Magazinrundschau - Archiv

The New York Times

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Magazinrundschau vom 02.12.2014 - New York Times

Als Theo Jansen Anfang der 1990er Jahre mit der Entwicklung von windbetriebenen PVC-Konstruktionen begann, hatte er das Ziel, dass seine "Strandbeests" eines Tages Dämme bauen und die Niederlande vor dem Versinken im Meer bewahren sollten. Davon ist Jansen mittlerweile abgekommen, jetzt bereist und begeistert er mit seinen Geschöpfen die Kunstwelt und arbeitet daran ihre Evolution weiter voranzutreiben, berichtet Lawrence Weschler, der den Künstler bei der Vorbereitung auf eine USA-Tournee begleitet hat: ""Die Leute sagen, wie schön meine Strandbeests sind, wenn sie am Strand entlang paradieren", sagte er. "Aber du musst verstehen: Ich habe mich nie für Schönheit an sich interessiert. Ich interessiere mich für das Überleben, deshalb basiert alles auf Erwägungen, wie Dinge besser funktionieren können. Das Faszinierende ist jedoch - hier wie in der Natur -, je besser etwas funktioniert, desto schöner ist oft das Ergebnis. Im Augenblick besteht die große Herausforderung immer noch darin, sie überlebensfähig zu machen", fügte Jansen hinzu. "Wenn sie sich jemals von selbst reproduzieren sollen, müssen sie erst einmal die Herbstböen überstehen können.""


Theo Jansen und ein Strandbeest bei der Arbeit.

Paul Mozur und Jane Perlez stellen Chinas neuen Internetzar vor, Lu Wei, der als Türsteher den Zugang ausländischer Internetfirmen zum lukrativen chinesischen Markt kontrolliert und eine Politik verteidigt, wonach China das Recht hat, Webseiten zu blockieren, Inhalt zu zensieren und in seinen Grenzen User zu überwachen: "Er forderte wiederholt "Respekt für die nationale Souveränität" im Netz, mit der Begründung, dass Staaten den Cyberspace innerhalb ihrer Grenzen nach Gusto regulieren können sollten." Die EU hört das sicher gern!

Weitere Artikel: Emily Bazelon informiert über ein bevorstehendes Urteil des Supreme Court in der Frage, ob Drohungen in sozialen Medien unter das Recht auf Meinungsfreiheit fallen: "Wie ist mit der verbreiteten Behauptung umzugehen, dass Meinungsäußerungen im Internet eine Form von Schauspielerei seien, in der eine Drohung so unwirklich ist wie der Angriff auf einen Avatar in World of Warcraft." Suzy Hansen berichtet in einer Reportage über das schwere Grubenunglück in der Türkei vom 13. Mai. Michael Erard widmet sich einer Untersuchung zur oft unterschätzten Kunst der Online-Kritik. Hier eine als Haiku formulierte Kritik auf Netflix zu dem Film "Biutiful": "The nose of Bardem/Its flatness brings him closer/To the screen, and death."

Magazinrundschau vom 25.11.2014 - New York Times

Wir hassen sie, aber sie bestimmen unseren Alltag und unsere intimsten Wünsche und Erinnerungen stecken in ihnen: Passwörter. Im neuen Magazin der New York Times erklärt Ian Urbina, passionierter Passwortsammler, was es sonst noch mit Passwörtern auf sich hat: "Oft haben sie einen weiten Hintergrund, sind Mantra oder ein Ausfall gegen den Chef, ein Andenken an eine alte Liebe, eine alte Wunde. Solche "Andenken-Passwörter" sind wie Nippes unseres Innenlebens. Ihr Ursprung ist vielfältig: die Bibel, Horoskope, Spitznamen, Liedtexte, Buchauszüge. Wie eine versteckte Tätowierung sind sie intim, verdichtet, ausdrucksstark … "Andenken-Passwörter" erinnern oft an einen Verlust oder einen Wendepunkt. Das Passwort meine Freundin Monica Vendituolis lautete "swim2659nomore" - 26:59, die erforderliche Qualifikationszeit im 50-Meter-Freestyle-Wettbewerb an der Higschool und die Erinnerung an eine Schulterverletzung, die ihre Karriere beendete. Der Sinn des Passworts veränderte sich über die Jahre. Was als Trauerritual begann, erinnerte sie später daran, dass Zeit alle Wunden heilt." Der Autor gibt übrigens zu, dass etwas Zerstörerisches am Sammeln solcher Geschichten und vor allem der Passwörter sei. Wie wahr!

