9punkt - Die Debattenrundschau - Archiv

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9punkt - Die Debattenrundschau vom 24.04.2021 - Medien

Die New York Times muss die Honorare für ihre prominenten Kolumnisten anheben, berichtet der Businessinsider, denn die Newsletter-Plattform Substack kann dank Unmengen von Risiko-Kapital immer mehr profilierte Autoren mit üppigen Verträgen zu sich locken. Auf Slate ahnt Will Oremus, was das für den Journalismus bedeutet: "Der Journalismus, der auf Substack Erfolg hat, ist keiner, der berichtet. Es sind Kommentare und Analysen, die auf die palavernden Klassen zielen. Führende Newsletter wie Heather Cox Richardsons 'Letter From an American', Roxane Gays 'The Audacity' oder Scott Alexanders 'Astral Codex' sind durchaus divers in ihren Themen und Perspektiven. Aber ihnen ist gemein, dass sie niemals eine Stadtratssitzung besucht haben oder den Schauplatz eines Verbrechens... Die Seite ist voll mit Autoren, die theoretisieren, kontextualisieren und diskutieren, aber sie recherchieren nicht. Klar: Zu Nachrichten gehört es, Informationen aufzudecken und an ein großes Publikum zu verbreiten, das ist mühsam und kostspielig."

Die Gerichtsreporterin Annette Ramelsberger erklärt in der SZ, wie Litigation-PR funktioniert, ein neuer Geschäftszweig für Medienanwälte, die sich darum kümmern, dass ihr Mandant in der Öffentlichkeit gut rüberkommt und Zeugen vorab diskreditiert werden: "Medienanwälte tun mittlerweile aber auch alles, damit nichts geschrieben, nichts gesendet wird: Sie schicken 'presserechtliche Informationsschreiben' an die Redaktionen, in denen sie drohen, mit allen rechtlichen Mitteln gegen die Presse vorzugehen, wenn ihre Mandantin oder ihr Mandant auch nur im Zusammenhang mit einer Straftat erwähnt werde. Das hat keinerlei rechtliche Relevanz. Aber wer das nicht kennt, knickt ein vor Schreck. So ist das auch gedacht."
Stichwörter: Substack, Litigation-Pr

9punkt - Die Debattenrundschau vom 23.04.2021 - Medien

Gruner+Jahr wird aller Voraussicht nach mit RTL fusionieren, meldet Caspar Busse in der SZ: "Frank Überall, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands, warnt vor radikalen Stellenstreichungen bei den Gruner + Jahr-Titeln und vor einem 'Tod auf Raten'. Es sei unwahrscheinlich, dass RTL in gleichem Maß von einer Fusion profitiere, wie sie dem Zeitschriftenverlag schade: 'Am Ende bringt das Experiment nur Verlierer.' So sehen es auch viele im Unternehmen, die Kulturen passten kaum zusammen. Auch wenn beide Seiten schon länger punktuell zusammenarbeiten: Die Journalisten bei Gruner + Jahr haben immer auf die RTL-Kollegen verächtlich runtergeschaut."
Stichwörter: RTL, Gruner und Jahr, Fusion

9punkt - Die Debattenrundschau vom 19.04.2021 - Medien

Im Interview mit der NZZ erklärt der amerikanische Reporter Matt Taibbi, warum parteiischer Journalismus, der in den USA immer mehr zunehme, kein Problem sei, doktrinärer Journalismus dagegen schon: "Wenn ich die Storys eines bestimmten Mediums vorhersagen kann, weil ich seine politische Stoßrichtung kenne, dann betreibt es für mich Propaganda. Ein echter Journalist steht in der Verantwortung, unvoreingenommen für verschiedene Ansichten und Erklärungen offen zu bleiben. Leider gibt es hierzu in US-Medien eine immer stärkere Tendenz zu vorgefassten Meinungen, auf linker wie rechter Seite. Das Publikum weiß, was es erwartet: ausschließlich Nonstop-Kritik an Demokraten oder exklusiv an Trump und den Republikanern. Wenn vorhersehbare, einfache Standpunkte statt komplizierter Wahrheiten verbreitet werden, ist das kein Journalismus mehr, sondern einfach langweilig", aber leider auch suchterzeugend und überaus effizient, so Taibbi: "Die drei größten Kabelnetzwerke machten vergangenes Jahr Gewinne über 2,85 Milliarden Dollar, und das in einer Art und Weise, die nicht gesund ist."

