Im
Tagesspiegel porträtiert Nicola Kuhn die neue Direktorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden,
Marion Ackermann, die sich der rechten Stimmung im Land stellen will, indem sie die
Vermittlungsarbeit "
radikalisiert": "In Görlitz gibt die Kulturmanagerin eine Vorstellung davon, spricht von
audience-development,
outreach,
focus-Gruppen wie bei der Tate in London, vom Museum als Produktionsort und dem künftigen Besucher als
user. Das klingt zunächst abgehoben, doch dahinter stecken konkrete Ideen. In Großbritannien, das ihr als Vorbild gilt, wird in den Museen
gemeinsam gekocht und getöpfert, in Südamerika, wo sie sich in den letzten Jahren umgeschaut hat, ist die
soziale Verknüpfung mit der Nachbarschaft sehr viel enger. Was Sachsen betrifft, kommt Ackermann ins Schwärmen über die großartige
Handwerkstradition. Sie soll künftig ganz praktisch Niederschlag im Museum finden, Workshops sind geplant."