Magazinrundschau - Archiv

Film Comment

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Magazinrundschau vom 24.11.2015 - Film Comment

Das asiatische Kino ist in einer handfesten Krise. Das dämmerte Grady Hendrix beim Filmfestival im koreanischen Busan in der Vorführung von Nawapol Thamrongrattanarits Dokumentarfilm "The Master", ein Porträt des Raubkopierers Mr. Van, der in den 90ern und 00er Jahren die cinephile Szene Asiens mit Kopien von Filmen ohne Verleih versorgt hatte. Der Film "erinnert das Publikum von Busan daran, dass die 90er und frühen 00er Jahre ein geradezu übersprudelndes asiatisches Kino gesehen haben, als Talente wie Hirokazu Kore-Eda, Tsai Ming-Liang, Zhang Yimou, Takeshi Kitano, Kiyoshi Kurosawa und Wong Kar Wai sich international durchsetzten. Sieht man die Plakate ihrer Filme im Laden von Mr. Van, gewinnt man den Eindruck, dass das diesjährige Festival mit seinen über 300 Filmen von den Gespenstern der älteren Regisseure heimgesucht wird. Mehr als je zuvor stellt die asiatische Filmszene ein verlassenes Gemäuer mit schattenhaftem Gewisper in staubigen Räumen und einigen Unholden im Keller dar, die sich von den Leichen älterer, besserer Filme nähren. Gefeierte alte Meister wie Hou Hsiao-hsien und Kore-Eda ließen ihre neuen Filme auf anderen Festivals uraufführen; dass sie auf dem BIFF laufen, fühlt sich nach Pflichterfüllung an, nicht nach Entdeckung. Die jüngere Welle gefeierter Regisseure wartete mit stapelweise Enttäuschungen auf." Immerhin, ein "Meisterwerk" hat er dann doch entdecken können: Das Sportdrama "4th Place" von Jung Ji-Woo.

Magazinrundschau vom 13.10.2015 - Film Comment

Die Kritiker des Film Comment berichten von ihren Fundstück beim New York Film Festival. Sehr aufschlussreich ist Aliza Mas Interview mit Regisseur Hou Hsiao-Hsien, der seinen neuen, in Venedig bereits gefeierten Film "The Assassin" (unser Resümee) vorstellt. Erstmals in seiner langen Karriere hat der üblicherweise mit einer minimalistischen Filmästhetik in Verbindung gebrachte, taiwanesische Auteur einen Wuxia-Film, also einen chinesischen Schwertkampffilm vor historischer Kulisse gedreht. Damit erfüllte er sich offenbar einen Kindheitstraum, dessen Umsetzung Hou sich akribisch widmete. Zunächst las er noch einmal alle Bücher aus seiner Kindheit über die Tang-Dynastie: "Ich las ein Buch über einen Fuchsgeist, der eine menschliche Gestalt annimmt und sich in einen Mann verliebt. Die anderen Frauen im Dorf werden misstrauisch, was ihre Identität betrifft, weil sie zum Markt geht und Kleidung kauft, statt sie selbst anzufertigen. Davon lernte ich, dass alle Frauen in dieser Zeit ihre Kleidung selbst nähten. Vermittels dieser verschiedenen Ebenen des Verständnisses kann sich die Realität dieser Vergangenheit langsam entwickeln. Alles, was es dazu braucht, ist ein bisschen Vorstellungskraft, um das Bild zu vervollständigen."

Außerdem schreibt Max Nelson über den Fotografen und Videoessayisten Robert Frank, dem ein neuer Dokumentarfilm gewidmet ist. Und Jonathan Romney taucht tief ein in die Ekstasepotenziale von Guy Maddins "The Forbidden Room", denen auch schon unser Filmkritiker Thomas Groh auf der Berlinale erlag.

