
Ziemlich erschüttert
berichtet Michael Lewis über die Lage in
Griechenland. An der Misere, so sein Schluss, ist das Land
selbst schuld: "'Unsere Leuten konnten nicht glauben, was sie sahen, sagte mir ein höherer Beamter vom
IWF kurz nach seiner ersten Griechenlandmission: 'Wie sie über ihre Finanzen Buch führten - sie wussten, auf welche Ausgaben sie sich geeinigt hatten, aber es gab keine Hinweise auf ihre tatsächlichen Ausgaben. Es war nicht nicht, was man eine sich entwickelnde Ökonomie nennt. Es war eine
Drittwelt-Ökonomie.' Was die Griechen tun wollten, wenn die Lichter ausgingen und sie allein im Dunkeln mit Bergen von geborgtem Geld dastünden, war, so stellte sich heraus, ihre Regierung in eine
Pinata zu verwandeln, gefüllt mit fantastischen Summen, und so vielen Bürgern wie möglich einen Schlag auf sie zu gewähren. Allein in der letzten Dekade haben sich die Lohnkosten im öffentlichen Sektor verdoppelt, und zwar real, wobei diese Zahlen nicht die Schmiergelder beinhalten, die öffentliche Angestellte einsammeln. Eine Stelle im öffentlichen Dienst wird fast
dreimal höher bezahlt als im privaten Sektor. Bei der staatlichen Eisenbahn stehen im Jahr 100 Millionen Euro Einnahmen gegen jährliche Gehaltskosten von 400 Millionen, plus 300 Millionen Euro andere Ausgaben. Im Durchschnitt verdient ein Bahnangestellter
65.000 Euro im Jahr."
David Kirkpatrick
blickt in einem Porträt bewundernd auf das Internet-Genie
Sean Parker, der sich bereits mit 16 Jahren in die Rechner etlicher Großkonzerne eingehackt hatte, mit 19 half,
Napster zu gründen, und 2004, mit 24 Jahren
Facebook mit aufbaute. David Fincher hat einen Film über ihn gedreht, "The Social Network", mit Justin Timberlake in der Hauptrolle. "In der Darstellung von Drehbuchautor
Aaron Sorkin, kommt Parker als aggressiver, gieriger - und, ja, visionärer - Stratege daher. '
Ein Million Dollar ist nicht cool', sagt Parker an einer Stelle des Films. 'Weißt Du, was cool ist? Eine Milliarde.' Zuckerberg, gespielt von Jesse Eisenberg kommt als großspurig, wütend und irgendwie sexbesessen rüber." In Wirklichkeit, so Kirkpatrick, ist Parker viel komplexer!
Christopher Hitchens stellt klar, dass er selbst auf die wohlmeinendsten
Gebete für seine Gesundung nicht viel Hoffnung setzt, aber für medizinische Hilfe von hervorragenden Wissenschaftlern wie dem überzeugten Christen
Francis Collins sehr dankbar ist.