Perlentaucher-Autor

Ulrike Ackermann

Ulrike Ackermann, geboren 1957, promovierte Sozialwissenschaftlerin, war von 1989-1994 verantwortliche Redakteurin der Frankfurter Hefte/Neue Gesellschaft und von 1995-1998 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hamburger Institut für Sozialforschung. Sie ist freie Autorin und schreibt unter anderem für Die Welt, die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und den Merkur. Von 2002 bis 2003 leitete sie das von ihr gegründete Europäische Forum an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Sie wurde 2008 zur Professorin für Politische Wissenschaften mit dem Schwerpunkt "Freiheitsforschung" an die SRH Hochschule in Heidelberg berufen und gründete dort das John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung, das sie seitdem leitet. Seit 2022 konzipiert und leitet sie das Forum Demokratie in der Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen.
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5 Artikel

Vertrauenskrise - Wohlstandskrise - Identitätskrise

Essay 17.12.2024 Das Jahr 2024 war ein Jahr der dramatischen Umbrüche, nicht nur wegen der Kriege, sondern auch wegen der politischen Krisen in den wichtigsten Ländern des Westens: In den USA und Frankreich ist diese Krise akut. Deutschland steht am selben Abgrund - wie weit entfernt, entscheiden die Bundestagswahlen. All diese Länder sind überdies von diskursiv kaum zu lösenden Polarisierungen gekennzeichnet, gegen die nur ein antitotalitärer Konsens und die Wiedergewinnung von Politik helfen. Von Ulrike Ackermann

Gegen die Zerstörung des Rechtsstaats in Polen

Essay 15.12.2017 Ausgerechnet Ungarn und Polen, ehemals Vorreiter im Aufbau des Rechtstaats nach dem Sieg über den Kommunismus, sind jetzt Vorreiter im Abbau des Rechtsstaats. Der polnischen Regierung scheint besonders an der Abschaffung der Gewaltenteilung gelegen zu sein. Eine Rede für das Erbe Czeslaw Milosz' und der mitteleuropäischen Dissidenz - gehalten vor der möglichen Entscheidung der EU, ein Rechtsstaatsverfahren gegen Polen einzuleiten. Von Ulrike Ackermann