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Büchern der Saison vom
Herbst 2025, Marie Luise Knotts
Lyrikkolumne "Tagtigall", dem
"Fotolot" von Peter Truschner, Angela Schaders
Literaturkolumne "Vorworte", der Kolumne "Wo wir nicht sind" und in den älteren
Bücherbriefen.
Literatur
Dana von SuffrinToxibabyRoman
Kiepenheuer und Witsch Verlag. 240 Seiten. 23 Euro
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Selten hat uns ein Bücherfrühling so viele Liebesgeschichten beschert. Und sie könnten unterschiedlicher nicht sein! Der witzigste, oder wie Carsten Otte in der
taz findet, "
wildwitzigste" Roman ist sicher Dana von Suffrins "Toxibaby", der von der On-Off-Beziehung der Millenials Herzchen und Toxi erzählt. Dabei klingt das Setting erstmal gar nicht so lustig: Herzchen ist privat von vererbten jüdischen Schuldgefühlen geprägt, als Autorin im Kulturbetrieb mit Antisemitismus konfrontiert und von Philosemitismus genervt, in ihrer Beziehung zum paranoiden, suchtkranken Toxi erlebt sie zudem psychische Gewalt. Aber der Biss, mit dem Suffrin all das persifliert, sucht seinesgleichen, finden die Kritiker: Für
FR-Rezensentin Judith von Sternburg ist dieser schmale, in Endlossätzen geschriebene Romane daher auch eines der "
verrücktesten und zeitgenössischsten" Bücher der Saison. In der
FAZ reitet Katharina Teutsch dank des frischen Sounds gern mit den beiden Helden auf einer "emotionalen Monsterwelle". Und in der
SZ attestiert Rezensentin Sara Peschke Suffrin gar einen
gesellschaftsdiagnostischen Blick, der die einzelne Beziehung in den Kontext der Weltgeschichte setzt. Von einer frischen
"Liebe" (
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Thomas Hettche: Besonders macht den Roman, dass Hettche
alle Elemente der Liebe auslotet, findet Jörg Magenau im
Dlf Kultur: Sprache, Zeitlichkeit und Sinnlichkeit. Nicht zuletzt sei auf
Siri Hustvedts von allen Zeitungen hochgelobte, unter dem Titel
"Ghost Stories" (
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Helene BukowskiWer möchte nicht im Leben bleibenRoman
Claassen Verlag. 384 Seiten. 24 Euro
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Die 1961 in Leipzig geborene Klavierschülerin Christina, die ein Musikinternat in Berlin besuchte, in Moskau studierte, schließlich unter dem Drill in der DDR sowie am Zwang zu parteitreuer Musikinterpretation zerbrach und sich nach einer beruflichen Demütigung das Leben nahm, gab es wirklich. Helene Bukowski hat sich Christinas Leben über deren Nachlass, Fotos, Kassetten und Aufzeichnungen erschlossen, und in eine so
stille wie disziplinierte Mischung aus Dokumentation und Projektion gebracht, lobt
FAZ-Kritiker Jan Brachmann: Ohne den Freitod der Pianistin zu dramatisieren, getragen von "
zärtlich kühler"
Zuneigung, gelangt Bukowski laut Brachmann zu einer einfühlsamen, mitunter verspielten Darstellung eines tragisch verlaufenden Lebens. Berührend findet auch Timo Posselt in der
FAS den Roman, vor allem wegen der Du-Form, mit der die Autorin Lücken und Zweifel offenlege und Parallelen zur eigenen Nachwendeidentität ziehe. So wird aus biografischer Recherche eindrucksvolle Literatur über ostdeutsche Prägung, meint er. Viel Lob gab es auch bei den Kritikern in
Zeit, taz, SZ und
Dlf.