In Silicon Valley ist der Konkurrenzdruck inzwischen so groß, dass erfolgreiche Unternehmer nach Spanien ausweichen, erzählt Nick Leiber. So zum Beispiel die Amerikanerin Stacia Carr, die mit einem spanischen Partner ein online-Video-Geschäft in Madrid aufgebaut hat. Die spanische Regierung ist entzückt von diesem Trend und hat ihre Visabestimmungen für Entrepreneure enorm erleichtert: "Ms. Carr war klar, dass Spanien, ein Land, in dem die Arbeitslosenquote letztes Jahr ein Rekordhoch von 27 Prozent erreichte, ein ziemlich unwahrscheinlicher Ort für ein neues Geschäft war. Aber verglichen mit start-up-Magneten wie London und Berlin haben spanische Städte wie Madrid und Barcelona niedrigere Kosten und weniger Konkurrenz - und trotzdem ausreichend Talente, um loszulegen, sagt sie."

Außerdem: Laura Hudson erkundet die schöne neue Welt der Twine-Computerspiele - Spiele für alle von allen. Und Alex Witchel stellt den Bühnenautor Branden Jacobs-Jenkins vor, der dem alten Thema Identität neue Seiten abgewinnt. In der Book Review geht"s u.a. um die neue Philip-Larkin-Biografie von James Booth und Hermione Lees Biografie der englischen Schriftstellerin Penelope Fitzgerald, die mit 58 Jahren ihr erstes Buch veröffentlichte und mit 80 berühmt wurde. (In der neuen NYRB hat Alan Hollinghurst Fitzgerald einen großen Artikel gewidmet.)

Magazinrundschau vom 18.11.2014 - New York Times

Im neuen Magazin der New York Times gehts ums Scheitern. Unter anderem erklärt Dan Hurley, warum die Pharmaindustrie relativ selten bahnbrechende Medikamente gegen genetische Defekte auf dem Markt bringt: "Zielorientierte Medikamentenentwicklung ist eher selten, da die meisten großen Krankheiten nicht einfach von einer Handvoll Mutationen verursacht werden, die sich leicht erkennen lassen. Genetiker nennen es das Problem der "fehlenden Erblichkeit", da trotz aller Verheißungen der 1990er Jahre bisher keine einzige genetische Variante gefunden werden konnte, die für Volkskrankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt, Alzheimer oder Krebs verantwortlich ist. Und selbst wenn eine genetische Variante mit einer Erkrankung in Verbindung gebracht werden kann, heißt das noch lange nicht, dass man auch weiß, was dagegen zu tun ist. Präparate, von denen man annimmt, dass sie das Ziel treffen, erweisen sich darüber hinaus in Tier- und Menschversuchen oft als unsicher und uneffektiv. Biologie ist einfach viel zu kompliziert."

Außerdem: Virginia Heffernan berichtet, wieso virtuelle Realitäten einfach keinen Erfolg haben (sie machen bloß neugierig aufs echte Leben). Und Adam Davidson findet heraus, was mit all den gescheiterten Startups im Silicon Valley geschieht (sie werden verschrottet, Mensch und Maschine).

Magazinrundschau vom 04.11.2014 - New York Times

Im Magazin der New York Times erzählt der amerikanische Journalist Theo Padnos, wie er in die Hände des syrischen Al-Quaida-Ablegers Nusra Front fiel und zwei Jahre lang in gewalttätiger Gefangenschaft verbrachte. "Während der ersten Tage konnte ich nicht glauben, was mir passiert war. Immer wieder spielte ich in Gedanken die Stunden durch bevor und nachdem mich die Männer, die ich in der Türkei getroffen hate, attackierten. Es kam mir vor, als wäre ich friedlich mit Freunden durch einen Olivenhain gegangen, als hätte sich ein Riss im Erdboden aufgetan, als sei ich hineingestürzt und in einem Zwischenreich erwacht, wie man es aus Märchen und Alpträumen kennt. Ich wusste, dass dieser Ort einer Logik gehorchte, und merkte, dass meine Entführer wollten, dass ich sie lerne. Aber was genau sie mir beibringen wollten und warum sie es mir nicht freiweg sagen konnten, sondern vorzogen, in ihrer speziellen Sprache des Schmerzes zu sprechen, war mir unbegreiflich."

Außerdem: Gideon Lewis-Kraus porträtiert den Regisseur Christopher Nolan, dessen Film "Interstellar" gerade überall gefeiert wird. In der Book Review werden zwei Berlin-Bücher besprochen, eins von Peter Schneider, eins von Rory MacLean, außerdem Robert Beachys "Gay Berlin" und Daniel Kehlmanns "F".

