Magazinrundschau - Archiv

The New York Times

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Magazinrundschau vom 11.09.2014 - New York Times

Im Magazin der New York Times stellt Andrew Ross Sorkin uns das "Big History"-Projekt vor, das der 24-Stunden-Philanthrop Bill Gates zusammen mit dem australischen Historiker David Christian entwickelt hat und das bereits an über 1200 US-Schulen gelehrt wird. Grob gesagt geht es dabei um eine in Modulen vermittelte interdisziplinäre Menschheitsgeschichte. Gates schwärmt dafür, doch es gibt auch Kritik: "Von den Carnegies bis zu den Rockefellers war Bildung stets ein Steckenpferd der Milliardäre und ihrer Vorstellungen davon, wie gelernt werden sollte. Neuerdings jedoch gehen die großen Philanthropen davon aus, dass der Einsatz für ein kaputtes Bildungssystem die Wirtschaft ankurbelt. Hedgefonds-Manager, wie Paul Tudor Jones, oder Industrielle, wie Eli Broad, begreifen Bildung vor allem als Geschäft. Die Walton Foundation etwa gibt über eine Milliarde Dollar für Privatschulen und Alternativprogramme zum staalichen Schulsystem aus. Solche Mäzene wollen das System restrukturieren, es effizienter machen, indem sie die neuesten Technologien und Managementphilosophien anwenden, um eine ganz neue Generation von hoch ausgebildeten Arbeitskräften zu erschaffen." Lehrer etwa, die aus Erfahrung im Berufsalltag sprechen, bemängeln an "Big History", dass dieses Projekt ganz ohne Methodenlehre auskommt.

Besprechungen in der Book Review widmen sich neuen Romanen von Elena Ferrante, James Ellroy, Ben Lerner und Joseph O"Neill; außerdem Diane Ackermans anregende Geschichte des Anthropozäns "The Human Age" (wussten Sie, dass Ingenieure die Körperwärme von 250.000 täglich Stockholms Zentralbahnhof passierenden Reisenden nutzen, um ein nahegelegenes 13stöckiges Bürogebäude zu heizen?) und Henry Kissingers Buch "World Order". Gregory Cowles schließlich empfiehlt Robert Prestons "The Hot Zone", ein Buch, das sich schon 1995 mit dem Ebola-Virus beschäftigte.

Magazinrundschau vom 26.08.2014 - New York Times

Zum Start der US Open bringt die New York Times eine Tennis-Ausgabe. James Kaplan erinnert an die legendären Finals mit Chris Evert und Martina Navratilova, die einander zwischen 1973 und 1988 insgesamt achtzigmal gegenüberstanden und als Rivalinnen ein heute kaum mehr denkbares kameradschaftliches Verhältnis pflegten. "Wir trainierten sogar zusammen. Damals gab es keine Trainer, und wir waren oft die einzigen im Turnier, die noch übrig waren. "75 bei den French Open etwa trainierten wir und hatten Lunch zusammen. Es war toll, Martina sagte:" Chrissie, willst du noch Aufschläge üben oder soll ich? Und kannst du noch ein paar Bälle auf meine Rückhand schlagen? Ich muss die tranieren"", erinnert sich Chris Evert im Interview. Heutigen Spielerinnen fehlt nach Aussage beider übrigens der Hunger und die Dringlichkeit auf dem Platz, auch wenn das Spiel insgesamt härter geworden sei, wie beide feststellen. Einzig die Russin Marija Scharapowa und die 20-jährige Eugenie Bouchard (die Susan Dominus hier vorstellt) hätten noch den Tigerblick. Dazu gibt es ein Video, das einen Ausschnitt aus dem Fight der beiden beim US Open Finale 1984 zeigt - herrlich!