Safae el KhannoussiOroppaRoman
Carl Hanser Verlag. 352 Seiten. 26 Euro
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Selten werden Debüts mit so viel Medienrummel angekündigt, wie dieser Roman der marokkanischen Schrifstellerin Safae el Khannoussi - aber durchaus verdient, wie die meisten Kritiker versichern: In einen wahren
Leserausch versetzt wird etwa
SZ-Rezensentin Christiane Lutz, wenn sie sich mit diesem chaotischen Roman auf die Suche nach der spurlos verschwundenen jüdisch-marokkanischen Künstlerin begibt. Wie in einer
Zirkusrevue eine Nummer nach der anderen präsentiert wird, so Lutz, tischt Khanoussi Handlungsstränge, Orte und Figuren, darunter viele abstruse Gestalten von den Rändern Europas auf. Mitunter anstrengend, aber
immer betörend findet Lutz das. Auch
FR-Kritiker Stefan Michalzik kann sich der Spannung des Romans nicht entziehen, der ihm vom
Marokko der Achtziger ebenso erzählt wie von Liebe, zerstörten Träumen oder einer Beziehung zwischen Opfer und Folterer. "Wenn die neue europäische Literatur so aussieht, dann bitte mehr davon", jubelt Mladen Gladic gar in der
Welt. Und der
FAZ-Rezensent Alexander Košenina, der das
Hörbuch (
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Sinnlichkeit und Farbenpracht" führen. Nur im
Dlf Kultur meint ein enttäuschter Maximilian Mengeringhaus: Die postkoloniale Perspektive ist zwar da, setzt aber statt auf Tiefe eher auf Klischees.
Jacqueline HarpmanIch, die ich Männer nicht kannteRoman
Klett-Cotta Verlag. 224 Seiten. 24 Euro
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Eine merkwürdige Wiederentdeckung erreicht uns mit diesem im französischsprachigen Original im Jahr 1995 erschienenen Roman der belgischen Autorin und Psychoanalytikerin Jacqueline Harpman. Ganz zu fassen kriegen die Kritikerinnen - nur Frauen haben das Buch besprochen - den Roman denn auch nicht,
spektakulär,
verstörend,
irritierend und berührend finden sie ihn dennoch. Viel passiert gar nicht: Die Ich-Erzählerin, die hier in Form eines Memoirs erzählt, wächst gemeinsam mit 39 anderen Frauen ohne Erinnerungen in einem unterirdischen Käfig auf, plötzlich finden sie den Schlüssel und somit den Weg ins Freie, wo sie absolute Leere erwartet. Die Rezensentinnen zerbrechen sich die Köpfe: Verarbeitet Harpman mit dieser Dystopie ihre
Erfahrung als Holocaust-
Überlebende, fragt sich etwa Christiane Lutz in der
SZ. Oder geht es um
Unterdrückung bzw. darum, wie Frauen sich in Extremsituationen zurechtfinden, überlegt Judith von Sternburg in der
FR. Wie auch immer: Dieser an Kafka und Marlene Haushofer erinnernde Roman, der existenzielle Fragen über das Leben stellt, ist in jedem Fall ein
Meisterwerk, das lange nachhallt, versichert uns Marie-Luise Goldmann in der
Welt.
Iryna FingerovaZugwindRoman
Rowohlt Verlag. 304 Seiten. 24 Euro
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Die ukrainische Ärztin, Journalistin und Schriftstellerin Iryna Fingerova kam mit Mann und Kind noch vor der russischen Invasion nach Deutschland - genau wie Mira Lehmann, die Heldin ihres Romans. Es scheint also Fingerovas eigene Geschichte zu sein, die hier erzählt wird, vermuten die Kritiker. Der ausbrechende Krieg in ihrer Heimat bringt Miras Leben im Exil durcheinander, fortan stehen ukrainische Patienten mit ihren traurigen Schicksalen Schlange vor ihrer Arztpraxis: "
Die Welt ist am Arsch!", ruft Mira denn bald auch aus - und lässt sich doch nicht unterkriegen, sondern beschließt, das Leben zu genießen. Mal zornig, mal schwermütig, mal
trotzig heiter und übermütig, dann wieder todernst schreibt sie über das ihr deutsches Exil, verrät
NZZ-Kritikerin Ilma Rakusa, die gar nicht genug bewundern kann, wie humorvoll und gedankenreich Fingerova Fragen von Identität, Religion und Heimat verhandelt. Auch
FR-Kritiker Christian Thomas verneigt sich vor dem Witz der Autorin, auch wenn sie
ernstere Töne anschlägt in jenem Teil, der von ihrer in der Welt verstreuten Familie, ursprünglich Juden aus Odessa, berichtet.
