Magazinrundschau - Archiv

Vanity Fair

106 Presseschau-Absätze - Seite 9 von 11

Magazinrundschau vom 10.03.2009 - Vanity Fair

Einen faszinierenden, ethnologischen Einblick in die Befindlichkeit des isländischen Manns gibt uns Michael Lewis. Er reiste nach Island mit der Frage im Kopf: Wie ist es möglich, dass eine 300.000köpfige Fischernation sich als globaler Finanzspieler neu erfinden konnte? Es ist, kurz gesagt, das Wikinger-Gen. Nehmen Sie zum Beispiel Stefan Alfsson. Er hatte Fischerei studiert und wurde mit 23 Jahren Kapitän eines Fischerboots. Mit 30 Jahren nahm er Abschied und wurde Devisenhändler bei der Landsbanki. Stefan erzählt von einem älteren Mann, der eine Zeitlang sein Kapitän war und ihm Dinge übers Fischen beigebracht hat, die man nicht auf der Universität lernt. "'Sie haben sieben Jahre lang jede Nuance des Fischhandels gelernt, bevor Sie von diesem großen Kapitän lernen konnten?', fragte ich. 'Ja.' 'Und selbst dann haben Sie noch viele Monate zu Füßen dieses großen Meisters gesessen, bevor Sie das Gefühl hatten, Sie wüssten, was Sie tun?' 'Ja.' 'Wie konnten Sie dannn glauben, Sie könnten Banker werden und auf den Finanzmärkten spekulieren, ohne einen Tag Ausbildung?' 'Das ist eine gute Frage', sagt er. Er denkt eine Minute nach. 'Zum ersten Mal an diesem Abend fehlen mir die Worte.'"

Außerdem lesenswert: William Langewiesches spitze Reportage über die Entführung des französischen Luxusdampfers Le Ponant durch somalische Piraten. Das schlimmste, was man nach der Lektüre von ihnen sagen kann, ist, dass sie die französische Küche nicht zu würdigen wussten.

Magazinrundschau vom 10.02.2009 - Vanity Fair

Frank DiGiacomo erzählt, wie New Line, die Produktionsfirma von Bob Shaye und seinem Partner Michael Lynne von Warner abserviert wurde. Shaye und Lynne zählten spätestens seit "Herr der Ringe" zu den erfolgreichsten Filmproduzenten überhaupt. Und so verloren sie ihre Firma: "Als sie [Jeff] Bewkes Etage erreichten, wurden Shaye und Lynne in das Büro des Chefs geführt. Bewkes verschwendete keine Zeit. Er hatte entschieden, New Line bis auf die Knochen zu reduzieren und den schäbigen Rest unter die Aufsicht von Warner Bros. zu stellen. Bewkes erklärte Shaye und Lynne, da er davon ausgehe, dass sie nur ungern gegenüber den Studioleitern rechenschaftspflichtig sein würden, würden sie nicht mehr als Chefs von New Line operieren. Bewkes Ankündigung war knapp und schneidend und sie musste Shaye wie ein Skalpell durchfahren. 'Ich glaube, das ist keine gute Idee', erklärte Shaye dem Manager, der gerade die Firma demolierte, die Shaye in 40 Jahren von Grund auf aufgebaut hatte. Aber dann begriff er, dass es nichts zu sagen gab. Er hatte seine Firma 1994 verkauft und obwohl er gern glaubte, er könne New Line führen, als es gehöre es noch ihm, als wären seine Angestellten Familie - in Wahrheit war er nur ein gerade gefeuerter Angestellter von Time Warner."
Stichwörter: Filmproduzenten

