Recht angetan
berichtet Rüdiger Schaper im
Tagesspiegel über die nun vorgestellten und sich konkretisierenden Pläne für das
Humboldt-Forum, das im Jahr 2019 eröffnet werden soll: Der Eintriit wird frei sein, es wird sechs Eingänge geben: "Künftig wird man also auf dem Weg zu den Sammlungen der Kulturen der Welt zunächst auf die
Humboldt-Brüder und daneben die Berliner Geistes- und Kulturgeschichte treffen. Noch eine neue Idee: Überall im Gebäude soll an die Historie des Ortes erinnert werden, an das
Schloss der Preußenkönige mit der Kunstkammer und den Palast der Republik. All das ist besucherfreundlich und verspricht ein offenes Haus." Eine erste Ausstellung in der Humboldt-Box über den
Humboldtstrom ist für Schaper allerdings nur eine Skizze. "Ihre Botschaft: Der Strom ist jetzt eingeschaltet. Er fließt, der Berliner Humboldtstrom."
Erik Peter und Brigitte Werneburg
machen in der
taz auf die Dimension des Unterfangens aufmerksam: "Der Anspruch an das Humboldt-Forum ist riesig: Es geht um nichts weniger als die Verflechtung der Weltkulturen, die
Übertragung Humboldt'scher Ideen in die Gegenwart, die Schaffung eines Universalmuseums auf der Höhe der Zeit. Über hundert Journalisten und Gäste drängelten sich dann auch im betongrauen,
nasskalten Schlossrohbau, um zu hören, welche Ideen die Intendanten in den ersten Monaten ihres Tuns entwickelt haben."
Zum
freien Eintritt sagt Gründungsintendant
Neil MacGregor im Gespräch mit Jens Bisky von der
SZ: "Wenn es ein Forum für die Bürger sein soll, dann kann es
diese wichtige Rolle in der Stadt nur spielen, wenn der Eintritt kostenlos ist."