Magazinrundschau vom 28.10.2014 - New York Times

Was ist das Alter und wie gehen wir damit um? Das neue Magazin der Times widmet sich diesem Thema. Unter anderem trifft Bruce Grierson die Psychologin Ellen Langer, die seit langem im Bereich der positiven Psychologie forscht. Langer ließ etwa eine Handvoll Rentner wieder jung und aktiv sein, indem sie mit alten Kleidern, Möbeln, TV-Sendungen und Fotos die Illusion erweckte, die Männer lebten 1959: "In den 1970er Jahren kam Langer zu der Überzeugung, dass der Mensch nicht nur von Vorurteilen geleitet wird, sondern auch spektakulär unaufmerksam für alles ist, was um ihn herum geschieht. "Sie sind einfach nicht ganz da, und das bedeutet, dass sie dort enden, wo man sie hinführt." ... Wenn der Mensch lernen würde, aufmerksam zu sein und seine Optionen zu erkennen, so Langer, würde er sein Potenzial ausschöpfen und seine Gesundheit steigern können. Langers Schwerpunkt bei der durchaus populären Aufmerksamkeitsübung liegt in der Wahrnehmung kleinster Veränderungen: Mimische Bewegungen im Gesicht des Partners oder die Variabilität der Symptome einer Asthma-Erkrankung. Wenn wir aktiv neue Unterscheidungen treffen, statt uns auf habituelle Kategorien zu verlassen, sind wir am Leben, meint Langer, und sind wir am Leben, können wir uns verbessern."

Magazinrundschau vom 14.10.2014 - New York Times

Food Issue im New York Times Magazine. Vor allem geht es darum, was die lieben Kleinen essen. Das stößt auf großes Interesse, wie die vielen Kommentare zeigen. Etwa zu Mark Bittmans Artikel, in dem der Kochbuchautor fordert, Kinder wirklich alles essen zu lassen, gar nicht so leicht heutzutage: "In den achtziger und neunzigern war es einfacher, Kinder mit richtigem Essen zu ernähren. Heute ist zu vieles außer Kontrolle. Unternehmen geben Milliarden aus, um Junk Food zu bewerben; Snacks und Kalorienreiche süße Getränke sind allgegenwärtig. Mein Rat: Eltern solllten ihre Einkaufszettel und Speisekammern von diesem Junk frei halten und Regeln aufstellen, was ihre Kinder essen sollen. Bringen sie den Kindern bei, Möhren, Sellerie, Früchte, Hummus und Guacamole als Snack zu essen, Bohnen und Getreide. Bieten sie diese Dinge ständig an. ... Eltern benötigen Entschlossenheit, Disziplin, Stärke und einen Plan." Klar, denn Kinder, die Süßes wollen können zu erbarmungslosen Terroristen werden.
Stichwörter: Ernährung

Magazinrundschau vom 07.10.2014 - New York Times

Für das New York Times Magazine besucht Nathaniel Rich die Küste von Louisiana (und bringt schrecklich schöne Fotos dazu). Über 4000 Quadratmeter Wetlands verschwinden hier stündlich im Meer. Schuld sind die Öl- und Gasfirmen, die sich durch die in 7000 Jahren enstandene Landschaft graben und ihre Verträge, die sie zur Renaturierung verpflichten, brechen: "Seit 1920 hat man unter der Oberfläche über 50.000 Bohrbrunnen gegraben, Luftlöcher, die den Untergang des Marschlandes beschleunigen. Darüber hinaus wurden 10.000 Meilen Pipeline verlegt und Kanäle für die Schiffe ausgebaggert. Stück für Stück frisst sich das Meerwasser durch die Marsch, die Kanäle dehnen sich aus. Nach eigenen Angaben hat die Industrie 36 Prozent des Marschlands in Südost-Louisiana auf dem Gewissen … Etwa 97 Prozent aller hier tätigen Firmen haben ihre Lizenzen missbraucht." Rich liefert in seiner Reportage auch ein Porträt des Buchautors und Historikers John M. Berry, der vor gut einem Jahr zusammen mit der Southeast Louisiana Flood Protection Authority einen historischen Prozess gegen Exxon Mobil, BP, Shell, Chevron und über 90 weitere Öl- und Gasunternehmen angestrengt hat. Bislang noch ohne Erfolg.
Stichwörter: Louisiana, Exxon Mobil

Magazinrundschau vom 30.09.2014 - New York Times

Gerade ist Larry Ellison als CEO bei Oracle zurückgetreten, da hat er sich schon einen Altersruhesitz eingekauft (als fünftreichster Mensch kein Problem): die Hawaii-Insel Lanai. Für das Magazin der New York Times erkundet Jon Mooallem das Eiland und erzählt, was Ellison vorhat und was er möglicherweise nicht bedacht hat bzw. in Kauf nimmt, wenn er sozusagen aus dem Off über Menschen und ihren Lebensraum verfügt: "Für Ellison war Lanai weniger Investment, als so eine Art Oldtimer im Pazifik, den er restaurieren will. Er möchte Lanai in die erste 100 Prozent grüne, innovative und sich selbstversorgende Ferieninsel umfunktionieren." Natürlich leben Menschen dort, die es leicht verstörend finden, dass ihr künftiges Leben vom Geschick einer einzelnen Person abhängt: "Möglicherweise haben Ellison und seine Leute Erklärungen für das, was von den Inselbewohnern mitunter als Unnahbarkeit und Verwirrung erfahren wird. Die Einwohner aber sorgen sich, dass der ominöse Ingenieur, der ihre Insel umkrempelt, die Lust an seinem Projekt verlieren könnte oder, schlimmer noch, unfähiger ist, als sie gedacht haben. Ihre Zukunft ist abhängig von jeder Entscheidung, die Ellison trifft." Oder, wie es ein Einwohner fasst: "Sehr bald wird die Lebensweise hier eine völlig andere sein."