In der Sunday Book Review stellt James Gleick Vikram Chandras Buch "Geek Sublime" vor. Der indisch-amerikanische Schriftsteller, der früher selbst für seinen Lebensunterhalt programmiert hat, plädiert für eine neue Sicht auf das Programmieren: dessen Codes beruhen nämlich auf linguistischen Regeln, die der indische Gelehrte Panini 500 v.Chr. für das Sanskrit aufstellte, die via Noam Chomskys "generative Grammatik" in den USA verbreitet wurden und den Boden für die modernen Computersprachen bereiteten.

Magazinrundschau vom 19.08.2014 - New York Times

Im aktuellen Heft des New York Times Magazine fragt sich Moises Velasquez-Manoff in einem Beitrag, ob der Klima- und Habitatveränderung geschuldete hybride Tierpopulationen, wie der Coywolf oder der Pizzlybär, die Zukunft der Fauna sind und was das für unser Artenverständnis bedeutet: "In hohen Breiten, wo verwandte Arten sich relativ spät auseinander entwickelt haben und sich so leichter kreuzen können, verlagern Tiere ihr Territorium aufgrund steigender Temperaturen und können so auf Cousins treffen und sich kreuzen. In Maine, Minnesota und New Brunswick hat der Kanadische Luchs mit dem eigentlich südlicher angesiedelten Rotluchs Nachwuchs bekommen. Ein Flughörnchen aus dem Süden ist nordwärts gewandert und hat sich in Süd-Ontario mit einem größeren Cousin gepaart. Das bekannteste Beispiel für diesen Prozess ist das Hybrid aus Polar- und Grizzlybär, der Pizzlybär … Diese Entwicklungen mögen wie unbeabsichtigte Folgen menschlichen Verhaltens aussehen. Wissenschaftler haben jedoch herausgefunden, dass die Genome vieler Arten Teile der DNA andere Arten enthalten, was nahelegt, dass sie nicht nur durch Evolution entstanden, sondern auch durch Hybridisierung …Das wieder lässt Hybride in einem ganz anderen Licht erscheinen. Zwar kann Kreuzung Missbildungen hervorbringen, sie kann aber auch die Anpassung befördern. Neue Arten entstehen quasi über Nacht … Gut möglich, dass Hybride also nicht bloß den Verlust von Biodiversität signalisieren, sondern auch eine gewisse Widerstandsfähigkeit angesichts jäher Umweltveränderungen."

Magazinrundschau vom 12.08.2014 - New York Times

Im Magazin begleitet Steven Lee Myers Garri Kasparow, der die Regierung Putin gern mit der Mafia vergleicht, auf Promotionstour für seine Anwärterschaft auf das Amt des Vorsitzenden des Internationalen Schachverbands (FIDE). Außer gegen den langjährigen Amtsinhaber Kirsan Iljumschninow muss Kasparow auch gegen Putin antreten: "Putin hat seine diplomatische Maschine gegen Kasparow und für Iljumschninow in Stellung gebracht. In der Folge der Krimannexion und des Abschusses von Malaysia Airlines Flug 17 steht der Kampf um die FIDE-Präsidentschaft jetzt für eine breitere Debatte um Freiheit, Menschenrechte und Demokratie, für die Zukunft des Schachspiels und die Stellung von Putins Russland in der Internationalen Gemeinschaft … Schach nahm in der russischen Psyche schon immer einen überproportionierten Platz ein und ist Teil der nationalen Identität."

Sie haben auch noch eine Unmengen von Schallplatten zu Hause stehen und wissen nicht wohin damit? Vielleicht sollten Sie sich an den Brasilianer Zero Freitas wenden. Monte Reel porträtiert den Geschäftsmann, der in den letzten Jahren gewaltige Plattensammlungen aufgekauft hat, darunter auch die legendäre von Paul Mawhinney. Er will aber alle Schallplatten dieser Welt sammeln und katalogisieren: "Viele der Platten werden von einem Team internationaler Scouts zusammengetragen, die Freitas angestellt hat, um seine Kaufverhandlungen zu führen. Sie sind über den ganzen Globus verstreut." Auf Kuba hat er angeblich 100.000 Alben aufgekauft - "was in etwa der Gesamtsumme dessen entspricht, was dort jemals aufgenommen wurde, mutmaßt Freitas. Er und die Praktikanten witzeln, dass die Insel sich mittlerweile aus dem Ozean hebt wegen all des Gewichts, das Freitas von dort weggeholt hat."

