Efeu - Die Kulturrundschau - Archiv

Musik

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Efeu - Die Kulturrundschau vom 27.02.2025 - Musik

Jens Uthoff porträtiert für die Jungle World den aus der Ukraine stammenden, derzeit im Exil in Köln lebenden Elektro-Musiker Oleh Shpudeiko, der für sein neues, an Hildegard von Bingen angelehntes Live-Projekt "Hildegard" mittelalterliche Musik aus seiner Heimat aufgreift. Es "ist ein für ihn typisches Werk, insofern es alte Klänge in die (politische) Gegenwart katapultiert. Es geht Shpudeiko auch darum, ukrainische Vokalmusik in Kontexten zu präsentieren, in denen man sie vielleicht nicht erwartet. 'Der traditionelle ukrainische Gesang und spezifisch ukrainische Musiken sind eigentlich nach der Unabhängigkeit erst wieder richtig aufgetaucht', sagt er. ... Lange habe das Sowjetregime versucht, der Ukraine eine vermeintlich volkstümliche Kultur zu oktroyieren - ländlich, kitschig, ohne jegliche Widersprüche. 'Erst seit 1991 gab es eine Art Renaissance dieser authentischen Gesangskultur.'" Hier ein Auszug:



Etwas spät (hier und dort resümierten wir erste Beiträge bereits vor über einem Monat) steigt die FAZ in die Debatte darüber ein, dass die im GEMA-Vorstand reichlich vorhandenen U-Musiker den E-Musikern deren privilegierte Ausschüttungsmodalitäten offenbar neiden und zu eigenen Gunsten eine Einebnung der Tantiemenansprüche durchsetzen wollen. "Ein Musikland wie Deutschland - jedes zweite Opernhaus, jedes zweite Orchester der Welt sind hier beheimatet - würde überhaupt nicht existieren, gäbe es nicht das Fundament der E-Musik", schreibt der Musikhistoriker Albrecht Dümling. "Auch die GEMA braucht den mäzenatischen Impuls zur Förderung solcher Werke, die nicht direkt auf Publikumserfolge setzen, sich vielleicht aber als dauerhaft erweisen. Die ästhetische Nachhaltigkeit ist katalogbildend. Sie führt zu bleibenden Werten und kommt damit den Autoren und ihren Nachfahren ebenso zugute wie den Verlagen und nicht zuletzt der GEMA. Eine nur auf Wirtschaftsfragen reduzierte Urheberrechtsgesellschaft hätte nicht nur ihren Sinn, sondern langfristig auch ihre Zukunft verloren."

Die selbst aus Belgrad stammende Pianistin Tamara Stefanovich schreibt in einem teils etwas sehr mäandernden VAN-Essay über die Lage junger Serben, die sich - unzufrieden mit der Korruption im eigenen Land, aufgrund der NATO-Bomben Ende des 20. Jahrhunderts aber auch gegenüber Europa skeptisch - "einer fatalistischen Sicht auf die Welt" hingeben. "Seit Jahren lade ich junge Musikerinnen und Musiker aus Ex-Jugoslawen zu mir ein und versuche ihnen zu helfen, als Studierende und professionelle Musiker:innen in Deutschland Fuß zu fassen. Es ist immer noch fast unmöglich. Bürokratie, wirtschaftliche Zwänge, Fragen der Mentalität und ein allgemeines Gefühl der Nichtzugehörigkeit - das sind Lasten, die mit Hoffnung aufgewogen werden müssen. Aber welche Hoffnung? Europa hat mit allen möglichen Herausforderungen zu kämpfen. Die Kultur hat weniger Platz denn je, und es ist keine Sicherheit für freiberufliche Musiker:innen in Sicht."

Weitere Artikel: Eleonore Büning freut sich in der NZZ über die Wiederentdeckung des Komponisten Friedrich Theodor Fröhlich in jüngsten Jahren. In seiner Klassik-Kolumne für den Tagesspiegel staunt Frederik Hanssen darüber, wie sehr sich seit Corona der Altersdurchschnitt im Klassikpublikum gesenkt hat.

