Vorgeblättert

Jung Chang, Jon Halliday: Mao

Ausgewählte Leseproben.
21.09.2005. Jung Chang hat zwölf Jahre damit verbracht, Mao Tse-tungs Spuren zu verfolgen. Mao war einer der machtgierigsten und mörderischsten Herrscher des 20. Jahrhunderts. Staatsmänner hofierten ihn trotzdem, und Millionen lasen begeistert seine Mao-Bibel. Lesen Sie Auszüge aus der Biografie "Mao. Das Leben eines Mannes, das Schicksal eines Volkes" von Jung Chang und Jon Halliday.
Jung Chang, Jon Halliday: Mao
Das Leben eines Mannes, das Schicksal eines Volkes

Aus dem Englischen von Ursel Schäfer, Heike Schlatterer, Werner Roller

Blessing Verlag, München 2005
976 Seiten, gebunden, Euro 34,00

Erscheint am 28. September 2005

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Klappentext:

Es war nicht das Wohl seines Volkes, das Mao Tse-tung, dem Großen Vorsitzenden der Volksrepublik China, am Herzen lag. Es war auch nicht die kommunistische Ideologie, obwohl er ihren weltweiten Sieg anstrebte. Das Motiv von Maos Handeln war ausschließlich und zu jeder Zeit sein absoluter Wille zur Macht. Ob auf persönlicher, auf nationaler, auf internationaler Ebene - sein Machthunger war grenzenlos. Mao Tse-tung hat nicht alle, aber viele seiner Ziele erreicht, und China hat teuer dafür bezahlt: mit dem Leben von 70 Millionen Menschen.
Jung Chang hat die letzten zwölf Jahre damit verbracht, allen Spuren dieses Menschen nachzugehen, der zu den einflussreichsten politischen Gestalten des 20. Jahrhunderts gehörte, dessen Aura Staatsmänner in aller Welt beeindruckte, und dessen Gedanken und Worte in millionenfacher Verbreitung in zahllosen Ländern auf Begeisterung stießen. Doch der Mann, den sie in ihrem Buch für den Leser lebendig werden lässt, weist ganz andere Züge auf - es sind sehr viel hässlichere.
Die jahrelangen Recherchen in allen relevanten Archiven und die zahllosen Gespräche mit Zeitzeugen - mit Politikern in Ost und West, die mit Mao in Berührung gekommen waren, mit unbekannten chinesischen Betroffenen, mit Führungsfiguren aus Maos engsten Zirkeln, die sich nie zuvor geäußert hatten - haben die Autorin in die Lage versetzt, endlich und zum ersten Mal ein wahrheitsgetreues, ein realistisches Bild jener Epoche aufzuzeigen, kein von kommunistischen oder persönlichen Machtinteressen gefärbtes und verbrämtes. Und so gelingt es ihr, die Wahrheit hinter zahlreichen, von den Kommunisten gehegten und gepflegten Mythen ans Licht zu bringen und viele, teils von Mao vorsätzlich und gekonnt verbreitete Falschdarstellungen zu entlarven.

Zu den Autoren:
Jung Chang
geboren 1952 in China, verheiratet mit dem britischen Historiker Jon Halliday, ihrem Co-Autor, lebt seit 1978 in London. Für ihr Buch "Wilde Schwäne" errang sie zahlreiche Preise.

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