
Zu den Vorteilen einer weltoffenen Zeitschrift, wie der
Economist so exemplarisch eine ist, gehört, dass sie auch einen Korrespondenten in Sidney hat, der dort
Cate Blanchett auf der Bühne
erleben kann, und zwar in einer offenbar sehr interessanten Inszenierung: "Es ist inzwischen ziemlich normal, dass Filmstars auf den Bühnen des Londoner Westend oder am Broadway auftreten, aber Blanchetts Auftritt in Sidney ist doch nochmal etwas anderes: Sie spielt
den König in Shakespeares 'Richard II.', im ersten Teil einer radikal verdichteten Version der acht Historien-Dramen. Cate Blanchett und ihr Ehemann, Andrew Upton, haben die künstlerische Leitung der Sydney Theatre Company übernommen, einer Organisation, die auf jeden Fall schon mal eine hohe Meinung von sich selbst hat. 'Wenn man überhaupt von einem a
ustralischen Nationaltheater sprechen kann, dann ist die Sydney Theatre Company dieses Nationaltheater', sagt Rob Brookman, der Manager der Truppe."
In weiteren Artikeln geht es um den
Zusammenschluss der Hollywood-Studios
Dreamworks und Disney sowie, anlässlich der Vorstellung des Kindle 2, um die eher konservativen Benutzer der
E-Books - die Technikaffinen lesen ohnehin,
argumentiert der Verfasser, auf ihren iPhones. Besprochen werden unter anderem die
Memoiren (
Verlagsseite) des südafrikanischen Autors
Andre Brink und
David Reynolds' Geschichte Amerikas in einem Band (
Verlagsseite),
Außerdem
zeigt sich, in der Titelgeschichte, der
Economist bitter enttäuscht von den ökonomischen Plänen Barack Obamas.