Besprochen werden Joachim Kühns Jazzalbum "Échappée" ("ein erstaunliches Meisterwerk", findet Hans-Jürgen Linke in der FR), Cyndi Laupers Abschiedskonzert in Berlin (Tsp), ein Auftritt der Jazzmusikerin Nubya Garcia in Frankfurt (FR), ein Auftritt von Louise Alder in Frankfurt (FR) und Marineros Neo-Yachtrock-Album "La La La" ("Die Musik ist lasch und präzise zugleich, träumerisch und schwelgerisch", schreibt Karl Fluch im Standard).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 26.02.2025 - Musik

Tausend britische Musiker, darunter sehr namhafte wie Kate Bush und die Pet Shop Boys, protestieren mit dem gemeinsamen Konzeptalbum "Is This What We Want" dagegen, dass ihre Regierung weitreichende Liberalisierungen für generative KI ermöglichen will - zu hören ist auf dem Album entsprechend: nichts, bzw. der Raumklang von leeren Studios. "Auf dem zugehörigen Video fährt die Kamera durch ein - bis auf einen mittig platzierten Flügel - leeres Aufnahmestudio, klappernde Geräusche im Hintergrund lassen vermuten, dass auch in den übrigen Räumen gerade ausgeräumt wird", schreibt Helmut Mauró in der SZ. "Dass man die Verwendung von KI grundsätzlich verhindern kann, glaubt indes niemand mehr. Sie ist längst in diversen Aufnahme-Tools verbreitet, und auch mit dem kompletten Ersatz des musizierenden Künstlers durch animierte Bühnenfiguren hat man sich abgefunden. ... Was kann ein stummer Protest von Musikern schon ausrichten?"



Außerdem: Klaus Walter porträtiert in der FR den Musiker Jörn Elling Wuttke. André Boße schreibt auf Zeit Online zum Tod von Roberta Flack (weitere Nachrufe hier). Besprochen werden ein von Andris Poga dirigiertes Konzert des HR-Sinfonieorchesters mit Samuel Hasselhorn (FR), ein Berliner Konzert von Bibiza (Tsp), Chers Memoiren (online nachgereicht von der Welt) und das neue Album von Tate McRae (Standard).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 25.02.2025 - Musik

Die Feuilletons trauern um die Soul-Sängerin Roberta Flack, die im Alter von 88 Jahren gestorben ist. In ihrem Genre war sie eine "Außenseiterin", schreibt Edo Reents in der FAZ, und zwar "schon aufgrund der Zurückgenommenheit ihres Vortrags. Mit ihrem eigentümlich verschatteten, fast bitteren und eigentlich eher für Barjazz geeigneten Mezzosopran, ihrem streng klassisch geschulten Klavierspiel und mit dem sorgfältig ausgewählten Repertoire war sie es erst recht. Statt zum Äußersten zu gehen, verblieb sie in einer stillen Glut, die lange nachwirkte und die geradezu programmatisch auch Eingang in einige von ihren Titeln fand." Doch "sie hatte mehr als ihre sinnliche, wandlungsfähige Stimme", ergänzt Julian Weber in der taz: Sie "komponierte ihre Songs im Alleingang oder zusammen mit Künstlerkollegen und, sie arrangierte Coverversionen nach ihrer Façon am Keyboard. Flack setzte gegenüber dem Label stets ihre eigene Auswahl an Songs durch."



"Als Roberta Flack 1969 mit 'First Take' debütierte, reflektierte das Album die Bürgerrechtsbewegung, streifte Jazz, Folk, Klassik und Pop", schreibt Karl Fluch im Standard. "Eine Eigenheit, die ihr neben aller Begeisterung stets auch Kritik einbrachte, weil sie sich zu wenig festzulegen schien. Heute gilt das Debüt als eines der besten Alben seiner Zeit und Roberta Flack als einer ihrer größten Stars." Wir haben es oben eingebunden.