Magazinrundschau vom 06.01.2009 - Vanity Fair

Zwanzig Jahre nach der Fatwa gegen Salman Rushdie hat sich die Selbstzensur im Westen - Stichwort LittleBigPlanet von Sony PlayStation oder der Roman "Das Juwel von Medina" - erschreckend verstärkt, schreibt Christopher Hitchens. "Manchmal verkleidet sich diese Angst - und diese Erpressung - als Takt und Multikulturalismus... Darauf würde ich mit dem Verweis auf ein Buch antworten, das 1994 veröffentlicht wurde. Es heißt 'For Rushdie: Essays by Arab and Muslim Writers in Defense of Free Speech'. Unter den Beiträgern finden sich fast alle Schriftsteller in der arabischen und muslimischen Welt, die diese Bezeichnung verdienen... - vom syrischen Dichter Adonis bis zum syrisch-kurdischen Autor Salim Barakat, vom inzwischen verstorbenen palästinensischen Barden Mahmud Darwisch bis zu den gefeierten türkischen Autoren Murat Belge und Orhan Pamuk. Besonders eindrucksvoll und mutig war die Liste der 127 iranischen Autoren, Künstler und Intellektuellen, die aus dem Gefängnis heraus, das die Islamische Republik ist, einen Brief unterzeichneten, in dem stand: 'Wir unterstreichen den unerträglichen Charakter des Todesurteils, das die Fatwa ist, und wir beharren darauf, dass ästhetische Kriterien die einzig angemessenen sind, um ein Kunstwerk zu beurteilen...' Mit anderen Worten, die Situation ist genau andersherum, als herablassende Multikulturalisten behaupten. Wer religiöse Zensur durch die Androhung von Gewalt nachsichtig behandelt, beleidigt und untergräbt genau diejenigen in der muslimischen Welt, die ihre intellektuelle Creme sind, die für ihre eigene Freiheit einstehen - und für unsere."

Magazinrundschau vom 11.11.2008 - Vanity Fair

Seth Mnookin schreibt über das Büro der New York Times im Irak. Drei Millionen Dollar lässt es sich die Times im Jahr kosten - Swimmingpool, Waffen für die Journalisten, 100 irakischen Angestellte, davon viele bewaffnete Sicherheitsleute, importierte Möbeln aus Jordanien und Kuwait für vier Reporter und zwei Fotografen. Klingt übertrieben? "Wie [der Reporter und Fotograf] Mike Kamber meint, 'Wir arbeiten in einer Umgebung in der die ganze Zeit ein Preis auf unseren Kopf ausgesetzt ist.' Tatsächlich ist der Irak nach jedem Maßstab einer der gefährlichsten Konflikte in der Geschichte des modernen Journalismus. Von 2003 bis zu diesem Herbst sind hier 135 Journalisten getötet worden (außerdem 51 Helfer - Fahrer, Übersetzer, Sicherheitsleute). Das sind mehr als seit 1981 in den Konflikten in Somalia, Afghnaistan, Sierra Leone, den Philippinen, dem Balkan und dem ersten Irakkrieg zusammen getötet wurden. Von 1955 bis 1975 wurden 66 Journalisten in Vietnam getötet. 87 starben im Ersten und Zweiten Weltkrieg und im Koreakrieg zusammen." Das Publikum allerdings interessiert sich immer weniger für Berichte aus dem Irak.

In einem zweiten Artikel beschreibt Mnookin das derzeit vielleicht erfolgreichste Nachrichtenunternehmen der Welt: Bloomberg. Das Unternehmen hat einen neuen chief content officer, Norman Pearlstine. "Als er die Verhandlungen für seinen Job aufnahm, wusste er nicht sehr viel über seinen künftigen Arbeitgeber. Er wusste zum Beispiel nicht, dass Bloomberg News 2.300 Mitarbeiter hat, das sind mehr als die Redakteure der NYT und der Washington Post zusammen, oder dass von den 135 Bloomberg-Büros allein 30 im asiatisch-pazifischen Raum liegen". 300 zusätzliche Mitarbeiter wurden in den letzten Jahren angestellt. Bloomberg ist unverzichtbar für Wirtschaftskräfte, die den Dienst gegen Cash abonnieren, damit verdiente das Unternehmen 2007 rund 4,7 Milliarden Dollar. Zugleich hat Bloomberg seinen Geschäftsbereich ausgeweitet. "Heute haben zehn Zeitungen in der Welt, inklusive der spanischsprachigen Ausgabe des Miami Herald und des Tages-Anzeigers, der zweitgrößten Zeitung in der Schweiz, von Bloomberg News bestückte Seiten in ihren Zeitungen über Themen, die sie selbst sich nicht mehr leisten können abzudecken. In den letzten Jahren, als große Tageszeitungen wie die Los Angeles Times und die Chicago Tribune ihre Buchkritiken abgeschafft oder drastisch reduziert haben, hat die Kulturabteilung von Bloomberg ihre Kulturberichterstattung ausgeweitet, immer mit einem Auge darauf, ihren Inhalt in Tageszeitungen zu platzieren." Dieser Erfolg ist laut Mnookin vor allem zwei Männern zu verdanken: Michael Bloomberg und Matt Winkler. "'Matts einzigartiges Verdienst', zitiert Mnookin Bloomberg Präsidenten Dan Doctoroff, 'ist es, die symbiotische Beziehung zwischen Nachrichten und dem restlichen Bloomberg-Geschäft wirklich verstanden zu haben' - vor allem, weil er die journalistische Organisation als eine kapitalistische verstanden habe. 'Er war absolut brillant darin, dass in ein Konzept zu verwandeln.'"

