Bücherbrief

Revolution in Gedanken

Die besten Bücher des Monats
08.06.2026. Die Bücher in unserem neusten Bücherbrief machen Mut, Spaß und klären auf: Heike Geißler schickt eine Kohlhaas-Wiedergängerin durch die Lande, um die Alltagstauglichkeit von Rebellion zu testen. Julia Webers feministische Hexe verzaubert uns in Rotkehlchen. Raha Nik-Andisch erzählt in Echtzeit vom Leben in Teheran. Stephen Greenblatt leuchtet mit Christopher Marlowe die Schattenseiten der Renaissance aus. Dies alles und mehr in unseren besten Büchern des Monats Juni. 
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Weitere Anregungen finden Sie in den Büchern der Saison vom Herbst 2025, Marie Luise Knotts Lyrikkolumne "Tagtigall", dem "Fotolot" von Peter Truschner, Angela Schaders Literaturkolumne "Vorworte", der Kolumne "Wo wir nicht sind" und in den älteren Bücherbriefen.


Literatur

Raha Nik-Andish
Teheran Tagebücher
Nachrichten aus einem belagerten Land
Ullstein Verlag. 96 Seiten. 16 Euro

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Raha Nik-Andish ist das Pseudonym eines im Iran lebenden Autors, der uns ein Buch schenkt, das es eigentlich nicht geben dürfte - eine Art Kassiber aus dem Iran von heute, in kürzester Zeit übersetzt von Asal Dardan. Raphael Geiger bespricht es für die SZ, obwohl er den Autor, der als schlecht bezahlter Kunstdozent und noch schlechter bezahlter Snapp!-Fahrer das Leben im Teheran der jüngsten Gegenwart dokumentiert, am liebsten nur zitieren möchte. Denn geradezu in Echtzeit notiert Nik-Andish die Geschichten seiner Fahrgäste und die Ereignisse im Iran, beginnend beim aktuellen Krieg zurück bis hin zum Zwölftagekrieg im vergangenen Juni, erfahren wir. Geiger liest von Gewalt, Massakern, Protesten oder dem Leben ohne Internet derart konkret, als wäre er selbst dabei gewesen. Ein wichtiger "Ausbruch" aus der Stummheit, meint er. Ein "Panorama des Mutes, aber auch der Trauer", das so viele Alltagsdiagloge enthält, dass sich der "Eindruck großer Vielstimmigkeit" ergibt, lobt Marlen Hobrack bei radiodrei.

Heike Geißler
Michaela Kohlhaas
Roman
Suhrkamp Verlag- 253 Seiten. 24 Euro

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Kein kleines Vorbild, an dem sich Heike Geißler hier misst und doch gelingt es prächtig, wie uns die Kritiker versichern: Aus Kleists Michael Kohlhaas wird Michaela, eine Leipziger Friedhofsverwalterin, die aus ihrem Leben ausbricht, mundraubend und zunehmend verwahrlost mit dem Planwagen durch Sachsen zieht und von der Bevölkerung als Aussätzige behandelt wird. Und doch haben wir es hier mit einer "großen Parabel" auf (weibliche) Selbstermächtigung zu tun, verspricht Paul Jandl, der in der NZZ unbedingt zur Lektüre rät: Nicht nur wegen der subtilen Komik des Romans oder weil Geißlers Michaela zum "Spiegel unserer Abstiegsängste" wird, sondern weil die Leser Teil einer "Revolution in Gedanken" werden. In der FR warnt Judith von Sternburg: Das Buch hat es in sich, ist radikal und erschütternd und doch menschlich und einfach notwendig. Und für den in der FAZ rezensierenden Literaturwissenschaftler Steffen Martus ist dieser "Test auf die Alltagstauglichkeit der Rebellion" der beflügelndste Aufruf zum Widerstand, den die deutsche Literatur derzeit zu bieten hat.