Sachbuch
Ines GeipelLandschaft ohne ZeugenBuchenwald und der Riss der Erinnerung
S. Fischer Verlag. 336 Seiten. 25 Euro
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Einem ungeheuer wichtigen Kapitel deutsch-deutscher Geschichte widmet sich die auf DDR- und Gewaltgeschichte spezialisierte Publizisten Ines Geipel mit diesem Buch: Den
Mythos kommunistischer Heldenhaftigkeit im Konzentrationslager Buchenwald zerlegt Geipel in seine Einzelteile, wenn sie auf Grundlage umfangreichen, hauptsächlich DDR-internen Quellenmaterials nachzeichnet, wie kommunistische Funktionshäftlinge im Lager aktiv mit der SS kollaborierten: Probates Mittel war "Abspritzen", tödliche Injektionen, die oft
von Insassen verabreicht wurden, die der im Lager sehr starken Kommunistischen Partei angehörten, erzählt Geipel im
FAZ-Interview (
unser Resümee). Die Kritiker besprechen das Buch mit ungebrochenem Interesse: Dass Geipel neben der systematischen Verschleierung von Fakten in der DDR auch die "Entkonkretisierung" des
Erinnerns im Westen nicht außer acht lässt, lobt Tania Martini in der
FAS. Keineswegs geht es der Autorin um politische Aufrechnung - und doch hat die "Ungleichzeitigkeit" der Aufarbeitung der Nazi-Zeit in Ost und West für Geipel viel mit der immer größer werdenden Kluft heute zu tun, ergänzt Angela Gutzeit zustimmend im
Dlf. Auch
SZ und
Welt empfehlen das Buch.
Paul IngendaayEntscheidung in SpanienDer große Kampf der Literatur 1936-1939
C.H. Beck Verlag. 352 Seiten. 28 Euro
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Der
Spanische Bürgerkrieg gehört zu den ganz wenigen Kriegen, dessen Geschichte die Verlierer geschrieben haben, hält Paul Ingendaay in seinem Buch über die Journalisten, Künstler und Intellektuellen fest, die mit "Waffe, Stift und Fotoapparat" loszogen, um Spanien gegen die Faschisten zu verteidigen.
Aus sechzig Ländern kamen sie, unter ihnen unzählige berühmte Namen wie Martha Gellhorn, Robert Capa, Arthur Koestler, Pablo Picasso, Egon Erwin Kisch, Simone Weil, George Orwell, Heinrich und Thomas Mann, um nur einige zu nennen. Für Marko Martin (
Dlf Kultur) ist es der besten Einstieg in die Geschichte des Spanischen Bürgerkriegs: Das Buch glänzt mit
prägnanten Interpretationen und weitet sich aus zu einer lehrreichen "Intellektuellen-Geschichte" des 20. Jahrhunderts über Mut, Verrat und Solidarität, lobt er. Jana Fuchs sieht in der
FR einen direkten Bezug zur Gegenwart, denn Ingendaay stelle mit seinen psychologischen Porträts, etwa den Schilderungen von Thomas Manns Zurückhaltung oder der
Desillusionierung Simone Weils über die Taten der eigenen Leute, zeitlose Fragen: Wie würden wir uns in einer Kriegssituation verhalten? Wären wir
mutig,
feige,
skrupellos? Würden wir die eigene Haut retten oder für eine größere Sache vielleicht sogar den Tod riskieren? Ein Buch, das weit über die Vergangenheit hinaus Gültigkeit besitzt, so das allgemeine Fazit.
Marie-Janine CalicBalkan-Odyssee, 1933-1941Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa
C.H. Beck Verlag. 383 Seiten. 28 Euro
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Dass der
Balkan als Ort, der vielen Flüchtlingen aus Nazi-Deutschland in den Dreißiger Jahren Schutz bot, bisher von der Exilforschung komplett ignoriert wurde, liegt auch an bestimmten Vorurteilen dieser Region gegenüber, meint die Historikern
Marie-Janine Calic im
Dlf Kultur-
Gespräch. In westlichen Vorstellungswelten sei Südosteuropa eher als konfliktreiche Region abgespeichert, die Tatsache, dass Länder wie das ehemalige Jugoslawien, Rumänien oder Griechenland Zehntausenden Flüchtlingen während der NS-Zeit Schutz boten, sei für manche erstmal eine überraschende Perspektive. Kein Wunder also, dass Calic für ihr Buch den
Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse erhalten hat, füllt sie doch damit eine riesige Lücke in der Forschung. Aber nicht nur deshalb sind die Kritiker begeistert: Der Historiker Florian Keisinger ist in der
NZZ angetan davon, wie sie Einzelschicksale mit dem historischen Kontext verknüpft. So erzähle sie nicht nur "Exilgeschichte", sondern auch eine spannende politische und kulturelle Geschichte der Region. Doris Akrap hebt in der
taz die lebensnahe Schreibweise Calics hervor. "Detektivischen Spürsinn", vor allem in der Quellenarbeit, attestiert
FAZ-Kritiker Michael Martens der Autorin und stellt außerdem viele
Bezüge zur Gegenwart fest, die das Buch äußerst aktuell machen. Hingewiesen sei hier außerdem nochmal auf
Susanne Heims Buch
"Die Abschottung der Welt" (
bestellen), die schildert, wie viele Länder das Asyl für jüdische Flüchtlinge verweigerten (mehr in unserem
Vorgeblättert).