Magazinrundschau vom 16.09.2008 - Vanity Fair

Neun Monate traf sich Michael Wolff jede Woche mit Medienmogul Rupert Murdoch. Eine gute Voraussetzung, um dessen neuestes Vorhaben einzuschätzen, nach dem Wall Street Journal nun auch die New York Times zu kaufen. Was andere jüngst als liberalen Imagewechsel werteten, bleibt für Wolff nur Ausdruck puren Herrschaftsstrebens. "Es ist offensichtlich unwiderstehlich für ihn. Ich habe ihn bei den Kalkulationen gesehen, beim Planen der Hinterzimmer-Verhandlungen, beim Fantasieren über Massen-Kündigungen, sobald er den heiligen Tempel betreten würde. Es wäre eine süße Rache, hat die New York Times ihn doch lange Zeit zum vulgären Buhmann gemacht. Und wie wunderbar, nicht nur eine von Amerikas wichtigsten Zeitungen zu besitzen, sondern beide (er glaubt an Monopole)."

Wie ein Fang-und Versteckspiel mutet der unberechenbare, aus dem Hinterhalt geführte Krieg in den abgelegenen Gebieten Afghanistans an. Reporter und Schriftsteller Sebastian Junger berichtet von den Niederlagen, die US-Truppen trotz militärischer Überlegenheit gegen die Taliban verzeichnen müssen. Dennoch führen die US-Amerikaner ihre Strategie in kleinen Militärbasen fort, um besser in Kontakt mit der Bevölkerung zu gelangen. Junger mutmaßt: "Das ist kein Krieg, in dem Soldaten gefangen genommen werden: Wenn ein Stützpunkt gestürmt wird, wird jeder Amerikaner im Gefecht umgebracht. Verwundete werden auf der Stelle getötet, oder schlimmer. Die Taliban müssen zwar astronomische Verluste hinnehmen, aber sie rechnen damit, dass die amerikanische Öffentlichkeit nach ein oder zwei entsprechenden Zwischenfällen ein Ende der small-base strategy in Afghanistan verlangt".

Außerdem: Sam Kashner verspricht neue Einblicke in Marilyn Monroes sagenumwobene Persönlichkeit. Anlass dazu geben die Fotografien Mark Andersons, die Marilyns geheime Besitztümer dokumentieren. Diese Abbildungen sind jetzt der Öffentlichkeit zugänglich, und der Hype nimmt abermals seinen Lauf.