Ihr Durchbruch mit dem Album kam allerdings erst zwei Jahre später und über Umwege. Wie es dazu kam, erzählt Christian Schröder im Tagesspiegel: "Die innerhalb von zehn Stunden eingespielte, streckenweise sehr jazzige Langspielplatte enthielt auch 'The First Time Ever I Saw Your Face', das aber zunächst unbeachtet blieb. Das änderte sich, als Clint Eastwood das Lied im Autoradio hörte und daraufhin Kontakt mit Flack aufnahm. 'Er rief mich zuhause in Alexandria, Virginia an', erinnerte sich die Sängerin. 'Ich konnte nicht glauben, dass Eastwood mich anrief. Ich wäre fast ohnmächtig geworden.' Der Schauspieler nahm das Stück in den Soundtrack seines Regiedebüts 'Sadistico'. Der Thriller wurde ein Erfolg, Flacks Karriere bekam einen Schub." Hier die Szene aus dem Film, Eastwood spielte das Stück in voller Länge aus:



Weitere Nachrufe schreiben Adam Olschewski (NZZ), Samir H. Köck (Presse) und Andrian Kreye (SZ).

Weitere Artikel: Axel Brüggemann spricht im Podcast von Backstage Classical mit Keri-Lynn Wilson, die heute Abend in Warschau das Ukrainian Freedom Orchestra dirigiert (Arte bietet einen Livestream an). Christian Schachinger schreibt im Standard zum Tod des Songwriters Bill Fay.

Besprochen werden Liz Pellys Buch "Mood Machine. The Rise of Spotify and the Costs of the Perfect Playlist" (NZZ), ein von Klaus Mäkelä dirigierites Konzert des Orchestre de Paris in Wien (Standard), Sam Fenders Album "People Watching" (Standard), ein Bach-Album des Pianisten Jonathan Ferrucci (Welt) und neue Popveröffentlichungen, darunter Richard Dawsons "End of the Middle" (Standard).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 24.02.2025 - Musik

Völlig begeistert ist taz-Kritiker Sven Beckstette von einem Konzert der Jazzsaxofonistin Nubya Garcia, die am Wochenende im Berliner Metropol auftrat, um Stücke von ihrem neuen Album "Odyssey" zu spielen. Beckstette lauscht geradezu andächtig: "Garcia kündigt "Water's Path" an, eine rein aus Streichern bestehende, vierminütige Komposition, die sie für ihre Band komplett umarrangiert hat. Wie ein dünnes Rinnsal beginnt das Keyboard eine repetitive Melodie, die anderen Instrumente steigen nach und nach ein, es entstehen hin- und herfließende Wogen, bis sich am Horizont ein Wellenkamm abzeichnet. Er rollt unaufhörlich heran, türmt sich auf, bis er über die Menge tosend hereinbricht. Wie ein Fels in der Brandung steht Nubya Garcia mit ihrem Saxofon da. Aus dem Nichts heraus baut sie alleine neue Linien auf. Der volle, warme Klang ihres Instruments erfüllt den ganzen Raum, es herrscht andächtige Stille."



Weitere Artikel: Max Florian Kühlem schreibt in der SZ den Nachruf auf den Songwriter Bill Fay, der mit 81 Jahren verstorben ist. Im Tagesspiegel schwärmt Tye Maurice Thomas von einem Pierre Boulez-Konzertabend im gleichnamigen Saal in Berlin. Steffen Michalzik resümiert in der FR einen Konzertabend mit Robben Ford und der HR-Bigband im Frankfurter Sendesaal.
Stichwörter: Garcia, Nubya