Lara Rüter
Affenliebe
Carl Hanser Verlag. 288 Seiten. 25 Euro

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"Ich liebe ihre List, ihre Verspieltheit, ihre Gier, ihre Wut, ihre Freude und ihre Streits", schwärmt Lara Rüter, Autorin und mehrere Jahre lang wissenschaftliche Mitarbeiterin im Leipziger Zoo, von jenen Lebewesen, die ihr während ihrer Arbeit dort besonders ans Herz gewachsen sind und denen sie dann auch ihr erstes Buch gewidmet hat. In "Affenliebe" erzählt sie, wie die Arbeit mit den Affen ihren Blick auf sich selbst und ihr Menschsein veränderte, wie man mit den Primaten kommuniziert und warum man immer noch nicht so genau weiß, was Affen eigentlich denken. Die Kritiker sind hingerissen: Eine "literarische und intellektuelle Glanzleistung" jubelt Meike Feßmann im Dlf Kultur. In der überaus gelungenen und eigensinnigen Verwebung von Affenporträts und Überlegungen zur eigenen Biografie sieht die Rezensentin eine Erprobung des Essays als "Schutzraum". Marie Schmidt schätzt in der SZ, wie Rüter mit Blick auf die Affen über die Problematiken des menschlichen Zusammenlebens nachdenkt, ohne sich in "übergriffigen Analogien" zu verlieren. Dass sich Menschen und Affen ähneln "wie Rührung und Berührung" lernt die ebenfalls begeisterte taz-Kritikerin Marielle Kreienborg, die in diesen "poetischen Analysen" außerdem kluge Reflexionen über Liebe und Gesellschaft erkennt - ein "bahnbrechendes Lesevergnügen", meint sie. 

Kiran Desai
Die Einsamkeit von Sonia und Sunny
Roman
S. Fischer Verlag. 752 Seiten. 28 Euro

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Zwanzig Jahre lang hat die indische Schriftstellerin Kiran Desai an diesem Roman gearbeitet, und es hat sich gelohnt, versichert nicht nur Christiane Lutz in der SZ. Über mehr als 700 Seiten erzählt die Bookerpreisträgerin und Partnerin von Orhan Pamuk die Geschichte von Literaturstudentin Sonia und Journalist Sonny, die als Sprösslinge reicher indischer Familien in den USA leben, sich in ihrer Heimat aber erstmals begegnen und dort feststellen, dass ihre Großeltern sie einst miteinander verheiraten wollten. Vordergründig folgen wir der On-Off-Liebesgeschichte der beiden, die durch Indien, die USA, Mexiko und auch nach Venedig führt. Aber der Roman ist so viel mehr, verspricht Lutz: Mittels "fantasievoller" Wendungen und einem üppigen Figurenensemble erkundet Desai das Gefühl der Einsamkeit, der "Unbehaustheit" in einer globalisierten Welt, beleuchtet dabei den Einfluss von Klasse und sinniert darüber, ob und wie Mystik, Aberglaube, Literatur oder Kunst Sinn stiften können. Mehr noch: Der überschäumende, witzige und rasant mit Tempi und Genres spielende Roman lässt immer wieder auch verschiedene Gruppen einandern kritisch betrachten, so Lutz: Ost-West, Arm-Reich, Mann-Frau, Alt-Jung. In der FAZ lobt Tobias Döring vor allem den großen erzählerischen Atem, die lebendigen Szenen und den "souveränen Realismus" des Romans, der ihn an die große Erzähltradition des 19. Jahrhunderts erinnert.

Julia Weber
Weil ich Ruth bin
Roman
Limmat Verlag. 464 Seiten. 28 Euro

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Auch die in Tansania geborene und in Zürich aufgewachsene Autorin Julia Weber hat ganze zehn Jahre an ihrem Roman geschrieben, erzählt sie Leonie C. Wagner im NZZ-Gespräch. Manchmal habe sie sogar das Gefühl, dass ihre Ruth neben ihr sitze. Und man wünscht sich tatsächlich ein wenig, dass die faszinierende Persönlichkeit aus Webers Roman echt wäre. Schon als Baby ist Ruth etwas ganz besonderes, sie wird mit einem dichten Fell geboren, riecht außergewöhnlich gut und hat eine beruhigende Wirkung auf andere Menschen. FR-Kritikerin Judith von Sternburg ist eingenommen von der Magie und Sinnlichkeit dieser Geschichte: Als Erwachsene verliert Ruth ihr Fell, dafür entwickelt sie die Fähigkeit, Menschen in ihr Wunschtier zu verwandeln, weshalb sich zahlreiche Menschen zu Einzelaudienzen bei ihr einfinden, um als Schmetterlinge, Rotkehlchen oder auch als Regenwürmer dem Alltag für kurze Zeit zu entfliehen. Simon Leuthold ist im SFR hingerissen von dieser "modernen, feministischen Hexe", die übrigens auch fiese Mitmenschen per Magie gegen Wände schleudern kann. Für Dlf-Rezensent Christoph Vormweg liegt der Reiz dieser Geschichte weniger im Märchenhaften, als in ihrer inneren Dynamik und Spannung. Da ist Literatur als überzeugende, in rhythmische Prosa gegossene existenzielle Erkundungsarbeit, lobt Vormweg.