Außerdem: Robert Draper stellt den amerikanischen Libertarismus vor und mit dem Rebublikaner Rand Paul einen seiner Wortführer. Und Patti Smith bespricht in der Sunday Review den neuen Roman von Haruki Murakami.

Magazinrundschau vom 02.09.2014 - New York Times

Im Magazin der New York Times schreibt Emily Bazelon über die Möglichkeit des medikamentösen Schwangerschaftsabbruches zu Hause und stellt die niederländische Ärztin Rebecca Gomperts vor, die auf eigens gecharterten Schiffen, etwa vor Irland, abtreibungswilligen Frauen geholfen hat und das Portal Women on Web betreibt: "Gomperts auf der radikalen Idee eines Schwangerschaftsabbruches ohne direkten Arztkontakt basierendes Programm ist für Frauen in Ländern gedacht, wo keine Abtreibungskliniken zur Verfügung stehen. Aber auch Abtreibungsaktivisten in den USA, wo eine Abtreibung zwar legal, aber schwer zu bekommen ist, interessieren sich für das Model. Für sie stellt Gomperts" Methode einen Ausweg dar für den Fall, dass die Klinik versagt." Allerdings sind die Strapazen der Methode erheblich: Schmerzen, Krämpfe, Erbrechen, Durchfall. "Wenn eine Frau die Pillen nimmt und unsicher ist, weil zum Beispiel die Blutungen zu stark sind, kann sie sich an "Women on Web" wenden. Dort antwortet man auf solche Fragen mit einer standardisierten Liste, auf der Warnsignale verzeichnet sind. Individuelle Symptome werden dabei jedoch nicht berücksichtigt." Tja, wenigstens brauchen die Frauen keine Stricknadel mehr, das nennt man Fortschritt.

Magazinrundschau vom 29.07.2014 - New York Times

Jeder möchte frische Lebensmittel. Aber um sie frisch zu halten, braucht man einen Kühlschrank. In China ist die Anzahl der Kühlschrankbesitzer in den Städten zwischen 1995 und 2007 von sieben Prozent auf 95 Prozent gestiegen. Das hat nicht nur Vorteile, erklärt Nicola Twilley in ihrer Reportage für das NYT Magazine. "Dies beschreibt nicht einfach nur einen Wandel, wie Chinesen Nahrungsmittel anbauen, verteilen und essen. Es beschreibt auch einen gewaltigen neuen Faktor im Klimawandel. Kühlung ist schon jetzt verantwortlich für 15 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs. Lecks, durch die Kühlmittel ausfließen, sind mitverantwortlich für die Treibhausgase. Von allen Veränderungen im Lebensstil, die den Planeten derzeit bedrohen, ist keine so wichtig, wie das veränderte Essverhalten der Chinesen."
Stichwörter: China, Klimawandel, Kühlschränke

