
Die
Kapitalismuskritikerin Naomi Klein hat den neuen, kapitalismuskritischen Film von
Michael Moore gesehen und findet ihn wundervoll. Im
Gespräch (auch als
Podcast) zwischen den beiden geht es natürlich auch um Barack Obama und seine kapitalismusfreundlichen Berater und Minister wie Lawrence Summers und Timothy Geithner. Und zwar so: "
NK: Wir wollen immer Obama psychoanalysieren und ich höre oft, dass ihn diese Leute übers Ohr hauen. Aber er hat sie ausgesucht und wir sollten ihn nach diesen Taten beurteilen.
MM: Genau. Ich glaube nicht, dass sie ihn übers Ohr hauen. Ich glaube, dass er schlauer ist als alle zusammen. Als er sie ernannte, hatte ich gerade ein
Interview mit einem Bankräuber gemacht - und zwar einem, den die großen Banken engagiert haben, damit er ihnen sagt, wie sie Überfälle vermeiden können. Aha, habe ich mir gedacht, schon um nicht in bittere Verzweiflung zu sinken, das also hat Obama im Sinn. Wen anderes sollte er engagieren als die Leute, die das ganze Schlamassel angerichtet haben? Er holt sie in seine Nähe, damit sie das, was sie verschuldet haben, selbst wieder in Ordnung bringen. Ja, ja. So muss es sein, habe ich mir wieder und wieder gesagt."
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empfiehlt er die britische
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Alexei Ratmansky, den ersten "artist in residence" des American Ballet Theater überhaupt. (
Hier ein kurzer Video-Eindruck einer Ratmansky-Choreografie.)