Ebenfalls in der NZZ empfiehlt Peter Strasser, einfach mal wieder John Stuart Mill zu lesen, der einige "durchschlagende Gründe" dafür genannt habe, warum es besser sei, die Meinungen anderer zu berücksichtigen, statt sie zum Schweigen zu bringen.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 17.04.2021 - Medien

Es gab zwei Seiten, die von dem Clinch profitierten, in dem sich Trump und die Medien befanden, nämlich Trump und die Medien, konstatiert Peter Weissenburger in der taz. Nun folgt der Kater: "Beim Sender CNN, gegen den Donald Trump regelmäßig austeilte, gingen die Zuschauerzahlen in der Hauptsendezeit im März 2021 im Vergleich zum Vorjahr um rund 50 Prozent zurück, gibt das Marktforschungsunternehmen Nielsen durch. Was Trumps Lieblingsfeindinnen in der Presse angeht: Für die New York Times verzeichnet das Forschungsunternehmen ComScore 30 Prozent weniger Onlinebesuche seit November, bei der Washington Post 27 Prozent." Allerdings konstatiert Weissenburger, dass Rupert Murdochs Fox News auch ohne Trump prächtig weiter zu gedeihen scheint.

Jan Böhmermann bringt - flankierend zu diesem Beitrag über "das Geschäft mit der Klatschpresse" - ein Yellow-Press-Magazin über Yellow-Press-Dynastien heraus. Dort liest man etwa über Hubert Burda: "Wie er mit Intrigen, Inzucht und Inkontinenz Millionen machte." Kooperationspartner Stefan Niggemeier kündigt das Heft in seinen Übermedien an: "Der bekannte Verleger, Philanthrop und Mäzen behandelt in seiner Fernsehsendung 'ZDF Magazin Royale' in dieser Woche schwerpunktmäßig das Thema Regenbogenpresse und hat deshalb mit der Produktionsfirma Unterhaltungsfernsehen Ehrenfeld ein einmaliges eigenes Heft produziert, das ab morgen an vielen Kiosken zwischen Freizeit Revue, Freizeit Monat und Freizeit Spass ausliegt. Die Auflage des 32-seitigen Magazins gibt der Verlag im Impressum mit 500.000 an." Und an wen gehen die Einnahmen - ZDF oder Unterhaltungsfernsehen Ehrenfeld? Auch turi2 berichtet.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 16.04.2021 - Medien

taz-Redakterin Lena Kaiser verteidigt die ehemalige taz-Kolumnistin Kübra Gümüsay gegen die ehemalige taz-Koluministin Ronya Othmann. Othmann warf Gümüsay kürzlich in der FAS Nähe zu konservativen türkischen Positionen und zum politischen Islam vor, die sie als Feminismus ausstaffiere (unser Resümee). Kaiser dazu: "Sie kritisiert letztlich nicht Gümüsays Haltung, sondern prangert sie als Person an. Die Geste des Textes ist die: Hier fährt jemand hinter verdunkelten Scheiben mit Sonnenbrille auf der Überholspur einer Diskursautobahn. Die Straße ist das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, eines Flaggschiffs der konservativen Presse, das offen ist für Gastbeiträge von Alexander Gauland und das einer vermeintlichen Cancel Culture das Handwerk legen will. Wenn Gümüsay auf dieser Bühne angegriffen wird, dann auch als Protagonistin eines intersektionalen Aktivismus, der gerne unter dem Label Identitätspolitik abgetan wird und den man mit seinem Anliegen eines Empowerments marginalisierter Guppen gar nicht erst verstehen will."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 15.04.2021 - Medien

Der Springer-Verlag will Bild zur TV-Marke machen. Als Internetstream gibt es die Marke schon, aber Springer scheint eine richtige Lizenz zu wollen. Dies sollten die öffentlich-rechtlichen Sender als "Weckruf" verstehen, schreibt Hannah Knuth in der Zeit. Sie sollten "darauf eine Antwort finden, ohne in ihren Positionen zu versteifen". Mit der Marke Bild setze Springer "auf emotionales, krawalliges Boulevardfernsehen". Und "die Öffentlich-Rechtlichen wiederum scheitern zunehmend daran, die Strömungen in der Gesellschaft abzubilden, die Bild für sich beansprucht. Auch sie haben diese Lücke aufgemacht. Konservative Stimmen sind in ARD und ZDF nahezu verstummt, selbst ihre Entscheider sehnen sich danach."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 12.04.2021 - Medien

Von Kolumnistin zu Kolumnistin. Ronya Othmann attackiert in ihrer FAS-Kolumne die ehemalige taz-Kolumnistin Kübra Gümüsay, die mit ihrem Buch "Sprache und Sein" (auch nur eine Sammlung von Kolumnen, sagt Othmann), einen Riesen-Bestseller landete. Politisch habe sie sich von dubiosen Bindungen leider nicht gelöst, so Othmann: "Für ihr Aufwachsen in Milli-Görüs-nahen Kreisen kann Gümüsay nichts. Aber dafür, in welchen Netzwerken sie agiert. Wäre Gümüsay eine gefeierte Kochbuchautorin, wäre all das ein geringeres Problem. Sie ist aber eine politische Autorin, die sich Antirassismus und Feminismus auf die Fahnen schreibt. Menschen können sich ändern, schreibt sie. Natürlich können sie das. Aber eine Distanzierung von Erdogan, der AKP und der islamistischen IGMG hält sie bis heute nicht für sinnvoll." (Nur nbenbei: Othmann, die heute eine FAS-Kolumne scheibt, ist natürlich ebenfalls eine ehemalige taz-Kolumnistin.)