Magazinrundschau vom 24.03.2015 - Film Comment

Schön blöd, wie untätig die großen Hollywoodstudios auf die Zeitenwende durch die Digitalisierung reagieren, meint Roger Smith in einer zornigen Abrechnung: Während die Zeichen der Zeit ganz offenkundig seit geraumer Zeit auf Streaming stehen, versuchen sie, mit der bis heute nicht befriedigend durchgesetzten Blu-Ray eine Wiederholung der Erfolgsgeschichte der DVD zu lancieren, deren beträchtliche Profite überhaupt erst die heutigen Mega-Budgets der Blockbuster ermöglicht haben. Dabei bricht dieser Markt seit Jahren weg, schreibt Smith. Das wird Folgen für die Arthouse-Filme haben, die Hollywood immer noch produziert, fürchtet er: "Die enormen Mengen von Ausschussware, die zahlreichen negativen Trends und die offenkundige Hilflosigkeit der Chefetagen in den Studios werden ihren übergeordneten Firmen schon in absehbarer Zeit ernsthafte Probleme bereiten. Wenn dies eintritt, werden die ersten Opfer nicht die Großproduktionen sein, sondern die "kleinen" Filme - da bin ich mir sicher. Weiterhin vermute ich, dass die jetzige Generation von Studiochefs in zehn Jahren oder etwas später ähnlich eingeschätzt werden wird, wie die Mogule der 50er und 60er Jahre von den Filmemachern und Produzenten der 70er - Dinosaurier, die sich nicht vorstellen konnten, dass ihr Way of Life kurz davor stand, weggefegt zu werden."

Magazinrundschau vom 11.11.2014 - Film Comment

Ein sehr erhellendes Gespräch hat Paul Dallas mit Fabrice Aragno geführt, dem Kameramann von Jean-Luc Godards jüngsten Filmen. So erzählt Aragno, wie er und Godard sich für "Goodbye to Language" mit der 3D-Technologie auseinandersetzten. Zweckentfremdung war das Ziel. Das 3D-Equipment dazu haben sie sich kurzerhand selbst gebaut: "Beim üblichen 3D stehen die beiden Kameras sehr dicht beisammen um die Parallaxe zu minimieren. Mit der Ausrüstung, die ich gebaut habe, standen die beiden Canon-5Ds etwa fünf Zentimeter auseinander, was ein viel härteres 3D zur Folge hat. Dann richtete ich es so ein, dass sich die beiden Bilder trennen lassen, was in "Goodbye to Language" an mehreren Stellen geschieht, und erstellte Testaufnahmen mit Freunden. In einer Einstellung ließ ich sie beisammen stehen und bat den Jungen dann rüber zur Küche zu laufen. Ich folgte ihm mit der rechten Kamera, während die linke bei dem Mädchen blieb. Mit einem Mal hat man da zwei Bilder, das Mädchen links, der Junge rechts, und das Gehirn versucht, beide miteinander zu verschmelzen. Dann ließ ich den Jungen zum Mädchen zurücklaufen und das 3D-Bild kehrt zurück. Es tut ein bisschen weh, sich das anzusehen." In Berlin ist der Film demnächst beim Festival "Around the World in 14 Films" zu sehen.

Außerdem: Die Film- und Medienwissenschaftlerin Vivian Sobchak setzt sich ausführlich mit Christopher Nolans Science-Fiction-Film "Interstellar" (unsere Kritik hier) auseinander. Howard Hampton hat sich Paul Thomas Andersons Verfilmung von Thomas Pynchons Roman "Inherent Vice" angesehen. Und Olaf Möller berichtet vom Filmfestival in Venedig.