Magazinrundschau vom 05.08.2008 - Vanity Fair

Der Journalist und Autor Peter Godwin schickt eine Reportage aus dem Simbabwe Robert Mugabes, in dem nach der Liquidierung der Opposition ein Politbüro-Mitglied wie General Solomon Mujuru heute als moderat gilt: "Vor 25 Jahren, nicht lange nach dem Befreiungskrieg, hielt mir der General eine Pistole an mein Herz und drohte mich zu töten. Die Waffe war eine Tokarew mit Perlmutt-Griff. Seltsam, an welche Details man sich erinnert. Der General hatte in dem Moment schon einige Flaschen Johnnie Walker intus, aber sein Griff war ruhig. Das war 1984, während der Massaker im Matabeleland, als Mugabe seine gefürchtete, in Nordkorea trainierte Fünfte Brigade losließ, um die Opposition in dieser südlichen Provinz zu zerschmettern. Ich hatte für eine britische Zeitung über das Massaker geschrieben, was den General dazu veranlasste, seine Waffe zu ziehen, als sich unsere Wege kreuzten." Godwin hatte damals als Journalist das Massaker mit aufgedeckt, seine Erinnerungen sind unter dem Titel "When a Crocodile Eats the Sun" erschienen.

Magazinrundschau vom 08.07.2008 - Vanity Fair

"Glauben Sie mir: Es ist Folter", kann jetzt auch Christopher Hitchens bestätigen, der sich von einer Spezialeinheit der US-Armee hat zeigen lassen, wie das Koreanische Handtuch - auch "Waterboarding" genannt - funktioniert. "Gemäß der offziellen Lüge wird beim Waterboarding das Gefühl des Ertrinkens simuliert. Das stimmt nicht. Man fühlt, dass man ertrinkt, weil man ertrinkt - oder ertränkt wird, wenn auch langsam und unter kontrollierten Bedingungen und unter der Gnade seiner Peiniger... Das wurde mir sehr schnell klar, als mir über die Kapuze, die noch einige Funken Licht durchließ, drei Lagen von Handtüchern gewickelt wurden. In dieser Dunkelheit, mit dem Kopf nach unten, wartete ich für einen Moment, bis ich plötzlich Wasser meine Nase hochlaufen spürte. Entschlossen zu widerstehen, um der Ehre meiner seefahrenden Vorfahren halber, hielt ich meinen Atem an. Ich atmete aus und - wie zu erwarten - wieder ein. Das Einatmen sog den durchtränkten Stoff direkt an meine Nasenflügel, als würde eine gewaltige, nasse Pfote plötzlich und vernichtend über mein Gesicht schlagen. Unfähig zu erkennen, ob ich ein- oder ausatmete, und von mehr Panik als von Wasser überströmt, gab ich das vorverabredete Zeichen und spürte die unglaubliche Erleichterung, als ich aufrecht gezogen wurde und die Handtücher weggenommen wurden. Ich möchte aber lieber nicht sagen, welch kurze Zeit das gedauert hat."

Außerdem: Bryan Burrough enthüllt in einem ausführlichen Bericht, unter welch seltsamen, wenn nicht gar skandalösen Umständen die Außenseiterbank Bear Stearns zu Fall gebracht wurde. Gail Sheehy liefert den postmortem-Bericht von Hillary Clintons Wahlkampagne.

Magazinrundschau vom 15.07.2008 - Vanity Fair

War es ein natürlicher Tod? War es Mord? Die Vanity Fair geht in einem Artikel, der sich ausgedruckt auf 16 eng bedruckte Seiten streckt, dem "vielleicht größten Finanzskandal in der Geschichte" nach - der Pleite und Rettung der Bank Bear Stearns. Es geschah am Montag, den 10. März, schreibt Bryan Burrough: "Es war ein ereignisloser Morgen. (Finanzchef) Sam Molinaro saß in seinem Eckbüro im sechsten Stock mit Blick auf die Madison Avenue und nahm sich Papiere vor, die sich in der letzten Woche nach einer Reise zu europäischen Investoren gestapelt hatten. Dann, gegen 11 Uhr, geschah etwas. Was genau, weiß bis heute niemand. Aber Bears Aktien gingen in den Tiefflug. Als Molinaro seine Handelsbüros in den unteren Stockwerken anrief, hörte er zum ersten Mal das Gerücht: Bear hätte Liquiditätsprobleme. So sagt die Wall Street, wenn sie meint, dass eine Firma kein Geld mehr hat. Molinaro schnitt eine Grimasse. Da war kein Liquiditätsproblem. Bear hatte etwa 18 Milliarden Dollar an Barreserven. Aber dieser Hauch eines Gerüchts wuchs sich über Stunden zu einem Orkan der Spekulation aus und sorgte dafür, dass eine Firma, die seit 1923 an der Wall Street gedieh, innerhalb einer Woche zusammenbrach..."
Stichwörter: Geld, Finanzskandale

