Auf
netzpolitik.org widerspricht Franz von Weizsäcker einigen verbreiteten Meinungen in Sachen
Blockchain, etwa dass es dasselbe sei wie Bitcoin. Oder dass Blockchain eine
Ideologie sei: "Ein Meinungsartikel von Michael Seemann
in der taz beschreibt die Blockchain-Technologie als eine Ideologie. Und da hat Michael Seeman auch ein kleines bisschen Recht. Auf den zahlreichen Blockchain-Konferenzen kann dieser Eindruck entstehen, denn dort findet man
Evangelisten, Liberalisten, Showmaster und Visionäre, die in der Community einen regelrechten Guru-Status erlangt haben. Aber anders als in einer Sekte ist das Spektrum der Meinungen sehr vielfältig. Wenn man eine Gemeinsamkeit in der Ideologie erkennen möchte, dann fällt mir dazu am ehesten dieser Punkt aus der Hacker-Ethik ein: '
Misstraue Autoritäten, fördere Dezentralisierung'."
Der Urheberrechtslobbyist und
Blogger Volker Rieck ärgert sich in der
FAZ nicht nur über die griffigen Schlagworte, mit denen die Gegner der neuen EU-Richtlinie "
Linksteuer" und "
Uploadfilter" belegt haben, sondern auch über die Methoden, mit denen amerikanische Internetkonzerne im Verbund mit NGOs wie die
Electronic Frontier Foundation (EFF) agiert haben: "In der Woche vor der Abstimmung wurden die Mail-Postfächer der EU-Abgeordneten nämlich mit
automatisch generierten Mails überflutet. Einige EU-Abgeordnete berichteten von zirka 60.000 Mails, die sie erreicht haben. Insgesamt sollen sechs Millionen Mails auf diese Weise an die EU-Abgeordneten geschickt worden sein. Man vergleiche das mit dem Grüppchen Demonstranten in Berlin. Fast alle Mails waren inhaltsgleich, vorformuliert und vorformatiert, etliche mehrfach
vom selben Absender, viel soll ja viel helfen."