetzung hält er aber sehr wohl für wichtig, denn "Kenntnisse über die NS-Zeit sind unentbehrlich für jeden, der über unsere Geschichte spricht und die Gegenwart verstehen will": "Dem Übermaß an medialer Aufmerksamkeit, etwa im TV, wie erwähnt, steht paradoxerweise gegenüber, dass es in Deutschland keinen einzigen Lehrstuhl für Holocaustforschung gibt. Und dass es nur noch ganz wenige Geschichtsprofessorinnen und -professoren gibt mit einem Schwerpunkt in der NS-Geschichte. Das war vor 20 Jahren noch ganz anders. Nun hört man ja oft: Die NS-Geschichte sei ja nun erforscht. Das ist insofern skurril, als das, sagen wir, für die Französische Revolution oder Kaiser Augustus in ungleich größerem Maße gelten müsste. Aber keiner käme auf die Idee zu sagen: Schluss mit der Alten Geschichte, die ist genug erforscht. Denn jede Generation stellt ihre eigenen, neuen Fragen an die Vergangenheit. Und das gilt für die NS-Zeit in ganz besonderem Maße."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 04.05.2026 - Geschichte

Ein Denkmal zur Erinnerung an die deutsche Okkupation Polens und die dort begangenen Verbrechen ist nun fest beschlossen, berichtet Klaus Hillenbrand in der taz. "Schon im nächsten Jahr könnte der Bau beginnen, wenn es nach ihm ginge, sagte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) auf einer dazu einberufenen Historikerkonferenz in Berlin. Für die Realisierung des Denkmals stehen 5 Millionen Euro zur Verfügung. Das gemeinhin Polen-Denkmal genannte Objekt soll in unmittelbarer Nähe des Kanzleramts entstehen, dort wo sich einst die Kroll-Oper befand. Hier verkündete Adolf Hitler am 1. September 1939 den Beginn des deutschen Überfalls auf Polen." Das ebenfalls geplante "Deutsch-Polnische Haus" verzögert sich nach Hillenbrand allerdings noch.

Hillenbrand äußert in seinem Artikel die Sorge, dass nach Polen auch andere Länder kommen könnten, in denen die Deutschen ebenfalls gewütet haben wie die Barbaren. Ein Kandidat wäre etwa Griechenland, über dessen Leiden im Krieg die Deutschen so gut wie gar nichts wissen. Hier berichtet Michael Martens in der FAZ über eine ziemlich aggressive Stimmung gegenüber deutschen Repräsentanten - kurz vor dem Besuch des deutschen Außenministers Johann Wadephul. Es sind Fotos von einer Massenerschießung in dem Ort Kaisariani aufgetaucht, der allen Griechen aus dem Geschichtsunterricht bekannt ist - und natürlich so gut wie keinem Deutschen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung wollte dazu eine Veranstaltung organisieren und hat sich dabei offenbar ziemlich ungeschickt angestellt - es gab wilde Proteste, und die Veranstaltung musste abgesagt werden. "Worum es bei der Sache aus griechischer Sicht eigentlich geht - und zwar parteiübergreifend von links bis rechts -, kommt in einem Zeitungsartikel in einem einzigen Satz zum Ausdruck: 'Während Deutschland jede Diskussion über Entschädigungen verweigert, veranstaltet die Friedrich-Ebert-Stiftung im Goethe-Institut eine Tagung mit den Fotos der Hingerichteten!' Deutsche Politiker bekunden inzwischen in Griechenland regelmäßig Reue ob der deutschen Verbrechen der Besatzungszeit... Doch in Griechenland will man keine Entschuldigung, sondern Entschädigung, insbesondere für eine dem Land 1942 auferlegte Zwangsanleihe von fast 480 Millionen Reichsmark."

