Caspar Fithen
stellt "The Devil that Danced on the Water? von
Arminatta Forna vor. Die Tochter des 1975 in
Sierra Leone ermordeten Politikers Mohammed Sorie Forna hat sich dafür noch einmal in die Heimat ihrer Kindheit (inzwischen das ärmste Länd der Welt) begeben, um Leben und Sterben ihres Vaters nachzuzeichnen. Im zweiten Text, den man ganz lesen darf, rät Sheila Hale
davon ab, seine Zeit mit
David Leavitts Buch "Florence" zu verschwenden: es strotze vor
Ignoranz,
Plagiaten und
Fehlern.
In Auszügen zu lesen: Eine Umfrage des Norwegischen Buchclubs unter
100 Schriftsteller (darunter Ben Okri, Doris Lessing, Salman Rushdie, Seamus Heaney) hat Cervantes' "
Don Quixote" zum
bedeutendsten Buch aller Zeiten erklärt, weit vor Homers Epen oder Shakespeares Dramen. A. J. Close
bekennt, bisher nie erkannt zu haben, wie
gut das Buch tatsächlich sei. Einen Hinweis darauf, dass Cervantes mehr als ein grandioser Geschichtenerzähler und Erfinder legendärer Charaktere war, hat er bei
Milan Kundera gefunden, der meint, "that when
Don Quixote stepped into the
world, it ceased to be an objective
given, and
became a
problem, adding that it has been the subsequent destiny of the novel to present the world in just that light." (Mehr über Cervantes finden Sie
hier,
hier und
hier)
Jeremy Treglown
blickt auf das Leben des Schriftstellers
V. S. Pritchett zurück, der auch lange als
Korrespondent aus Spanien berichtet hatte: "No one publishing in the English language in the 1930s knew Spain better"). Dass sich ausgerechnet Pritchett trotz seiner Sympathien nicht in die illustre Reihe der Unterstützer des
republikanischen Spanien einreihte, hatte laut Treglown zwei sehr verständliche Gründe: "He knew
too much about Spain not to find most other writers opinion and actions in relation to it
simplistic." Und: "He was in
love" - und zwar mit einer Minderjährigen, mit der er England nicht verlassen durfte. (Mehr zu Pritchett
hier und
hier)