Magazinrundschau vom 28.10.2014 - Film Comment

Beeindruckend, mit welcher Vehemenz in den USA über Filmformat-Fragen gestritten wird. Digitale Evangelisten können die klassischen 35mm gar nicht schnell genug überwinden, während die "Materialfetischisten" von den haptischen und ästhetischen Qualitäten guter Prints schwärmen. Für Film Comment hat Nick Pinkerton, tendenziell letzterem Lager zuzurechnen, einen guten Überblick über aktuelle Wortmeldungen und Ereignisse zusammengestellt. Und er bietet einen Ausblick darauf, wie die letzten verbliebenen 35mm-fähigen Kinos in den USA sich positionieren könnten: "Es handelt sich dabei um ein hübsches kleines Netzwerk, auf das sich aufbauen lässt... Seit sich die leuchtenden Bildschirme vor 65 Jahren in allen amerikanischen Haushalten breit gemacht haben, sehen sich Programmgestalter und Kuratoren in jeder Stadt tatsächlich mit der Herausforderung konfrontiert, den Hintern des Publikums vom Sofa hoch und aus dem Haus heraus zu kriegen. Hier kommt das neue Gütesiegel 35mm ins Spiel, nun, da es als historisches Artefakt anerkannt ist und es damit eine zusätzliche und (tatsächlich) verlockende Aussicht auf ein jedes Mal einzigartiges Seherlebnis bietet. Aus Perspektive der Industrie mag das digitale Format DCP gegenüber Film zwar logistische Vorteile aufweisen, aber wenn es darum geht, ordentlich Rummel um sich zu veranstalten, hat es nichts zu bieten."

Magazinrundschau vom 16.09.2014 - Film Comment

Anlässlich des New Yorker Kinostarts von Lisandro Alonsos neuem Spielfilm "Jauja" führt Quintín im Film Comment durch das bisherige filmische Schaffen des lange Zeit nur cinephilen Insidern bekannten, argentinischen Auteurs: "Alle seine fünf Spielfilme befassen sich mit vereinzelten Männern in desolaten Regionen, auch wenn die versteckte Dynamik zwischen einer majestätischen Landschaft und einer Gesellschaft außerhalb des Bildes die Spannung jeder Geschichte bedingt. Alonsos Erzählungen beziehen eine Gegenposition zu jenen, die sich mit den Mitteln eines herkömmlichen Drehbuchs artikulieren. Immer schon ist es ihm schwer gefallen, einen ersten Entwurf zu verfassen, die geradezu obligatorische Voraussetzung dafür, um Finanzmittel einzuholen und sicherzustellen, dass aus einem Projekt ein Film entsteht. Bis "Jauja" hatten seine Filme praktisch keinen Dialog, geschweige denn solchen, der den Plot vorangetrieben oder die Figuren definiert hätte. Die grundlegenden Bedürfnisse seiner Figuren - Essen, Sex, Bewegungsfreiheit, Familie - werden zwar im vollen Umfang gezeigt, doch ihre innere Welt ist selbst dem Filmemacher nicht einsichtig und dieser Aspekt ist es, der diesen anscheinend so simplen und doch so schwer zu interpretierenden Filmen ihre Atmosphäre verleiht." (Über "Jauja" haben auch schon Cristina Nord - in der taz - und Michael Kienzl - auf critic.de - geschrieben.)

Außerdem: Amy Taubin spricht mit David Fincher über dessen neuen Film "Gone Girl". Und Robert Koehler führt durch das Werk von Joseph L. Mankiewicz.