Magazinrundschau vom 17.06.2008 - Vanity Fair

"Tut es nicht", fleht Christopher Hitchens die Immobilienspekulanten an, die sich nun New Yorks Greenwich Village vorknöpfen, um die Profitrate zu erhöhen: "Es ist nicht möglich, genau zu beziffern, wieviel Gesellschaft und Kultur der Boheme verdanken. Aber zu jeder Zeit, in jedem erfolgreichen Land war es wichtig, dass zumindest ein kleiner Teil der Stadt nicht von Bankern, Investoren, Geschäftsketten, 08/15-Restaurants und Bahnstationen beherrscht wird. Dieses kleine Quartier sollte stattdessen ein Schutzgebiet sein für Nachtschwärmer sowie Restaurants und Bars, die rund um die Uhr geöffnet sind; für Bibliophile und die kleinen Läden, die diese versorgen; für Alkoholiker, Süchtige, Abweichler und Geschäftsinhaber, die diese verstehen; für angehende Maler und Musiker und die bescheidenen Studios, die sie sich leisten können; für die Damen der leichten Moral und die Männer, die sie nötig haben; für Nicht-Gesellschaftsfähige und Dichter aus fremden Ländern sowie Exilanten aus fernen und grausamen Diktaturen. Die Reihenfolge ist nicht zwingend."

Magazinrundschau vom 03.06.2008 - Vanity Fair

Wir haben schon in den "Feuilletons" darauf hingewiesen, aber hier noch einmal: Todd Purdum zeichnet in der Vanity Fair ein wenig schmeichelhaftes Bild von Bill Clinton, mit allen glamourösen Details über Lebenswandel und Transportgewohnheiten (Privatjets von Superreichen). So beginnt's: "Es war eine Hochzeit direkt aus 'Sex and the City': ein Probedinner mit Blick vom Trocadero auf den Eiffelturm, eine Gartenzeremonie und eine tanzende Rezeption in einem großen Schloß vor Paris, das von einem Feuerwerk umstrahlt wurde. Der Bräutigam war ein amerikansicher Anwalt in den Dreißigern, die Braut eine dunkeläugige Designerin von sozialem Glanz, die Gäste ein Mix aus Familie und was Noel Coward mal die Nescafe Gesellschaft nannte. Doch der wahre Anziehungspunkt bei dieser Gelegenheit war ein lächelnder, weißhaariger Mann, der bei jeder Hochzeit die Braut ist und bei jeder Beerdigung die Leiche, der 42ste Präsident der Vereinigten Staaten Bill Clinton. Er war mit seiner Motley Crew, in die Stadt der Lichter gekommen um die Hochzeit von Douglas Brand zu feiern, den Mann, der in den letzten zehn Jahren sein persönlicher Assistent, Torhüter, Vollstrecker und - ganz zuletzt Berater in den vielfältigen Geschäften, philantropischen Werken und politischen Händeln, die Clinton rastlos um den Globus kreisen lassen."

In der Huffington Post berichtet Mayhill Fowler, wie Bill Clinton ausrastete und einen "gesalzenen Strom von Epitheta" losließ, um Purdum zu beschreiben. "Er nannte ihn 'schäbig', 'unehrlich', 'schleimig' und einen 'Drecksack.'" Clintons Reaktion darf man auch in einem Video betrachten. Und Gawker wartet mit Hintergrundinformationen auf: "the fact that Purdum is married to Clinton's former press secretary Dee Dee Myers."

Erkennen Sie die Dame auf dem Titelbild? Die aussieht wie eine aufgebrezelte Hausfrau kurz vor der zweiten Scheidung? Angelina Jolie. Definitiv ein Fall von Photoshop of Horrors.