Simone Neuhäuser von der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss erinnert in der FAZ an Lucie von Pückler-Muskau, eine Dame der höchsten Gesellschaft in Berlin um 1800 - und Beeinflusserin ihres Gatten und Gartenkünstlers Fürst Pückler, mit dem sie in einer sehr modernen Beziehung lebte: "Die Schönheit 'verlandschafteter' Gärten liebte sie seit Langem. Aber nicht nur die Parkomanie teilte das Paar, auch die Leidenschaft für Oper, Theater, französische Literatur, kostbare Raumausstattungen und höchste Kochkunst. Die Vernunftehe schloss echte Zuneigung nicht aus, beide waren sich sehr zugeneigt - sie wurde seine 'Schnucke', er war ihr 'Lou'."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 30.04.2026 - Geschichte

Buch in der Debatte

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Was die Nazis anging, war Sebastian Haffner ein Prophet, das gleiche kann man leider in Bezug auf Stalin und Lenin nicht sagen, lernt Welt-Autor Thomas Schmid bei der Lektüre von Haffners neu aufgelegtem Buch "Der Teufelspakt" (das auf einer Stern-Serie des Jahres 1968 beruht). Schmid lobt zwar, dass Haffner damals die Zentralität der deutsch-russischen Beziehungen erkennt und darlegt. Und es sei ein Verdienst des Buchs, "dass es erstmals unmissverständlich die ungeheure Barbarei des deutschen Russlandfeldzuges herausarbeitet. Er war ein Vernichtungskrieg, der darauf zielte, die Russen zu einem 'staatenlosen Helotenvolk' zu machen. Es mag auch dieses - für Haffner untypische - Mitgefühl sein, das Haffner dazu bewegte, auf Stalin fast milde und nachsichtig zu blicken. Er spricht es nicht aus, es wird aber deutlich, Hitler ist für ihn, wie er schreibt, ein Träumer. Ein Versager, der mit seiner fixen Idee von der Schaffung eines östlichen Kolonialreichs Deutschland zerstört und dessen Teilung verantwortet. Stalin dagegen ist für ihn ein kühler, aufmerksamer Stratege. Schon an Lenin lobt Haffner dessen asketisch-strenge Art, seine 'übermenschliche Demut'. Er bewundert, dass Lenin über Jahrzehnte hinweg auf völlig aussichtslosem Posten und gegen seine Mitstreiter am Ziel der Revolution festhielt."
Stichwörter: Haffner, Sebastian

9punkt - Die Debattenrundschau vom 29.04.2026 - Geschichte

Bauarbeiter bei der Pause. Foto: Pilecki-Institut.



Eine Ausstellung im Pilecki-Institut in Berlin zeigt den beginnenden Wiederaufbau in Warschau. Uwe Rada bespricht sie für die taz. "Von den 1,3 Millionen Menschen, ein Drittel von ihnen Jüdinnen und Juden, die vor dem Krieg in Warschau gelebt haben, sind Schätzungen zufolge zwischen 550.000 und 850.000 ums Leben gekommen. Eine halbe Million ist geflohen oder wurde vertrieben", erläutert er zunächst. Aber sowohl die Bevölkerung als auch das sich etablierende kommunistische Regime wollten den Wiederaufbau: "Es sind keine Propagandafotos, die die Kuratorinnen Anna Brzezińska und Katarzyna Madoń-Mitzner ausgewählt haben. 18 Millionen Fotos finden sich im Fundus der Polnischen Presseagentur PAP aus den Jahren 1945 bis 1949. Aufgenommen haben sie junge Fotografen verschiedener Agenturen, die noch weitgehend frei arbeiten konnten. Dass die Schau im Jahre 1949 endet, erklärten die Kuratorinnen bei der Vernissage damit, dass in diesem Jahr die 'stalinistische Zensur' eingesetzt habe."

Althistoriker Christian Marek spricht im Interview mit der FR über Römerreich, Partherreich und Donald Trump. Umkämpft war das Gebiet des Nahen Ostens schon immer, erzählt er: "Syrien und die Ostküste des Mittelmeeres waren von großer strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung - auch lange vor Öl und Gas! Dort mündeten die großen Karawanenstraßen, wurden kostbare Waren über das Mittelmeer verschifft. Wer diese Handelswege kontrollierte, verfügte über enorme wirtschaftliche Macht. In der römischen Kaiserzeit gelangten Städte wie Edessa oder Palmyra durch diesen Karawanenhandel zu großem Reichtum. Aber das war schon lange vor den Römern so, bereits im Seleukidenreich, im Achaimenidenreich und noch früher. Wenn man so weit zurückgeht, wie wir schriftliche Überlieferung haben, dann sehen wir eine der ersten großen Konfrontationen in Syrien zwischen dem hethitischen Großreich und dem ägyptischen Pharaonenstaat. Schon damals ging es um Einfluss in dieser Region."
Stichwörter: Warschau, Pilecki-Institut

