Angesichts geschützter Weihnachtsmärkte und einzelner juristischer Fälle, etwa den des Mannheimer Verwaltungsgerichtshofs, der einem Syrer, der eine deutsche Frau geheiratet und bei seiner Einbürgerung eine in Syrien geschlossene Ehe nicht angegeben hatte, nicht die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt hatte, warnt Henryk M. Broder in der
Welt vor einer fortschreitenden
Islamisierung: "Gehört der Islam zu Deutschland, gehört auch die Islamisierung dazu. Beides gibt es
nur im Doppelpack. Das Weihnachtsfest ist nicht bedroht. Es wird weiter gefeiert werden.
Bedroht ist eine säkulare Ordnung, in der Religion Privatsache ist und das Recht auf freie Religionsausübung ebenso garantiert wird wie das Recht auf Religionskritik. Das gibt es im Islam nicht."
Der rot-rot-grüne Senat in Berlin hat dem
Humanistischen Verband, größte Vereinigung von Gottlosen, den Status der
Körperschaft öffentlichen Rechts verliehen und damit den Kirchen rechtlich gleichgestellt,
meldet Maritta Adam-Tkalec in der
Berliner Zeitung. Ein revolutionärer Schritt, meint sie, denn so erhalte erstmals in der Geschichte des Landes Berlin eine Weltanschauungsgemeinschaft diesen privilegierten Status: "Nun muss man hoffen, dass die
frisch bewehrten Humanisten ihre Energie statt in alberne, potenzielle Mitglieder abschreckende Binnen-Unterstrich-Schreib-Moden in reale Fortschritte investieren. Ein zentrales Projekt muss das Erlangen von Sitz und
Stimme im Rundfunkrat Berlin-Brandenburg sein - im Grunde ist es angesichts des gesellschaftlichen Wandels schon lange ein Skandal, dass zwar Kirchensendungen ausgestrahlt werden, aber die Ethik der Humanisten keinen eigenen Platz hat."