Mahmoud JarabaDie Clans aus al-RashidiyaArabische Familien und ihre kriminellen Netzwerke
C.H. Beck Verlag. 208 Seiten. 20 Euro
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Hierzulande wissen wohl die wenigsten, wo das Dorf
Al-Rashidiya liegt. Dabei kommen aus diesem Ort im
Südosten der Türkei die mächtigsten unter den kriminellen arabischen Clans stammen von dort: al-Zein, Rammo, Miri, Omeirat, Ali Khan. Der Ort hat auch heute noch eine geradezu
mythische Bedeutung als Zentrum von Macht und Herrschaft, schreibt der Politikwissenschaftler
Mahmoud Jaraba. Ausgehend von den Erkenntnissen des Islamwissenschaftlers Ralph Ghadban taucht Jaraba in die
Welt der Clans ein, führt Interviews mit Mitgliedern, versucht zu analysieren und zu verstehen.
FAZ-Rezensent Reiner Burger findet Jarabas Buch äußerst lehrreich, das sich auf die Generation der in Deutschland geborenen Familienmitglieder konzentriert und zu diesem Zweck auch
neue Quellen wie etwa Social Media auswertet. Die Bindungskraft der Clans ist seiner Darstellung zufolge im Schwinden begriffen, was jedoch nicht heißt, dass Clankriminalität kein Problem mehr ist, ganz im Gegenteil können die eher projektbezogenen, auf Sichtbarkeit und Prestige abzielenden Aktivitäten jüngerer Krimineller fast noch gefährlicher sein. Auch Arno Orzessek (
Dlf Kultur) findet es sehr interessant, wie Jaraba mit den soziohistorischen Methoden Pierre Bourdieus vorgeht und dabei
Ausgrenzungserfahrungen dokumentiert, aber auch kriminelle Geschäftsmethoden aufdeckt oder das einst strikt patriarchale und auch heute noch oft sehr ungleiche Geschlechterverhältnis untersucht.
Thomas Arnold, Thomas FuchsDas unersättliche SelbstPhänomenologie des Narzissmus
Suhrkamp Verlag. 200 Seiten. 28 Euro
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Im ICD 10, dem internationalen Klassifikationssystem für medizinische Diagnosen, galt die narzisstische Persönlichkeitsstörung noch als eigenständige Diagnose, im ICD 11 wurde sie nun gestrichen. Vielleicht weil Narzissmus längst zur
Gesellschaftsdiagnose geworden ist? Der Philosoph Thomas Arnold und der Psychiater Thomas Fuchs versuchen sich dem Begriff nun
phänomenologisch zu nähern - und das ist dringend nötig, gibt es doch längst einen "Trend zur Frivolisierung", wie Eckard Goebel in der
Welt seufzt. Beginnend bei
Ovids Metamorphosen über Theorien von Freud, Kohut, Kernberg und vielen anderen bis hin zu jüngsten Untersuchungen, aber auch mit Blick auf Phänomene wie Verschwörungstheorien,
Populismus oder Faschismus legen die Autoren nicht nur dar, wie unsere Kultur Narzissmus begünstigt. Sie analysieren auch, worunter Narzissten leiden und welche therapeutischen Optionen es gibt. Dass Arnold und Fuchs den Narzissmus zwar als "Grundfigur des Selbst- und Weltverhältnisses, die die gegenwärtige Kultur in besonderem Maß charakterisiert" anerkennen, aber nicht normalisieren, lobt
Dlf-Rezensent Thorsten Jantschek. Als "brillante,
hochaktuelle"
Analyse, die den Narzissmus über die Idee des Unersättlichen auch an eine kapitalistische Logik bindet, empfiehlt Helene Rösch das Buch in der
FAS. Überraschend gute Nachrichten entnehmen wir indes dem Buch
"Einsamkeit" (
bestellen) der Psychologin
Maike Luhmann: So einsam wie angenommen sind wir - zumindest im Vergleich zu Vorzeiten - gar nicht. Zudem hebt sich das Buch angenehm von den vielen erzählerischen Veröffentlichungen zum Thema ab, weil es sich dem Thema wissenschaftlich nähert, meint Jens Jessen in der
Zeit.