"Unterschiedliche Vorstellungen über den weiteren Weg" hätten zur Trennung von Rowohlt-Verlegerin
Barabra Laugwitz geführt, hatte der Holtzbrinck Verlag in einer dürren Pressemitteilung geschrieben, die der Branche nun Rätsel aufgibt.
Florian Illies soll jetzt das freundliche Gesicht des Rowohlt Verlags sein. Und Michael Angele
stellt beim
Freitag Fragen zu Laugwitz' schnöder Kündigung: "Vielleicht kam sie mit dem in der Rowohlt-Pressemitteilung genannten kaufmännischen Geschäftsführer
Peter Kraus vom Cleff oder dem Marketinggeschäftsführer
Jürgen Welte nicht klar? Das könnte sich dann toxisch verbunden haben mit dem 'weiteren Weg', den Laugwitz nicht gehen wollte. Diesen Weg können eigentlich qua Funktion nur
Stefan von Holtzbrinck und
Jörg Pfuhl bestimmt haben... Und was bedeutete es, dass Pfuhl 2016 zu Holtzbrinck aus der Geschäftsführung der Random-House-Gruppe kam, die er reformiert hatte? Droht die
Bertelsmannisierung des Konzerns?"
Die
taz berichtet außerdem über einen offenen Brief von
Rowohlt-AutorInnen, die die die Entlassung Laugwitz' kritisieren. Unterschrieben haben Katharina Adler, Patrick Bauer, Giulia Becker, Frau Freitag, Lucy Fricke, Jens Friebe, Nora Gantenbrink, Lena Gorelik, Leonhard Horowski, Sebastian Janata, Frl. Krise, Inger-Maria Mahlke, Thomas Melle, Bodo Mrozek, Matthias Nawrat, Till Raether, Eugen Ruge, Florian Schroeder, Nis-Momme Stockmann, Margarete Stokowski, Heinz Strunk und David Wagner.