Magazinrundschau vom 15.07.2014 - New York Times

In der neuen Ausgabe des New York Times Magazine besucht Ben Austen die neuen Immobilien-Mogule im post-post-apokalyptische Detroit. Und siehe da: Die Stadt lebt! "Ökonomen fürchten, dass Detroit ohne die Fertigungsindustrie, die es einst groß gemacht hat, keine Daseinsberechtigung hat. Tatsächlich sind weite Teile von 370 Quadratkilometer Stadtfläche quasi verschwunden: Von ursprünglich 380.000 Immobilien sind 114.000 abgerissen worden, 80.000 weitere zerstört und dem Abriss geweiht. Aber die neuen Goldsucher glauben daran, dass sich Städte, wie Märkte auch, zyklisch verhalten und dass der Zyklus rum ist. Es handelt sich um das gleiche Ethos, das andere städtische Katastrophen in kapitalistische Goldgruben verwandelt hat - New Orleans nach "Katrina", die westeuropäischen Metropolen nach dem Zweiten Weltkrieg. Wenn Detroits Kaputtheit ohne Beispiel ist, dann auch seine Möglichkeiten, so heißt es. Die Motor City wurde zum Testgebiet für einen neuen American Dream: Private Investoren finden das Rohmaterial für neue Unternehmensideen in den Trümmern des "Rostgürtels" (des früheren Manufacturing Belt), ob sie nun an Profit glauben oder nicht."

Einen sehr lesenswerten Artikel über den Streit zwischen Amazon und den Buchverlagen hat David Streitfeld geschrieben: kritisch, aber nicht mit dem hier üblichen Schaum vor dem Mund. Amazon, große und kleine Verleger und Autoren kommen zu Wort. Hier zwei der vielen Seiten der Medaille: Hachette versteht den Markt für Ebooks immer noch nicht, meint Amazons Russell Grandinetti. ""Wenn man hohe Preise für Ebooks fordert, begibt man sich letztlich auf einen langsamen, schmerzhaften Weg in die Irrelevanz. Man muss die Box groß denken. Bücher konkurrieren nicht mehr nur mit Büchern. Bücher konkurrieren mit Videospielen, Twitter, Facebook, gestreamten Filmen, Zeitungen, die man kostenlos lesen kann." ... Amazon bevorzugt einen Preis von 9,99 Dollar für die meisten Ebooks, während Hachette und die anderen Verleger mehr wollen. Sechzig Prozent aller Ebookverkäufe von Hachette in den USA laufen über Amazon. "Bei den meisten Ebooks generiert ein Preis von 9,99 Dollar mehr Gesamteinnahmen als es ein Preis von 14,99 Dollar tun würde", sagt Mr. Grandinetti." Für Hachette sind diese Argumente nur Ablenkungsmanöver. ""Diese Kontroverse sollte man nicht falsch interpretieren" sagt Michael Pietsch von der Hachette Gruppe. "Es geht nur darum, dass Amazon mehr Geld machen will." Er weist darauf hin, dass Amazon auch die große deutsche Verlagsgruppe Bonnier unter Druck setzt, um bessere Bedingen für sich herauszuholen. Und Deutschland hat die Buchpreisbindung. Das, sagt Mr. Pietsch, "ist doch der Beweis dafür, dass es hier nur um Amazons Gewinnspanne geht, nicht um bessere Preise für die Kunden."

Magazinrundschau vom 08.07.2014 - New York Times

Im aktuellen Heft des New York Times Magazines untersucht Alex Halberstadt die geschundenen Seelen von Zootieren. Er trifft einen Tierflüsterer, der ihm die Ähnlichkeiten zwischen menschlicher und tierischer Psyche offenbart. Aber auch die Verhaltensunterschiede: "Menschen im Zoo zu beobachten, ist ernüchternd, vor allem aus der Perspektive der Tiere. Im Central Park Zoo sahen wir einen Jungen am Aquarium. Er zeigte auf die Tiere und brüllte ungefähr 47 Mal "SEEBÖWEN!". Eine Nanny versuchte die Aufmerksamkeit einer Meerkatze zu erregen, indem sie das Tier wiederholt anheulte, während das Kleinkind, das sie damit bespaßen wollte, die Büsche anglotzte. Überhaupt finden entlang der Gehege allerhand Kleinkinddramen statt. Herden von Grundschulklässlern stehen herum und brüllen einander an, um es mal behaviouristisch auszudrücken, bis sie zur nächsten "Attraktion" weiter getrieben werden. Auf dem Rückweg beobachteten wir einen Kerl in weinroten Freizeithosen und Sandalen, wie er auf einen Roten Panda losstürmte und das Tier beinahe mit dem Varioobjektiv seines altmodischen Camcorders bajonettierte."

