George Eliot, die Autorin von
"Middlemarch", hat (neben anderen) auch
Spinoza, einen der schwierigsten Philosophen überhaupt, aus dem Lateinischen
ins Englische übersetzt. Die Übersetzung der "Ethik" wurde erst
jetzt publiziert (
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besten bisherigen Übersetzungen ins Englische gleichzusetzen,
schreibt Steven Nadler in einer vielleicht etwas spezialistischen, aber faszinierend zu lesenden Besprechung. "Es war uns bekannt, dass die Romanautorin und Dichterin Mary Ann (später Marian) Evans, alias George Eliot sich für das
sephardische Judentum interessierte. Daniel Deronda, der Held des gleichnamigen Romans, ist ein britische Jude mit sephardischen Wurzeln. Aber es ist ein weiter Weg von einer Fiktion über einen Proto-Zionisten des 19. Jahrhunderts, der mit seiner Familiengeschichte zu kämpfen hat, bis zum Versuch, einem zeitgenössischen Publikum die Behauptungen, Beweisführungen und Skolien der Ethik nahezubringen." Eliot ging
sehr systematisch vor, so Nadler. Zunächst "übersetzte sie einen ganzen Teil der fünf Teile der Ethik, dann revidierte sie die Übersetzung, bevor sie zum nächsten Teil überging. Nach dem ersten Durchgang ging sie nochmal zum Manuskript zurück für weitere Revisionen. Die Revision des ersten Teils vollendete sie in einem Monat, während sie mit
George Henry Lewes (ihrem Freund und Liebhaber) durch Deutschland reiste, aber andere Projekte - darunter Artikel über Milton, Mary Wollstonecraft und Thomas Carlyle - verlangsamten ihren Schwung beim Rest des Werks."