9punkt - Die Debattenrundschau vom 28.04.2026 - Geschichte

Eigentlich hatte ein Gericht verfügt, dass eine Ausstellung über Sklaven in George Washingtons Haus in Philadelphia wieder aufgebaut werden muss, nachdem die Bundesregierung ihren Abbau verlangt hatte. Doch zwei Monate nach dem Urteil kann von einem Status quo ante keine Rede sein, berichtet Judith Lembke in der FAZ: "Von den ursprünglichen Paneelen hängt nur etwa ein Drittel wieder an ihrem ursprünglichen Platz, und auch die meisten Bildschirme bleiben dunkel. Wieder aufgehängt wurden diejenigen, die eher allgemeine Informationen vermitteln und nicht den Widerspruch berühren, dass mitten in der Independence Mall, dem Ort, der wie kaum ein anderer für den amerikanischen Freiheitskampf steht, Sklaven gehalten wurden. Der größte Teil der roten Ziegelmauer bleibt nackt. An manchen leeren Stellen kleben Zettel mit politischen Botschaften, die vom Kampf für die Rückkehr der Ausstellung zeugen: 'We the people can handle the whole truth about our nation's history and leaders!" heißt es an einer Stelle'". Warum die Verantwortlichen nach ihrem Sieg eingeknickt sind, verrät uns Lembke allerdings nicht.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 27.04.2026 - Geschichte

Was geschah mit den Juden im Zweiten Weltkrieg? Das wird immer unklarer in Osteuropa, denn "je länger der Krieg vergangen ist, desto aggressiver wird versucht, die Geschichte umzuschreiben", erklärt im Interview mit der NZZ der polnisch-jüdische Historiker Jan Grabowski. "Der Staat fördert einerseits eine Geschichtsschreibung, in der so getan wird, als habe es in Polen nach dem Überfall der Nazis nur noch Deutsche und Juden gegeben, während die Polen als eine Art Aliens erscheinen, die bloß zuschauen. Gleichzeitig betreibt man eine groteske Verklärung der eigenen Bevölkerung." Wenig hilfreich findet er die Bemühungen beispielsweise des früheren Außenministers Heiko Maas und des Historikers Andreas Wirsching 2020, den Holocaust zu einer rein deutschen Angelegenheit zu erklären. "Ja, der Holocaust war ein deutsches Projekt, aber in jedem Land haben sie willfährige Komplizen gefunden, von Bordeaux bis Stalingrad. Maas und Wirsching wollten wohl sagen: Wir sind gute Deutsche, wir haben unsere Arbeit gemacht, wir nehmen die Schuld auf uns. Sie wollten der AfD und anderen Rechtsradikalen die Argumente wegnehmen", aber es geschehe genau das Gegenteil: "Sie geben damit allen Neonazis, Faschisten und Nationalisten in Osteuropa recht. 'Seht her, die Deutschen sagen es ja selbst, dass sie allein schuld seien', bekommen wir Historiker dann zu hören. Wer so spricht wie Maas, legitimiert genau die Leute, die Europa spalten wollen."

Vor hundert Jahren erfand der Historiker Carter G. Woodson den "Black History Month", der in den USA in den letzten Jahrzehnten immer intensiver begangen wurde. Der Politologe Nicki K. Weber erinnert in geschichtedergegenwart.ch an die Theorien Woodsons und besonders an seinen Begriff der "Miseducation", gegen die ein neues Bewusstsein für schwarze Geschichte ankämpfen solle. "Woodsons Konzept der Miseducation erfährt in der Gegenwart eine neue Dringlichkeit. Was in den USA geschieht, ist kein kulturpolitischer Ausrutscher. Die Trump-Regierung hat die Smithsonian Institution scharf angegriffen, Überprüfungen angeordnet und das Diversitätsbüro schließen lassen. Die Begründung: Institutionen verbreiteten antiamerikanische Propaganda und konzentrierten sich zu stark auf die Geschichte der Versklavung, Ausbeutung und Unterdrückung nichtweißer Bevölkerungsgruppen. Der BLM-Schriftzug nahe dem Weißen Haus wurde entfernt, DEI-Programme aufgelöst, Google strich den Black History Month aus dem Kalender. Schwarze Geschichte wird von der Trump-Regierung auf ein 'Kapitel in der großartigen amerikanischen Geschichte' reduziert."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 25.04.2026 - Geschichte