Und John Wray porträtiert Nick Cave, der sich in dem Film "20 000 Days on Earth" (mehr hier) selbst spielt. Dazu gibt"s Fotos von Cave und den "Bad Seeds" bzw. "The Birthday Party" im Berlin der 80er.

Magazinrundschau vom 01.07.2014 - New York Times

In einem Beitrag des neuen Hefts stellt Kim Tingley die In-vitro-Fertilisation der nächsten Generation vor, bei der Mitochondrien-DNA einer dritten Person in die Eizelle der Frau eingebracht wird, um die Chancen der Befruchtung zu erhöhen. Für viele wird damit eine rote Linie hin zum Designkind überschritten: "Das Ziel ist nicht, Unfruchtbarkeit zu heilen, sondern durch DNA-Mutation verursachte Erkrankungen zu verhindern. Die in den USA und Großbritannien erprobte Technologie ("mitochondrial-replacement therapy") ist weitaus fortschrittlicher als herkömmliche Cytoplasma-Injektion und wurde an tierischen und menschlichen Zellen erprobt, und zwar bis zu dem Punkt, wo lebensfähige Embryonen mit drei Eltern tatsächlich möglich wären. Man bräuchte sie bloß noch einer Frau einzupflanzen; noch verbietet dies das Gesetz … Die Verteidiger der Technologie streiten allerdings ab, dass sich mit ihr Babys designen ließen. Die Risiken seien die gleichen wie in der herkömmlichen Reproduktionsmedizin. Aber geht es um Technologie oder vielmehr um die Unantastbarkeit der DNA? Blockieren unsere Befürchtungen die Chance, das Leben von Menschen zu verbessern, und wenn ja, sind die Befürchtungen selber etwas, was uns Angst einjagen sollte?"
Stichwörter: Reproduktionsmedizin

Magazinrundschau vom 24.06.2014 - New York Times

Adam Davidson porträtiert die Generation Boomerang, Twenty- oder Thirtysomethings, die nach der Ausbildung wieder ins Hotel Mama zurückkehren. Warum bloß? "Einer von fünf Menschen in diesem Alter lebt bei seinen Eltern, 60 Prozent aller jungen Erwachsenen erhalten finanzielle Hilfe von den Eltern, ein enormer Anstieg im Vergleich zur letzten Generation. Eine Erklärung dafür liegt in den ökonomischen Entwicklungen, mit denen die jungen Leute konfrontiert wurden. College-Absolventen aus der Zeit der Immobilien- und Finanzkrise tragen die höchste Schuldenlast der Geschichte … Dazu ist über die Hälfte von ihnen un- oder unterbeschäftigt … Allerdings ist die Rezession nur ein Teil des Problems. Sie verstärkte bloß einen Trend der letzten 30 Jahre. Seit 1980 wurde die US-Wirtschaft und besonders junge Menschen, die auf den Arbeitsmarkt kommen, durch den systematischen Wandel destabilisiert: Außenhandelswachstum, technologischer Fortschritt, Steuerpolitik … Generation Boomerang ist kein temporäres Phänomen, sondern Teil eines ganz neuen Lebensabschnitts, der für eine uns alle betreffende ökonomische Entwicklung steht. So neu, dass die Betroffenen sich noch keinen Reim darauf machen können, ob ein Leben mit den Eltern ein Zeichen für das eigene Versagen ist oder ein langfristiger und finanziell zweckmäßiger Schritt."

Außerdem erkundet Daniel Brook, ob der profilierte indische Architekt Hafeez Contractor mit seinen Projekten das Leben in Bombays Slums erträglicher gemacht hat.