Magazinrundschau vom 09.09.2014 - Film Comment

Mit der Schließung der wirklich allerletzten Filiale der einst in ganz New York anzutreffenden, unter Filmfreunden weltweit legendären Videothekenkette Kim"s Video ist jüngst ein Stück New Yorker Filmgeschichte an sein Ende gekommen. Im Blog des Film Comment erinnert sich Nick Pinkerton an seine Zeit als einer aus der Kohorte von Mr. Kims berüchtigt unausstehlichen Angestellten in einer dieser so heiligen, wie verruchten Hallen. Eine Erinnerung, so süffig wie aus einem New Yorker Pulproman: "Heute scheint es mir so, als hätte mich meine Zeit bei Kim"s (...) der New York City - insbesondere der Lower East Side - aus meinen Fantasien am nähesten gebracht. Dieses Bild der Stadt imaginierte einen in Schmutz und Verfall versunkenen Ort, wo der Dreck wie ein kulturelles Gärmittel wirkte. Dies entsprach insbesondere der Filiale auf der Avenue A: Ich erinnere mich daran, wie ich die obligatorische Kotze von unserem Türeingang mit einem Eimer Wasser in den Rinnstein beförderte und an eine ganze Horde Morlocks, die durch die schwingenden Saloontüren unserer Porno-Abteilung kam (damals hatte das Internet bereits damit begonnen, dem Handel mit solchem Schmier, einst die verlässlichste Einnahmequelle unabhängiger Videotheken, das Wasser abzugraben, sodass diese Porno-Enthusiasten entweder Technikstürmer oder vor dem Koreakrieg auf die Welt gekommen waren). Unter unseren Stammkunden befanden sich auch Überbleibsel aus New Yorks großer Zeit als Hauptstadt des Schmiers - eine oft glückselig besoffene Kundin hatte sich noch in den späten Siebzigern als Hardcore Queen unter ihrem nom de porn Helen Madigan mit John Holmes" berüchtigtem schlauchartigen Dödel herumgeplagt."

Magazinrundschau vom 19.08.2014 - Film Comment

Anlässlich einer New Yorker Vorführung seines Klassikers "Days of Eclipse" haben sich Lucas Neves und Violet Lucca mit dem russischen Regisseur Alexander Sokurow unterhalten. Der ist, wie stets, um große Thesen und plakative philosophische Aussagen nicht verlegen. Diesmal stampft er auf die Frage, warum er bei aller Skepsis gegenüber der Gemeinsamkeiten zwischen Film und Literatur soviele Adaptionen gedreht hat, gleich sein ganzes eigenes Metier ein und geht vor der Literatur auf die Knie: "Meiner Meinung nach ist das Kino als Kunst ein Kleinkind, auf das ein Erwachsener aufpassen muss. Und die [der Literatur entnommenen] Plots, die den Test der Zeit bestanden haben, die bis heute überliefert wurden, bieten mir eine gute Basis. Indem ich mich der Plots aus der Literatur bediene, vermeide ich einige Fehler, die mir beim Dreh unterlaufen können. ... Man zwingt uns, Filme über zeitgenössische Angelegenheiten zu drehen. Sie scheinen uns zu sagen: "Schaut nur, das Leben - moderndes Leben - ist so vielfältig, dreht doch bitte darüber etwas und nicht über etwas anderes!" Nur einige wenige Filmemacher erwidern darauf: "Wartet. Wir können dieses Leben gar nicht verstehen, es fehlt uns an der nötigen Distanz. Wir kennen die Richtung des Fortschritts nicht, also wie sollten wir darüber etwas aussagen, wenn wir es nicht verstehen können?""
Stichwörter: Sokurow, Alexander

Magazinrundschau vom 08.07.2014 - Film Comment

Anlässlich einer gerade zu Ende gegangenen New Yorker Retrospektive zum italienischen Polizeithriller der 60er und 70er Jahre schreibt Nick Pinkerton in einem ausführlichen Essay für Film Comment unter anderem über das komplexe Verhältnis des Subgenres zur gesellschaftlichen Realität vor dem Hintergrund des erstarkenden Terrorismus von links und von rechts in Italien und zum Kino. "Der Poliziotteschi spiegelte nicht nur die alles durchdringende Ahnung politischer Verzweiflung wider bzw. reagierte darauf, sondern auch die zeitgenössischen Strömungen im populären Kino, mit Don Siegels 1971 entstandenem "Dirty Harry" - immerhin mit keiner geringeren italo-amerikanischen Ikone als Sergio Leones Mann ohne Namen in der Titelrolle - als ganz besonders wichtigem Referenzpunkt. Während Inspektor Harry Callahan von arg kompromissbereiten Richtern, die in Berkeley Verfassungsrecht lehren, gelähmt wird, handelt es sich bei dem Feind im Poliziotteschi um die endemische, systematische Korruption, die sich durch die höchsten Ebenen der Regierung zieht und dabei Unternehmer, den Klerus und deren Verbündete in der Mafia umfasst."