Efeu - Die Kulturrundschau vom 22.02.2025 - Musik

Im VAN-Gespräch hält der Publizist und Klassikfan Wolfgang M. Schmitt absolut nichts davon, dass die Klassik sich mittels "Verzauberungs"-Rhetorik und jugendlich zugeschnittenen Formaten ein neues Publikum erobern und dabei auf die "Alles ganz leicht"-Karte setzt. "Es ist ein Problem, dass so wenige jüngere Menschen nachkommen", doch "die, die da sind, sind ja nicht das Problem." Er sorgt sich, "dass diese Klassik-Institutionen das tun, was die Schauspielhäuser gemacht haben. Die haben das Publikum verärgert - und ein neues Publikum ist trotzdem nicht gekommen. Und dann ist das Haus wirklich leer. Insofern kann ich nur davon abraten - und ich würde davon abraten, zu glauben, dass man auf der Klassik-Bühne etwas machen sollte, das einem irgendwie ausgedachten Jugend-Zeitgeist gerecht werden will. Wer lieber den Abend in einem Club verbringt, auf einem Hip-Hop-Konzert oder sich betrinken möchte, wird bei einer Klassik-Veranstaltung keine Ersatzbefriedigung dafür finden. ... Es besteht überhaupt keine Notwendigkeit, zu sagen: Nur weil jetzt ein junges Publikum adressiert werden soll, muss das Streichquartett durch die Gegend springen."

Außerdem: Elmar Krekeler porträtiert in der WamS die Komponistin Lera Auerbach. Louis Pienkowski hat für eine FAZ-Reportage die Clubs in Chemnitz besucht, die sich zum Teil gegen tätliche Angriffe von Rechtsextremen zur Wehr setzen müssen. Das SWR Experimentalstudio bleibt in Freiburg, meldet Georg Rudiger in der NMZ. Arnold Werner-Jensen erinnert in "Bilder und Zeiten" der FAZ an den Instrumentebauer Rainer Schütze, der dieser Tage 100 Jahre alt geworden wäre. Christian Schachinger hört sich für den Standard die einschlägigen Italopop-Klassiker von Umberto Tozzi an, der sich momentan auf Abschiedstour befindet.

Besprochen werden ein von John Eliot Gardiner dirigiertes Konzert des Tonhalle-Orchesters in Zürich (NZZ), ein Konzert der Wiener Symphoniker unter der Leitung von Patrick Hahn (Standard) und der erste Teil von Chers Autobiografie (WamS).
Stichwörter: Klassikbetrieb, Klassik, Chemnitz

Efeu - Die Kulturrundschau vom 21.02.2025 - Musik

Im taz-Gespräch mit Steffen Greiner bietet die georgische Elekto-Produzentin Anushka Chkheidze einen Einblick in den aktuellen Stand der Dinge zum Protest in Georgien, in den die lokale Musikszene fest eingebunden ist. Frédéric Schwilden erzählt in der Welt von seinem Treffen mit Tocotronic, die gerade ein neues Album herausgebracht haben. Christoph Irrgeher stellt im Standard das neue, ambitionierte Klassiklabel Supreme Classics vor. Frederik Hanssen weist im Tagesspiegel die Arbeit des Vereins "Konzertleben" vor, der Klassik-Nachwuchsmusikern Auftritte ermöglicht. Besprochen werden neue Alben von Soul-Legende Candi Staton (Standard) und Barry Guy (FR) sowie der erste Band von Chers Autobiografie (NZZ).

In der Frankfurter Pop-Anthologie schreibt Thomas Combrink über Ella Fitzgeralds Interpretation von Cole Porters "Anything Goes":

Stichwörter: Georgien

Efeu - Die Kulturrundschau vom 20.02.2025 - Musik

Der Klassikbetrieb wird fürs Publikum immer niedrigschwelliger zugänglich, schreibt Frederik Hanssen im Tagesspiegel, der außerdem an dieser Stelle einen Nachruf auf Bernd Feuchtner, den früheren Klassik-Redakteur seiner Zeitung, schreibt. Karl Fluch porträtiert im Standard den österreichischen Musiker Rian. Besprochen werden das neue Album der Delines (FR) und Richard Dawsons Folk-Album "End of the Middle" (Tsp).
Stichwörter: Klassikbetrieb, Folk

Efeu - Die Kulturrundschau vom 19.02.2025 - Musik

Ralf-Thomas Lindner berichtet in der NMZ ausführlich vom Hamburger Musikfestival Visions. Markus Poschner wird neuer Chefdirigent des RSO Wien, meldet Ljubiša Tošić im Standard. Im Standard gratuliert Karl Fluch dem österreichischen Country-Blues-Musiker Al Cook zum 80. Geburtstag.

