
Neena Gopal
besucht eine shakespeareanische Königsfamilie, die
Bhuttos, einst allmächtig in Pakistan, die jetzt in Dubai im Exil leben.
Benazir Bhutto, so erfährt man, spielt mit dem Gedanken, nach Pakistan zurückzukehren und sich zur Wahl zu stellen. Vor allem aber tritt in dem Gespräch erstmals ihr 18-jähriger Sohn
Bilawal vor die Medien, dem eine große Zukunft bestimmt zu sein scheint: "Bilawal gesteht sein 'Heimweh', trotz verblichener Erinnerungen an die andauernden Morddrohungen gegen die Familie, die seine Großmutter
Nusrat krank machten, eine einst unzähmbare Frau, die heute an Alzheimer leidet, was die Familie auf Stockschläge zurückgführt, die sei bei Demonstrationen gegen
Zia-ul-Haq einstecken musste."
Sehr hübsch
Haideep Mazumdars reich illustrierter
Artikel über die legendäre
Reiselust der Bengalen, die keine touristische Attraktion Indiens unbesucht lassen: "Ausgestattet mit Schals und Regenschirmen, um jedwedem Wetter zu trotzen, mit Stimmen, die sich vor Aufregung überschlagen, sieht man sie
schlicht überall."
In allen Einzelheiten
aufgerollt wird ein Skandal um Bollywood-Superstar
Amitabh Bachchan, der Dokumente fälschen lassen wollte um Grundbesitz erwerben zu dürfen. Die eigentliche Überraschung dabei ist, dass das
aufgeflogen ist. Und der hochverehrte greise
Khushwant Singh beruhigt sein Publikum in einer komischen Kolumne über die Diagnose fürs
Blut im Stuhl, das ihn schon innerliche Nachrufe auf sich selbst schreiben ließ: Es ist nicht Krebs, aber es war auch
nicht rote Beete.