Der Dokumentarfilmer Bryan Fogel hat einen Film über den Mord an Jamal Khashoggi gemacht. Mit am meisten schockiert an dem Verbrechen habe ihm seine Straflosigkeit, sagt er im Interview mit Mariam Schaghaghi in der FAS: "Die Staatschefs haben das Verbrechen zwar schnell verurteilt, nachdem es zur weltweiten Schlagzeile wurde - aber was haben die Regierungen tatsächlich unternommen? Im Grunde nichts. Ich habe entsetzt begriffen, dass man mit so einem Verbrechen in unserer Zeit davonkommt - jedenfalls wenn man genug Geld und Macht hat."

Die Newsletter-Plattform Substack ermöglicht es Autoren, sehr einfach Newsletter an größere Verteiler zu versenden und sich dafür von ihren Lesern bezahlen zu lassen. Wer 10.000 Abonnenten hat, die 50 Dollar im Jahr zahlen, macht dann 500.000 Dollar im Jahr (minus der 10 Prozent, die Substack abzieht). Charismatische Journalisten wie Glenn Greenwald (unser Resümee) oder Andrew Sullivan schwimmen im Geld. Für den New-York-Times-Medienkolumnisten Ben Smith drückt sich hier eine Tendenz aus: "Diese neue Fähigkeit von Einzelpersonen, ihren Lebensunterhalt direkt durch ihr Publikum zu bestreiten, verändert nicht nur den Journalismus", so Smith. Es handle sich um eine Machtverschiebung in vielen Kreativbranchen, die "den großen Institutionen, von der New York Times bis zu den Plattenlabels große Kopfschmerzen" bereite. "Substack verkörpert diesen kulturellen Wandel, aber es reitet auf der Welle, es hat sie nicht erschaffen."

In der NZZ analysiert Markus Ziener die Rolle von Russia Today für die russische Propaganda in Deutschland. Die Aktivitäten von RT Deutschland nehmen dabei zu: "Nach Angaben von RT rangierte der deutsche Ableger in den Monaten November 2020 bis Februar 2021 unter den fünf Besten, was die Klickzahlen von Videos auf Facebook angeht. Zudem seien die Seitenzugriffe auf RT DE im Vergleich zum Vorjahr um 78 Prozent gestiegen. Vor diesem Hintergrund glaubt RT DE an wachsende Erfolge auf dem deutschen Markt - und will massiv in den Ausbau des Programms investieren. Derzeit sucht der Sender nach 200 zusätzlichen Mitarbeitern, um im Dezember mit einem deutschen TV-Kanal an den Start zu gehen. Derzeit beschäftigt RT lediglich einige Dutzend Mitarbeiter in der Online-Redaktion in Berlin."

Außerdem: In den USA haben Ibram X. Kendi und Bina Venkataraman die Gründung einer neuen aktivistischen Zeitschrift namens Emancipator, "um 'die Rassengerechtigkeit neu aufzugleisen'", berichtet Marc Neumann in der NZZ.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 09.04.2021 - Medien

Die Schikanen gegen die Medien durch die polnische Regierung sind ein europäisches Thema, mahnt Timothy Garton Ash im Guardian: "Die Methoden stammen direkt aus dem Drehbuch von Viktor Orbán in Ungarn. Unabhängigen Medien werden staatliche Werbung und Abonnements entzogen. Alle Arten von regulatorischen Schikanen werden gegen sie eingesetzt. Öffentliche Gelder werden in das staatliche Fernsehen und Radio gepumpt. Eine 'Pandemie-Steuer' auf die Werbeeinnahmen der Medien vorgeschlagen. (...) Die kritischsten Zeitungen werden mit Prozessen bombardiert. Die Gazeta Wyborcza zählt mehr als sechzig Klagen, darunter eine vom Justizminister persönlich. Und, wie europäische Justizbehörden wiederholt festgestellt haben, ist die Unabhängigkeit der polnischen Gerichte so weit ausgehöhlt, dass man sich nicht mehr auf einen fairen Prozess verlassen kann.