Sachbuch

Francis Fukuyama
Der letzte Mensch
Wohin steuert die Welt?
Hoffmann und Campe Verlag. 272 Seiten. 26 Euro

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Es mag kaum eine Phrase geben, die häufiger zitiert und kritisiert wurde als Francis Fukuyamas "Ende der Geschichte". Wie wir wissen, lag Fukuyama falsch - die liberale Demokratie hat sich nicht endgültig durchgesetzt. Der amerikanische Politikwissenschaftler bleibt trotzdem dabei, wie wir aus vielen Interviews und seinem neuen Buch erfahren (unsere Resümees). Die meisten hätten seinen Aufsatz nie zu Ende gelesen, verteidigt er sich: Nach dem Ende der Geschichte sei der letzte Mensch gekommen, der aus Langweile, weil Gerechtigkeit und Wohlstand erreicht seien, gegen Frieden und Demokratie kämpfe. Nicht gerade überzeugend, findet Jens Balzer im Dlf Kultur, diese Memoiren liest er dennoch mit Gewinn, und zwar weil Fukuyama die liberale Demokratie aus einer konservativen Position heraus verteidigt. Er schreibt gegen Staatsverächter sowohl auf Seiten der Rechten als auch der postmodernen Linken an, besonders gegen Trump und dessen Versuche, die USA in eine Oligarchie zu verwandeln, nimmt er Stellung. Als Gegenmittel empfiehlt Fukuyama etwa, wieder zu "lernen, die Bürokratie zu lieben", denn diese stabilisiere das Gemeinwesen. Balzer findet das originell. Auch Welt-Kritiker Marc Reichwein lobt den Band. Hingewiesen sei auch auf ein Buch des Politikwissenschaftlers und Ökonomen Philip Manow, der neue "Spaltungslinien" (bestellen) in den europäischen Gesellschaften diagnostiziert, die die üblichen rechts-links-Zuordnungen sinnlos machen: Die AfD beispielsweise kombiniere heute "das kulturell Rechte mit dem ökonomisch Linke", erklärte er im Interview mit der Zeit, während die Linke heutzutage oft nur noch kulturell links sei, ökonomisch aber eher rechts, also für Globalisierung sei.

Stephen Greenblatt
Dunkle Renaissance
Wie Shakespeares größter Rivale Christopher Marlowe die Konventionen sprengte und die Literatur revolutionierte
Siedler Verlag. 416 Seiten. 28 Euro

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Wäre Shakespeare so früh gestorben wie Christopher Marlowe, würden wir uns heute vor allem an letzeren erinnern, glaubt der amerikanische Literaturwissenschaft Stephen Greenblatt im Gespräch mit der FAZ (unser Resümee). Nach mehreren Büchern über Shakespeare widmet er nun Shakespeares größtem Rivalen eine Biografie - was für ein Glück, jubelt Eckart Goebel in der Welt, der das Buch gar nicht genug loben kann: In dem so spannend und mitreißenden Pageturner, den er am liebsten verfilmt sehen würde, liest der Kritiker von Skandalen, religiösem Fanatismus und Mord, vor allem aber folgt er dem rasanten Leben eines Spions, Außenseiters und Genies. Ein großes Buch über einen großen Dramatiker, das die Schattenseiten der Renaissance historisch und literatisch ausleuchtet, schließt Goebel. Und in der New York Times meint der Historiker Jonathan Healey: "'Dunkle Renaissance' ist eine grandiose Lektüre. Das Buch ruft die Angst und Gefahr des elisabethanischen Englands wach, wo Herzöge durch eine Vergiftung tot umfallen und wo niemandem vertraut werden kann, am wenigsten der Regierung."

