Charlotte Wiedemann
schreibt in der
taz mit Blick auf Ägypten, Algerien und Syrien, dass auch der
Antiislamismus faschistische Tendenzen aufweisen kann: "Den
Terror säkularer Regime zu verharmlosen, das war im Westen vor Beginn der Arabischen Revolten gängige Praxis. Nach dem Sturz von Mubarak schien sich das zu ändern, doch war das, wie man heute sieht, von kurzer Dauer. Der Fall Syrien: Schon gilt Assad, der Schlächter, als kleineres Übel. Und immer noch entzieht es sich jeglicher Vorstellung, dass es düstere taktische Allianzen zwischen einem säkularen Staatsapparat und einem religiös verbrämten Terrorismus geben kann. Obwohl die Entstehung von 'al-Qaida im Maghreb' mit Personal aus dem
algerischen Geheimdienst dafür bereits ein Beispiel war."
In der
SZ berichtet Alexander Menden von dem Widerspruch, den sich Premier
David Cameron mit seinem Aufruf zu einem selbstbewussteren Christentum eingehandelt hat: "Abgesehen davon, dass wir im engeren konstitutionellen Sinne weiterhin
eine Staatskirche haben, ist Britannien
kein '
christliches Land'",
befinden unter anderem Ken Follett, Philip Pullman und Simon Singh im
Daily Telegraph.