Magazinrundschau vom 23.09.2014 - New York Times

Für das Magazin der New York Times rollt Matt Bai den Fall Gary Hart auf. Hart war einst aufstrebender demokatischer Senator in Colorado, nahm zweimal (1984 und 1988) an den Vorwahlen zur Präsidentschaftswahl teil und galt als politischer Visionär, bevor er über eine in den Medien breitgetretene, von ihm allerdings auch naiv gehandhabte außereheliche Affäre stürzte und Sicherheitsberater und Publizist wurde. Für Bai bezeichnet der Fall Hart den Moment in der Geschichte, da die Grenzen zwischen dem öffentlichen und dem privaten Leben von Politikern und die zwischen Politik und Promi-Kultur fielen - für immer: "Von da an ging es im politischen Journalismus nicht mehr um Agendas oder darum, erhellende Einsichten zu geben, sondern um Charaktereigenschaften und darum, Verleumdungen in die Welt zu setzen … Ein Ansatz, der komplexe Karrieren auf einzelne Verfehlungen reduzierte … In der Folge verleugneten Politiker ihre menschliche Natur und damit auch ihre interessanten Seiten. Jeder blieb schön auf seiner Seite und versuchte, den politischen Gegner zu übertrumpfen, manchmal mit Erfolg für sich selbst, doch selten für den Wähler. Möglich, dass die Medien sensibler wurden für Lügner und Heuchler, doch für schlaue Köpfe wurde es zugleich schwieriger, kontroverse Diskussion anzustoßen. Viele potenzielle Kandidaten mit komplexen Ideen hat das abgeschreckt. Andere, die von Politik keine Ahnung hatten, wurden gewählt, weil von ihnen sowieso nichts Substanzielles zu erwarten war … Hätte Hart damals die Wahlen gewonnen, und es sah ganz danach aus, wären die Bushs nicht ins Weiße Haus eingezogen."

Außerdem: Taffy Brodesser-Akner erklärt, wie sich mit B-Prominenz viel Geld verdienen lässt. Und John Jeremiah Sullivan stellt das absurde Universum des Schriftstellers Donald Antrim vor.

Magazinrundschau vom 16.09.2014 - New York Times

In der aktuellen Ausgabe des New York Times Magazine erklärt A. O. Scott, wie der Typ des Patriarchen in der amerikanischen Kultur zu Grabe getragen wird und welche Folgen das hat: "In den letzten 10 Jahren ist im Fernsehen eine Art finale Abrechnung zu beobachten. Die Ära der Verrückten (mad men), Traurigen (sad men) und Bösen (bad men). Don Draper (aus "Mad Men") ist Nachfolger und Vorgänger von Tony Soprano, dieser Inkarnation männlichen Vorrechts, die ihren ererbten Alpha-Status verteidigt. Walter White von "Breaking Bad", kämpfte von Anbeginn gegen seine Entmannung und behauptete die ihm von der Welt streitig gemachte Herrschaft triumphierend (und mit soziopathischer Energie). Die Monstrosität dieser Männer ist untrennbar von ihrem Charisma, und es war nie sicher, ob wir sie lieben oder fürchten sollten. Es war an uns, an ihren Selbsttäuschungen teilzuhaben und sie zu durchschauen, die Maske männlichen Könnens zu bestaunen, auch wenn sie mal verrutschte oder hässlich war. Der Tod dieser Männer ist Höhepunkt und Abschluss zugleich: Tony, Walter und Don sind die letzten Patriarchen … Sieht man sich diese Figuren und ihre jüngsten Nachfahren an, wird klar, dass ein erwachsener Amerikaner zu sein, immer auch hieß, eine symbolische Rolle im Bildungsroman eines anderen zu spielen. Eine Art moralische Kapitulation in einer Kultur, die jugendliche Selbsterfindung für das höchste Gut hält. Damit ist nun Schluss. Der Sieg individueller Likes und Dislikes über den kritischen Diskurs und der unaufhaltsame Aufstieg des Fans haben uns alle zu Kindern gemacht, mit Lieblingsbüchern, -games, -filmen und -songs, die uns trösten, fordern oder erleuchten."