
Das Titeldossier zur
WM stellt klar: Indien liebt den
Fußball (wenn's auch keinen Blumentopf gewinnt). G. Rajaraman
schätzt die Zahl der TV-Zuschauer auf 120 Millionen!
Dass Bollywood nicht nur dem indischen Bruttoinlandsprodukt gut tut, weiß ein
Beitrag von T. R. Vivek. Das Ausland schmiert indischen Filmproduzenten ordentlich Honig ums Maul - ohne allzu selbstlos zu sein, versteht sich: "Die Tourismuszentralen in Ländern wie
Malaysia,
Neuseeland,
Südafrika oder
Kanada locken mit Steuererleichterungen, logistischer Unterstützung und frei verfügbaren Schauplätzen, um ihr Land einem 17-Millionen-Publikum zu präsentieren ... Denn wo immer Bollywood ist, lässt der
indische Tourist nicht lang auf sich warten."
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bespricht den Film "Fanaa" mit dem umstrittenen Schauspieler
Aamir Khan. Und Chander Suta Dogra
hält das in einigen indischen Staaten von der
christlichen Minderheit angezettelte Verbot des Hollywoodstreifens "The Da Vinci Code" für politisches Kalkül.