Magazinrundschau vom 23.07.2013 - Film Comment

Nicolas Rapold spricht ausführlich mit Joshua Oppenheimer und dessen Dokumentarfilm über das Massaker an den indonesischen Kommunisten in den 60er Jahren "The Act of Killing", der auf Festivals weltweit derzeit vor allem auch deshalb für Aufsehen sorgt, da er darin die Täter von damals ihre Taten in theater- und filmartigen Settings nachspielen lässt (siehe etwa auch diese Kritik und hier Slavoj Žižek im New Statesman). Das Vertrauen der in Indonesien im Rang von Volkshelden stehenden Täter zu erlangen fiel dem Regisseur nicht weiter schwer: "Die Vereinigten Staaten hatten den Völkermord unterstützt - das wussten sie (...) und sie wussten, ich bin ein amerikanischer Filmemacher, und sie lieben amerikanische Filme. Und da ich das Land nach Belieben bereisen und verlassen konnte, wurde einfach angenommen, dass ich automatisch auf der Seite jener Leute stehe, die über solche Finanzmittel und also über ein gewisses Maß an Macht verfügen. Deshalb müsste ich wohl auf ihrer Seite stehen. Alles was ich tun musste, war, mich ihnen gegenüber so zu verhalten, wie ich es auch jetzt Ihnen gegenüber tue: Nett sein, zugewandt sein, sie wie Menschen behandeln. Und das spüren sie. (...) Alle möglichen Wörter, die nach Völkermord riechen, haben eine heroische und glorreiche Konnotation erfahren. Das Wort 'Ausrottung' etwa, das uns an den Holocaust denken lässt, hat dort eher ein 'Jawoll, ich war an der Ausrottung der Kommunisten beteiligt' zur Folge. Als ob das etwas Großartiges wäre. Das gestattete es mir, sehr, sehr ehrlich zu sein. Ich konnte also sagen 'erzählen Sie mir etwas über die Ausrottung der Kommunisten'. Und so weiter, solange es mir gelang, die emotionalen Reaktionen zurückzuhalten, die sich einstellten, als sie mir diese Geschichten erzählten. Das war schwierig."

Außerdem blickt Regisseur Paul Schrader auf seine turbulenten Erfahrungen beim Dreh mit Lindsay Lohan zurück, die Anfang dieses Jahres vor allem nach einem Setbericht im New York Magazine für Aufsehen sorgten. Für den Profi zählt im Nachhinein natürlich nur das Ergebnis, nicht der Weg dorthin - und er sieht einige Parallelen zu Marilyn Monroe in ihrer letzten, beschwerlichsten Schaffensphase, als sie mit John Huston "The Misfits" drehte: "Parallelen? Saumseligkeit, Unberechenbarkeit, Wutanfälle, Fehlzeiten, Hilfsbedürftigkeit, Psychodrama - ja, all das, doch auch noch mehr, diese eine Sache, die Dich eine Person auf einer Leinwand weiter beobachten lässt, diese Sache, von der Du Deine Augen nicht abwenden kannst, diese Magie, dieses Mysterium. Diese Sache, von der John Huston in seinen Erinnerungen schreibt, dass er sich wundert, warum er sich das alles zumutet. Doch dann sah er die täglichen Abzüge des belichteten Materials. ... Von einem egoistischen Standpunkt aus betrachtet, vom Standpunkt eines Regisseurs, war es hervorragend mit Lindsay zu arbeiten. All das Drama, all der Stress - bedeutet nichts."