Stefano Bottoni
Orbán
Die Biografie
alhambra press. 368 Seiten. 34 Euro

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Es gab mal eine Zeit, da sympathisierte der italo-ungarische Historiker Stefano Bottoni durchaus mit Victor Orbán und der Fidesz-Partei, wie er während einer Buchvorstellung seiner neuen Biografie im Bruno Kreisky Forum in Wien unumwunden zugab. Für die Quellenlage von Bottonis Buch ist das tatsächlich ein Glücksfall, denn der Osteuropa-Experte kennt viele Familien im Umfeld der Fidesz-Partei und profitiert in seinem Buch so von einem Insider-Wissen, das vielen verwehrt bleibt. Warum aber jetzt, nachdem Fidesz nach sechzehn Jahren endlich den Platz räumen musste, eine Orbán-Biografie lesen? Zweifellos ist der ungarische Politiker eine der "interessantesten politischen Figuren dieser Zeit", hält Alexander Haneke in der FAZ nach der Lektüre des Buches fest. Bottoni versuche weniger die inneren Antriebe Orbáns zu verstehen, sondern vollziehe detailliert seinen Wandel vom Liberalen, der er in den Neunzigern und noch bis Mitte der Nullerjahre war, zum antiliberalen Rechtspopulisten nach. Klug las der Politiker die Zeichen der Zeit, verstand, dass der Sozialismus nicht aus den Köpfen der Menschen verschwunden war, dass das Bedürfnis der Menschen nach Sicherheit eine Grundlage für einen autoritären Umbau des gesamten Staates bot, lernt Haneke. SZ-Rezensentin Verena Mayer schätzt vor allem, dass Bottoni die großen politischen Linien in den Blick nimmt: So gelingt ihm eine umfassende Analyse des "Systems Orbán", das zugleich natürlich ein Lehrstück für unsere Zeit ist, weil es zeigt, dass Demokratie nur dort bestehen kann, wo man an sie glaubt. Hingewiesen sei auch auf Martin Adams Buch "Eksperyment" (bestellen), das den Aufstieg der rechtspopulistischen PiS-Partei in Polen in den Blick nimmt. 

Stefan Hentz
Miles Davis. Sound eines Lebens
Leben und Werk der Jazzlegende
Reclam Verlag. 383 Seiten. 32 Euro

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Miles Davis hat in seinem Leben eigentlich alles erreicht, was man sich als Musiker wünschen kann, erinnert der Autor Stefan Hentz im NDR-Interview: Er war erfolgreich, irgendwann auch reich, sein Charisma, sein Ideenreichtum und sein Fleiß überzeugten sein Publikum. Und doch fühlte er sich als schwarzer Mann in einer von Weißen dominierten Gesellschaft nie als gleichwertig anerkannt. Eine Schlüsselepisode in seinem Leben trug sich vor dem New Yorker Club "Birdland" zu, wo ihn zwei Polizisten des "Herumlungerns" bezichtigten, als er vor seinem eigenen Konzert noch eine Zigarette rauchte, und ihn dann willkürlich niederschlugen - die Bilder des blutbespritzten Hemdes gingen um die Welt. Gerade diese Seite von Davis' Leben ist hochaktuell, aber die Kritiker können Hentz' neuer Biografie über die Jazzlegende auch noch viele andere spannende Aspekte abgewinnen: In der NZZ freut sich Christoph Wagner über ein präzise recherchiertes Buch, in dem er das Leben der Jazzlegende vom Aufwachsen in St. Louis, dem Aufstieg in der Jazzszene New Yorks, unter anderem an der Seite Charlie Parkers, nachvollziehen und dabei Davis' musikalischem Weg nachverfolgen kann. Auch die Jahre, die Davis in Drogen und Skandale abstürzte, zeichnet Hentz nach - bis der Musiker sich als Funkjazzer noch einmal neu erfindet. In der FR freut sich Hans-Jürgen Linke über "reichhaltige, originelle und metaphorisch genaue Beschreibungen" von Davis' musikalischer Entwicklung. 

William Dalrymple
Anarchie
Der verhängnisvolle Aufstieg der East India Company. 1600-1874
C.H. Beck Verlag. 597 Seiten- 38 Euro

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Die Geschichte eines "Monstrums eigener Art" erzählt der schottische Reiseschriftsteller und Historiker William Dalrymple in seinem neuen Buch, das unter anderem FAZ-Kritiker Andreas Kilb mit großem Interesse gelesen hat: Im Namen Englands eroberte die East India Company als private Kaufmannsgesellschaft im 17. und 18. Jahrhundert einen ganzen Subkontinent. Spannend findet Kilb das vor allem, weil der Autor als Verwandter von Königin Camilla zwar die eurozentrische Perspektive kennen dürfte, aber den Blick dennoch weite auf unveröffentlichte indische Quellen und seine eigenen Lebenserfahrungen in Indien. So wird das Buch über die britische Ostindien-Kompanie laut Kilb zur umfassenden Unternehmensgeschichte, die den "unwahrscheinlichen Aufstieg" der Kompanie, ihrer Player und Konkurrenten en detail und mit viel Sinn für Dramatik vorstellt, aber eben ohne "Orientalismus"-Dünkel, wie der Kritiker versichert. Als mitreißenden historischen "Pageturner" zwischen Kontor und Schlachtfeld, der außerdem klug patriotische Mythen entlarvt, lobt Maya Jasanoff das Buch im Guardian. Im Dlf Kultur findet es Andrea Roedig vor allem als Geschichte über den Aufstieg des ersten "multinationalen Unternehmens" der Welt interessant und mit Blick auf die Gegenwart äußerst lehrreich.

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