Nach Ablauf der zweijährigen Übergangsfrist soll ab 25. Mai die
Europäische Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, durchgesetzt werden. Torsten Kleinz
erklärt auf
Zeit online, was genau das bedeutet und warum nicht alle von dieser Verordnung begeistert sind: Nicht nur Facebook und Google, "
auch Kindergartenerzieher müssen sich an die neuen Datenschutzvorschriften halten,
Blogger und
Onlineshops müssen ihre Websites anpassen. Dazu gibt es zwar im Internet zahlreiche Leitfäden und Informationsportale, aber eine Unsicherheit bleibt bei Laien bestehen. Die Kritik an dem Gesetzeswerk kann der Datenschützer Stefan Brink deshalb verstehen. So seien die Dokumentationsvorschriften
sehr bürokratisch,
gerade für kleinere Betriebe und Vereine. Für Unsicherheit sorgt auch, dass bisher
nur die Höchststrafen feststehen - mit wie viel bürokratischem Ärger man rechnen muss, wenn die Datenschutzerklärung auf der eigenen Website nicht den gesetzlichen Anforderungen genügt, kann niemand vorhersagen."
Außerdem: In
China gibt es keine Probleme mit dem Datenschutz, man hat einfach keinen. Felix Lee
erzählt auf
Zeit online, wie der chinesische Riesenkonzern
Alibaba, der seinen Onlinedienst mit realen Geschäften kurzschließt, seine Kunden digital ausleuchtet und dabei
Vorbild für den chinesischen Staat ist. Und Ming Shi
erzählt, wie gut sich der
bargeldlose Zahlungsverkehr in China zur Überwachung nutzen lässt und nebenbei noch ganz neue kriminelle Spielfelder eröffnet.