Böhmen und Mähren waren mit ihrer deutschen, eigentlich von der Sozialdemokratie geprägten Bevölkerung einer der Entstehungsorte des Nationaloszialismus, erzählt der tschechische Historiker Jan Vondráček in der virtuellen Tiefdruckbeilage der FAZ. In Prag versuchten überdies tschechische Faschisten zu putschen. Aber die Tschechoslowakei wusste 1933 noch zu reagieren. "Vor diesem Hintergrund verschärfte der Staat sein Vorgehen gegen extremistische Bewegungen. Gerichte behandelten den Ruf 'Heil Hitler' als Angriff auf die republikanische Verfassungsordnung. Ein Grundsatzurteil des Obersten Gerichtshofs bezeichnete ihn 1933 als öffentliches Bekenntnis zu einer Bewegung, deren Programm die Vereinigung aller Deutschen in einem Reich vorsah und damit die territoriale Integrität der Tschechoslowakei bedrohte. Gleichzeitig verwiesen die Richter auf das Führerprinzip des Nationalsozialismus, das mit der parlamentarischen und republikanischen Ordnung unvereinbar sei. Der Ausruf 'Heil Hitler' galt damit als politischer Akt, der sowohl die staatliche Integrität als auch die demokratische Verfassungsordnung der Republik angriff." Später wurde die tschechoslwakische Demokratie, so wie es bis heute üblich ist, von anderen Demokratien im Namen der Realpolitik geopfert.
Stichwörter: Tschechoslowakei

9punkt - Die Debattenrundschau vom 24.04.2026 - Geschichte

In der FR erinnert Anne Lemhöfer an den Genozid an den Armeniern vor 111 Jahren in der Türkei. Bei Historikern sind die "gut dokumentierten Massaker und Deportationen, denen bis zu anderthalb Millionen Menschen zum Opfer fielen", kaum noch umstritten. Die Türkei allerdings verweigert die Anerkennung eines Genozids bis heute. Dabei wusste die Welt von Anfang an, was geschah: "Schon im Februar 1919 feierte 'Ravished Armenia' in New York Premiere. Der dreistündige Stummfilm thematisiert nicht weniger als die Ermordung von 1,5 Millionen Armenierinnen und Armeniern. Er basiert auf den erschütternden Tagebuchaufzeichnungen der 19-jährigen Arshaluys Mardiganian. Sie wurde in die armenischen Berge verschleppt und gefoltert, bevor sie auf den unwahrscheinlichsten Umwegen über Tiflis, St. Petersburg und Oslo in die USA flüchten konnte. Was für eine Geschichte, was für ein Drehbuch - warum erfahren die meisten Besucher des Genozid-Museums in der armenischen Hauptstadt Jerewan erst vor einer Vitrine in einer spärlich beleuchteten Ecke davon, mehr als 100 Jahre später? Auch das Vergessen ging schnell."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 23.04.2026 - Geschichte

Das Verhältnis der Deutschen zum Wal war nicht immer so traulich, wie die Bemühungen um den armen, in der Ostsee gestrandeten "Timmy" nahezulegen scheinen, erzählt Claus Leggewie in der FR. Vielleicht kriecht bei "Timmy" eine alte Schuld wieder hoch? Die Nazis gehörten zu den grausamsten Ausbeutern der Südmeere. Die Wale wurden (nicht nur von den Nazis) gejagt, bis sie ausgerottet waren: "Der Hintergrund war die im Streben des 'Dritten Reichs' nach Autarkie konstatierte 'Fettlücke'. Die deutsche Landwirtschaft lieferte nicht genug Speisefette aus pflanzlicher Produktion, also rüstete Hermann Görings Vierjahresplan zum Krieg gegen die Wale in der Südantarktis. Mehr als die Hälfte der damaligen globalen Produktion ging ins Deutsche Reich, die Zahl der damals erlegten Tiere übersteigt die der heute noch insgesamt vorhandenen Wale."

Unterdessen verzeichnet das ZDF-Liveblog zu "Timmy" für den heutigen Morgen: "Der Wal vor der Insel Poel atmet noch, doch die Lage bleibt kritisch. Während dem Tier weiter mit Tüchern und Baggern geholfen wird, sorgen Konflikte im Rettungsteam für zusätzliche Unsicherheit."
Stichwörter: Walfang