Besprochen werden Albertine Sarges' neues Album "Girl Missing" (Tsp) und neue Popveröffentlichungen, darunter Merebas Album "The Breeze Grew a Fire" (Standard).

Stichwörter: Country

Efeu - Die Kulturrundschau vom 18.02.2025 - Musik

Italopop-Experte Erich Pfeil berichtet für die taz vom Musikfestival in Sanremo, dessen fünf Tage in Italien bekanntlich einem nationalen Lagerfeuer-Event gleichkommen, bei dem die Stars der Zukunft und mancher Sommerhit zu einem solchen gemacht wird. "Am Ende der 75. Ausgabe stehen zwei Einsichten: Die gute alte italienische Donnerballade lebt. Gleichwohl wärmte das Lagerfeuer unter der neuen Leitung spürbar weniger als in den Vorjahren." Denn unter dem neuen, "regierungsgenehmen" Leiter und Moderator Carlo Conti fiel das Festival nicht nur viel unpolitischer aus als in den Vorjahren, sondern auch viel weniger spielfreudig: "Die nahezu vollständige Abwesenheit anarchischer Momente sorgte trotz des erhöhten Tempos nicht selten für bleierne Schwere. Viele sahen ein Festival der Resignation, der Normalität, der Bravheit. ... Als herausragender Song wird 'Volevo essere un duro' in Erinnerung bleiben, ein Lied des toskanischen Cantautore Lucio Corsi, der in Glamrock-Gewandung und mit weiß geschminktem Gesicht an unschuldigere Zeiten gemahnte."



Weiteres: Dorothea Walchshäusl berichtet in der NZZ vom Festival Sommets Musicaux in Gstaad. Besprochen werden ein neues Album von Alexander Winkelmann (taz), Konzerte der Wiener Philharmoniker unter Riccardo Muti und des BR-Symphonieorchesters unter Simon Rattle (Standard), die Memoiren des Schweizer Musikers Hardy Hepp (NZZ) und das mit 100 Jahren veröffentlichte Solodebüt des Sun-Ra-Musikers Marshall Allen (er "beugt Zeit und Raum", stellt Christian Schachinger im Standard fest).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 17.02.2025 - Musik

Rahel Zingg berichtet in der NZZ von Turbulenzen hinter den Kulissen des Lucerne Festivals, wo sich zwei langjährige Mäzene aus der Förderung zurückziehen, weil ihre Personalienwünsche für den Stiftungsrat nicht umgesetzt wurden - damit verliert das Festival einen "mittleren sechsstelligen Betrag pro Jahr, wie Insider schätzen. ... Sibylle und Christoph M. Müller steht es frei, ihre Gelder zu streichen. Dass sie mit dem Rückzug des Sponsorings gedroht und ihre Unterstützung an Bedingungen geknüpft haben, ist ein schwer nachvollziehbares Manöver. Das Lucerne Festival reagierte mit einer Stellungnahme. Die finanzielle Lage sei solid."

Außerdem: Albrecht Selge resümiert in der Welt das Zürcher Festival Le Piano Symphonique. In der Jungle World beerdigt Kolja Podkowik von der Antilopen Gang Punk. Marc Beise berichtet in der SZ vom Schlagerfestival in Sanremo, das wie jedes Jahr ganz Italien in seinen Bann gezogen hat - gewonnen hat Olly mit dem Song "Balorda Nostalgia":

Stichwörter: Lucerne Festival, San Remo