
Louise Story und Stephanie Saul
erzählen in der
New York Times, wie
New York und andere Städte immer mehr Superreiche, oft aus Russland, den arabischen Ländern oder Mexiko anziehen, die dort Immobilien kaufen: "Sie können sich diese
Multimillionen-Appartments kaufen, ohne dass ihnen allzuviele Fragen gestellt werden, denn die Vereinigten Staaten begünstigen den Geldfluss durch Briefkastenfirmen.
Riesensummen fließen wie nie zuvor unkntrolliert von Land zu Land. Keiner weiß, ob sie aus Korruption oder Steuervermeidung oder bloß zur Investition angelegt werden. Eine grenzlose Ökonomie sucht immer neue Wege, sein Geld zu verstecken. An Orten wie London, Singapur und anderen Finanzzentren haben sie
Ghettos ausländischer Superreicher geschaffen, die mit ihren Glas- und Stahltürmen die Stadtlandschaften neu ordnen und Ressentiments und Streit über Ungleichheit auslösen."
Im
Magazin der
New York Times erinnert sich Chris Offutt an seinen Vater, den Porno-Schriftsteller
Andrew Jefferson Offutt und beschreibt dessen effiziente Arbeitsweise: "Sein Ziel war es, ein Buch pro Monat zu schreiben. Dafür verfeinerte er seine Methoden, arbeitete mit einem vorgefertigten Rohmaterial von Sätzen, Beschreibungen und ganzen Szenen, das er in Notizbüchern verwahrte. 80 Prozent dieser Aufzeichnungen waren sexueller Natur.
Meistens ging es um Brüste, dann um Handlungen, eingeteilt in Abteilungen, wie: Mund, Zunge, Gesicht, Beine, Kuss. Die Abteilung "Orgasmus" war unterteilt in: davor, während und danach. Die
Abteilung "
Schmerz" war unterteilt in: Prügeln, Auspeitschen, Erniedrigung, Folter und so weiter… Wie Henry Ford setzte mein Vater auf Prinzipien der Fließbandarbeit mit vorgefertigten Teilen. Das erwies sich als sehr effizient. Mit Hilfe seiner Notizbücher konnte er schnell die passende Abteilung finden und ganze Sätze direkt ins Manuskript übertragen. Danach strich er sie durch, um Selbstplagiate zu vermeiden… Auf die Weise konnte er ein Buch in drei Tagen schreiben."
Außerdem in der
New York Times: Will S. Hylton
besucht die Auffanglager für
Immigranten in den USA, die wie Gefängnisse funktionieren. Und Amy Wallace
porträtiert den Unternehmer
Chip Wilson, der mit seiner Marke "Lullulemon" und
sexy Yoga-Hosen erst Millionen machte und dann die Kontrolle über seine Firma verlor.