(Via
turi2).
Google wirbt weiter um das Wohlwollen der Zeitungsverlage. Nun will der Konzern den Verlagen helfen,
Bezahlinhalte zu verkaufen - die
Daten der Nutzer will Google dafür an die Verlage weiterreichen,
berichtet Jan Hauser auf den Wirtschaftsseiten der
FAZ: "Google (will) mit seinen Daten Verlagen ermöglichen, die
Zahlungsbereitschaft der Nutzer zu erfahren und den Bestellvorgang zu erleichtern. Wenn der Internetkonzern Informationen über den Nutzer wie die E-Mail-Adresse oder die Kreditkarte etwa durch ein Google-Konto kennt, sollen auch Verlage dies nutzen können. Dann müssten interessierte Nutzer weniger Daten eingeben und würden den Bezahlvorgang schneller abschließen."
(Via
dwdl.de)
Günther Oettinger, ehemaliger Digitalkommissar der EU (und jetzt für Finanzen zuständig)
setzt sich im Interview mit Markus Grabitz von der
Stuttgarter Zeitung weiter für die von ihm ersonnene europäische Linksteuer für Aggregatoren ein, die die
Zeitungen schützen soll: "Diese Plattformen verdienen auch damit gutes Geld, dass sie Artikel der Online-Ausgaben von Zeitungen in einem Anreißer zusammenfassen. Sie selbst investieren allerdings wenig in die Qualitätssicherung der Medien, in die Ausbildung von Journalisten und in Vollzeitarbeitsplätze. Hier gibt es große Mitnahmeeffekte. Daher setze ich mich dafür ein, dass Verleger und auch die Journalisten
einen Teil des Werbeaufkommens von den sozialen Medien erhalten sollten." Außerdem will Oettinger das "
geistige Eigentum" stärken und schlägt sich im Territorialstreit zwischen Zeitungen und Öffentlich-Rechtlichen, die beide das Internet für sich beanspruchen, auf die Seite der Zeitungen."