Erica Zingher
berichtet in der taz über den Streit zur Presseförderung. Die Bundesregierung will nur Zeitungen und Anzeigenblätter mit 220 Millionen Euro fördern. Dagegen legen die Krautreporter rechtliche Schritte ein: "Im aktuellen Modell für die Presseförderung wird das Geld nach dem Gießkannenprinzip verteilt. Wer eine hohe Reichweite und Auflage hat, erhält Subventionen. 'Nur Verlage, die drucken, werden gefördert. Wir und viele andere rein digitale Medien werden benachteiligt', sagt Krautreporter-Vorstand Leon Fryszer der taz. Die Förderung greife also in den freien Wettbewerb der Medien und somit in die Pressefreiheit ein. 'Das sollte sie nicht.'"

9punkt - Die Debattenrundschau vom 08.04.2021 - Medien

Die Krautreporter ergreifen rechtliche Schritte gegen den Plan der Bundesregierung, bestimmte private Medien - nämlich Zeitungen und Anzeigenblätter - mit fast einer Viertelmilliarde Euro zu subventionieren. Die Bundesregierung möchte diesen Plan noch ganz eilig vor den Bundestagswahlen verabschieden. Gegenüber ihren Lesern begründen die Krautreporter ihren Schritt so: "Wir haben uns diesen Schritt gut überlegt. Zu den Grundwerten von Krautreporter gehört es, dass wir stets eine konstruktive Haltung einnehmen. Deswegen geht es uns nicht darum, anderen Medienunternehmen zu schaden. Wir sind auch nicht gegen jegliche Förderung von Journalismus. Aber wir sehen es als unsere Pflicht an, uns gegen diese Verletzung der Pressefreiheit und die Verzerrung des publizistischen Wettbewerbs durch den Staat zu wehren."

Vertreten werden die Krautreporter von dem Anwalt Wolfgang Spoerr, der die Diskriminierung durch die einseitige Förderung so beschreibt: "Krautreporter steht beim Verkauf digitaler Abonnements in direktem Wettbewerb mit den geförderten Presseverlagen, ist aber als Anbieterin eines digitalen, verlagsunabhängigen Magazins, das nur im Intenet erscheint, von der Förderung ausgenommen."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 01.04.2021 - Medien

Zumindest für Alphajournalisten ist Substack das Ding. Die Plattform erlaubt es Autoren, Newsletter zu veröffentlichen und Nutzer nach Belieben dafür bezahlen zu lassen. Gerade prominente Mavericks baden seitdem im Geld. Für die Financial Times hat Jemima Kelly etwa mit Glenn Greenwald gesprochen (Link über diesen Tweet), der nach Querelen sein Magazin The Intercept verlassen hat und seine superlinken Verlautbarungen seitdem auf Substack publiziert. Greenwald "hat zwischen 20.000 und 40.000 zahlende Abonnenten, von denen jeder mindestens 5 Dollar pro Monat beiträgt. Nachdem Substack seinen üblichen Anteil von zehn Prozent abgezogen hat und nach Abzug von Gebühren für die Zahlungsabwicklung bleiben Greenwald nach meinen Berechnungen zwischen 80.000 und 160.000 Dollar pro Monat, oder etwa 1 bis 2 Millionen Dollar pro Jahr. Nicht schlecht für einen einfachen Tastenknecht. 'Es ist eine Menge', bestätigt Greenwald. 'Es ist deutlich viel mehr Geld, als ich jemals zuvor im Journalismus verdient habe.'" Prominente Substack-Newsletter-Autoren sind heute etwa auch Andrew Sullivan oder Bari Weiss. Auch Yascha Mounks Magazin Persuasion läuft über Substack.

Außerdem: Die Welt beschenkt sich zum 75. Geburtstag mit einer kleinen Serie. Thomas Schmid erinnert an die Anfänge der Zeitung, in deren Untertitel einst noch "Überparteiliche Zeitung für die gesamte britische Zone. Veröffentlicht unter Zulassung durch die britischen Behörden" stand. Ebenfalls in der Welt wirft Ulf Poschardt vor allem den Öffentlich-Rechtlichen vor, zu populären "moralischen Lehranstalten" geworden zu sein, und konstatiert: "Der Vertrauensverlust der Medien in den vergangenen Jahren hat große Kollateralschäden in der Debattenkultur angerichtet. Es ist eine schlechte Entwicklung, die am Ende zu amerikanischen Verhältnissen führen könnte: einer gespaltenen Gesellschaft, in der eine Seite der anderen misstraut und es keine gemeinsame Sprache mehr über die Wirklichkeit gibt. Das sind Vorzeichen eines kulturellen Bürgerkriegs."

Julia Jäkel hört als Chefin von Gruner + Jahr auf - und zwar ganz freiwillig, melden Claudia Tieschky und Caspar Busse erstaunt in der SZ. Ist es bei Bertelsmann doch sonst eher üblich, "Führungskräfte gegen großzügige Abfindungen zu feuern", schreiben sie. Mehr bei Spiegel online.